Eintragung einer nachgerüsteten Standheizung beim TüV

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      Eintragung einer nachgerüsteten Standheizung beim TüV

      Tach zusammen,

      nun muss ich zur HU und deswegen endlich auch mal die Standheizung eintragen lassen, die ich vor einiger Zeit eingebaut habe. Ist eine Eberspächer Airtronic D2L.

      Habe vorhin einen Termin beim TÜV gemacht. Da wurde ich direkt zu einem Prüfer durchgestellt, der mich fragte, ob ich denn "die Papiere, das Teilegutachten" habe.

      Teilegutachten? Ist das nicht was fahrzeugbezogenes? Das hab ich natürlich nicht! Das gab leichte Verwirrung auf der anderen Seite und ich habe das üble Gefühl, dass der Prüfer nicht die blasseste Ahnung von der Thematik hatte...

      Nun meine Frage: darf ich jetzt Scherereien erwarten? Was für "Papiere" muss ich denn anschleppen, damit er mir die Heizung einträgt?

      Das einzige was ich habe ist die Einbauanleitung, in der steht, dass die Heizung eine "EG-Typgenehmigung" hat.

      Ciao, Michael


      Moin

      Fahre erst mal hin mit der Einbauanleitung die vorhanden ist.
      Wenn dann noch technisch einwandfrei eingebaut wurde wird das ding auch eingetragen.
      Ist das Typenschild schön lesbar?
      Wenn du ganz sicher gehen willst dann lasse dir von Eberspächer die kompletten technischen unterlagen zur Heizung schicken.Das kostet nix die sind sehr kulant dort
      Gruß
      Michael


      Na der Prüfer will ja das Thema Standheizung nicht neu erfinden, sondern nur abnehmen (prüfen), daß alles richtig eingebaut wurde und auch funzt. Du willst ja weder dein Auto in Brand setzen, noch dich selbst vergiften.
      Dazu braucht er natürlich eine genaue Produktbeschreibung (bekommt man auf der Homepage von Eberspächer) und den Nachweis darüber, daß das Gerät überhaupt etwas taugt. Umgangssprachlich werden diese "Zettel" als Mustergutachten oder ABE bezeichnet. Das bedeutet, irgendeine technische Prüfstelle hat das Dingens einmal für gut befunden.

      pfisti


      In der Regel gehts dem TÜV-Mensch darum, daß Du keine alte Kamelle eingebaut hast. Die alten "Luft-Luft" Standheizungen hatten eine Brennkammer die nur 10 Jahre in Betrieb sein durfte dann musste die getauscht werden. Bei den neuen Standheizungen i.d.R. alle mit EG-Zeichen hast Du in der Regel eine Edelstahlbrennkammer die länger als 10 Jahre genutzt werden darf (Webasto und Eberspächer) - dort gibts eine "Kontrollstelle an der man den Grad der Korrossion feststellen kann. Dann will der nette TÜV-Mensch noch prüfen ob die Kiste brandsicher eingebaut ist, die Abgaswege und alle heißen Leitungen entsprechend den Richtlinien verlegt sind und ob der Dieselzulaufschlauch auch sicher geführt ist.
      Ein Teilegutachten ist im Normalfall Fzg-bezogen - aber deine Standheizung hat ja EG-Zulassung und damit reicht die EG-Zulassung aus -wenn der Anwendungsfall eingehalten wurde. Meist reicht den Prüfern auch schon das Typenschild auf der Standheizung aus - das wesentliche steht dort ja drauf.
      Grüßle vom
      Treckerfahrer

      >Tach zusammen,
      >nun muss ich zur HU und deswegen endlich auch mal die Standheizung eintragen lassen, die ich vor einiger Zeit eingebaut habe. Ist eine Eberspächer Airtronic D2L.
      >Habe vorhin einen Termin beim TÜV gemacht. Da wurde ich direkt zu einem Prüfer durchgestellt, der mich fragte, ob ich denn "die Papiere, das Teilegutachten" habe.
      >Teilegutachten? Ist das nicht was fahrzeugbezogenes? Das hab ich natürlich nicht! Das gab leichte Verwirrung auf der anderen Seite und ich habe das üble Gefühl, dass der Prüfer nicht die blasseste Ahnung von der Thematik hatte...
      >Nun meine Frage: darf ich jetzt Scherereien erwarten? Was für "Papiere" muss ich denn anschleppen, damit er mir die Heizung einträgt?
      >Das einzige was ich habe ist die Einbauanleitung, in der steht, dass die Heizung eine "EG-Typgenehmigung" hat.
      >Ciao, Michael



      Tach zusammen!

      Na das war ja einfach. Der Prüfer hat einen kurzen Blick ins Handbuch geworfen, einmal drauf und einmal drunter geguckt, einmal angemacht - fertig.

      Ehrlich gesagt, wollte er vermutlich einfach nicht dumm da stehen. Denn auch nachdem ich ihm gesagt habe, dass es eine nachgerüstete *Luft*standheizung ist, hat er sie im Motorraum gesucht. ;)

      Aber egal, ich hab meinen Wisch und gut. HU und AU auch super. Dufte mein T4.

      Ciao, Michael


      Hi,

      auch wenn der Thread nun schon ein bisschen älter ist...
      Ich habe eine ähnliche Frage
      Also ich habe bei ebay Günstig eine Eberspächer Airtronic D4 aus einem gefluteten Schiff gekauft.
      Dachte mir für 20 Euro kannste es ja mal probieren....
      Dann einmal alles auseinander. sauber gesandstrahlt.
      Alle Kontakte gesäubert. Alle Dichtungen ersetzt. Motor geschmiert, Temperaturfühler ersetzt und einmal die Software Fehler aus dem Steuergerät entfernt.
      Läuft wie ne eins. Meine Frage nun.

      Die Brennkammer hat noch 3 Jahre bis die 10 Jahre voll sind. Kann ich das Gerät nun selber einbauen, damit zum TÜV fahren und das abnehmen lassen?
      Oder muss ich damit zu einer Eberspächer Werkstatt?
      Die zweite Frage ist. Muss ich zur Bedienung zwingenderweise eine Eberspächer Uhr nehmen oder darf ich das ganze auch einfach mit nem Schalter an schalten?
      Sicherungen sind natürlich eingebaut und für entsprechende Ströme Dimensioniert.

      Viele Grüße.
      Nein, der Bus war vorher ohne Standheizung . Daher meinte ich eintragen lassen.
      Oder ist das unnötig?
      Der Bus ist geblankt. Also der war mal HSN/TSN 0603 012 und als LKW zugelassen.
      Dann habe ich ihn gekauft und zum Wohnmobil umgebaut.
      Jetzt hat er 0603 000
      Deswegen habe ich auch ne Einzelabnahme für einen Russpartikelfilter gebraucht.
      Von daher weiß ich nicht ob die Standheizung einfach so verbaut werden kann, oder ob man da wieder eine Einzelabnahme benötigt.
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