Neues (leider nichts gutes) vom Ladegerät

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      transarena schrieb:

      Hallo Tomy
      Ab welchem Baujahr (Ca) sind denn die Geräte mit dem Fehler aufgetreten?
      Du schreibst ja, die alten haben dieses Bauteil nicht.


      Hi, exakt dieses Bauteil ist im alten Modell (geteilte Platine und Steckerleiste zwischen den Platinen) verbaut. In den neueren Modellen gibt es ein Teil mit der gleichen Funktion, dass sieht aber anders aus (da sind die Spulen offen sichtbar). Defekte hatte ich bisher nur beim alten Modell (und bis auf eine Ausnahme erst in diesem Jahr, die Teile sind dann meist alter als 20 Jahre).

      Hätte ein, zwei kleine Fragen zur Reparatur des alten Ladegerätes für den California

      Hallo TomyN,

      ich hätte hier mal eine kurze Frage, da ich etwas verwirrt bin und leider kein E-techniker.

      Ich bin gerade dabei, ein "abgerauchtes" Ladegerät der alten, also gesteckten Sorte zu richten.

      Hier waren die die beiden, wohl üblichen, Entstörkondensatoren geplatzt. Beim "großen" handelt es sich um einen 0,6µ Farad mit ~250V und nicht um den in der Wiki beschriebenen 0,68µ Farad mit ~270V. Da ich jetzt einen 0,68µ wie in der Wiki abgebildet habe, wollte ich fragen, ob dieser problemlos ersetzt werden kann?

      Auch sind im Ladegerät 2x 2,5A Flink (Glassicherungen) verbaut gewesen, was mich etwas verwirrt. Auf der Platine steht was von 2,5A T (Träge?).
      Hätte hier jetzt die Trägen reingemacht, da die Flinken schon etwas korrodiert, aber nicht ausgelöst waren.

      Kannst Du mir bitte noch ne Quelle und die genau Bezeichnung für den Leistungstransistor nennen, welcher bei den "alten", also Generation 1 Ladegeräten gerne hops gehen?

      Hänge hier mal noch schnell ein paar Bilder zur besseren Übersicht an.

      Danke schon jetzt für die Hilfe!

      Gruß

      Merlin
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      Hi,

      Transistor ist der BUV58A, das ist eigentlich ein Standardbauteil. Kondensator 0,68uF ist völlig okay. Sicherungen sind original 2.5At, würde ich wieder reinmachen.

      Du hast die Platine im übrigen wieder sehr schön sauber gebracht. Ich 'grundiere' die beschädigten Stellen noch mit Plastikspray. Vorher mal die kurze Leiterbahn auf der Oberseite von der Sicherung zum Kondensator checken. Die wird gerne etwas beschädigt.

      Grüße

      Tomy
      Vielen Dank für die schnelle Hilfe!

      Wollte hier nur kurz den Erfolg der Reparatur vermelden. Hab alles die Kondensatoren inkl. der 4 Stück von der Nebenplatine neu eingelötet. Hier hatte auch schon einer einen Riss.
      Ansonsten neue Sicherungen 2,5A T rein und die Kontaktebrücke mit 1²mm Kabelverstärkt und nachgelötet was suspekt ausgesehen hat.

      Für's Erste Mal war's zwar mit ca. 5h ein ordentlicher (Zeit) Aufwand, der hat sich aber auf alle Fälle gelohnt. Gerät funktoniert wieder 1A und sieht auch noch schön aus ;)

      Danke nochmal an Tomy für die Antwort!

      Gruß
      Merlin
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      So, also: Die Übertrager lassen sich mit Geduld und Lupe wieder reparieren. Leider gibt es aber auch Kollateralschäden, teilweise auch auf der Regelungsplatine (dem eingelöteten senkrechten Platinchen), deren Aufbau unterschiedlich sein kann, da gibt's klassische Platinen oder auch Dickfilmschaltungen.....
      Daher war bei den Netzteilen mit dem defekten Übertrager alles dabei. Von Netzteilen, bei denen nebem dem Übertrager 'nur' der Leistungstransistor inkl. Vorwiderstand defekt war, über Netzteile mit weiteren defekten Halbleitern auf der Hauptplatine (vor allem der TL413 geht relative 'gerne' kaputt) bis hin zu Netzteilen, bei denen ich im Moment noch keine Lösung habe (da das Prolbem zumindest teilweise auf der Zusatzplatine sitzt).

      Tomy
      Hallo,
      ich hoffe ich finde hier im Thread noch Hilfe.
      Ich habe einen 94er California und natürlich ist auch mein Ladegerät abgeraucht. Gern würde ich es wieder flott bekommen, da ich es mag Dinge zu reparieren und sie weiter zu nutzen bis nix mehr geht.
      Habe inzwischen alle Kondensatoren getauscht aber keine Verbesserung damit erreich. Durch gebrannt war die 2,5A Sicherung hinter dem Netzeingang und der 680nf Kondensator, sowie einer der kleineren mit 100nf.
      Nach dem Kondensatortausch kann ich am Ausgang ohne Last 12,1v messen, auf den Steuerleitungen nichts. Macht es Sinn den Schalttransistor BUV48A noch zu tauschen?
      Danke für die Hilfe und Gruß Axel
      Hi,

      ​wenn die Sicherungen drinbleiben dann macht ein Transistortausch erstmal keinen Sinn.
      Wenn der Kondensator 'abbrennt', nimmt er gerne ein kurzes Stückchen Leiterbahn auf der Oberseite mit. Dann ist die eine Netzverbindung unterbrochen.

      ​Die 12,1V kommen von der Campingbatterie..

      ​Tomy
      Hi,

      ​wie testest Du? Wenn keine Kabel angeschlossen sind, dann kommt aus dem Netzgerät nur Spannung am Ausgang (1 + 2) und am 'Meldeanschluss'. Die anderen drei Pins brauchen externe Signale ( Spannung von der Batterie und Thermofühler). Wenn diese fehlt, dann ist das Verhalten des Ladegeräts undefinierbar (von zu hoher bis zu zu tiefer Spannung alles möglich).
      ​Daher solltest Du zuerst hier ansetzen.

      Grüße
      Tomy

      Axi34 schrieb:

      Hi Tomy,
      der Tipp mit der oben aufliegenden Leiterbahn war super, es läuft wieder. Steckersymbol ist da und 13,8v.
      Überlege ob ich einen kleinen Papst Lüfter, 12v 0,8W reinsetze. Kühlt das ganze einwenig runter und vielleicht überhitzt nichts mehr.

      vielen Dank nochmal und Gruß
      Axel


      Das die Kondensatoren abrauchen, ist ja nicht wegen Hitze, sondern wohl Altersschwäche/Alterung.
      Gruss...Dieter 2CB T82 2011 CAYD - LZY
      HI,
      überhitzen darf da eigentlich nix. Wenn es wirklich zu warm wird, dann sollte der Thermoschalter am Kühlköper das Gerät ausschalten.
      Gestern habe ich zufällig in einer Anleitung einer Textilmaschine den folgenden Satz gefunden:
      'Abweichung der Netzspannung von der Sinusform verkürzt die Lebensdauer der Kondensatoren' :)

      Tomy
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