Leistungseinbuße bei neuem AT-Motor

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      Leistungseinbuße bei neuem AT-Motor

      Hallo zusammen,

      mein T4 hatte einen Motorschaden (Zahnriemenrieß) bei 380.000km und ich habe mich für einen gerneralüberholten AT-Motor (ACV) entschieden.
      Der Motor wurde mit allen Anbauteilen (Einspritzanlage überholt, Turbolader neu, Anlasser neu, Lichtmaschine neu) bei einem Motorenbearbeiter eingebaut.

      Nachdem ich mein Fahrzeug am Freitag dann abgeholt habe, sind mir folgende Punkte auf den ersten Fahrten aufgefallen:

      1. Der neue AT-Motor klingt auffällig anders. Es ist ein Laufgeräusch aus der Gegend Zahnriementrieb / Keilriementrieb (wurde alles neu ersetzt) zu hören, wo ich mich frage, ob dieses raschelnde Geräusch in Ordnung ist.

      2. Spürbare Leistungseinbuße ab 80 km/h. Im Stadtverkehr würde ich sagen ist der Anzug in Ordnung. Es soll während dem Einfahren das Gaspedal ja auch nicht durchgetreten werden.
      Aber wir sind am Samstag ein paar Kilometer auf der Autobahn gefahren und bei leichten Steigungen war bei 100 km/h Ende. Normalerweise ist da viel Power zwischen 80 - 140 km/h.
      Extrem starke Belastungen sollen in der ersten Zeit ja vermieden werden und deshalb habe ich auch das Gaspedal nicht durchgetreten.
      Der alte Motor war aber mit seinen 102 PS und dem großen Hubraum voll durchzugsstark und ich frage mich, ob diese spürbare Leistungseinbuße sich nach dem Einfahren normalisiert?

      3. Kann es sein das der neue Turbolader nicht funktioniert? Das typische summende Geräusch ist nicht zu hören.

      Was haltet ihr davon?

      Gruß
      Tom
      Hi,
      da der Motor ja frisch eingebaut ist,muß sich da die Werkstatt drum kümmern.
      Es gibt viele Ursachen,für Leistungsverlust:Steuerzeiten nicht richtig eingestellt,Undichtigkeit im Unterdrucksystem,Turbo muß nicht defekt sein,aber da kann es Undichtigkeiten geben.
      Daß sich sowas nach dem Einfahren normalisiert ist Quatsch,laß dir da nichts von der Werkstatt erzählen.
      Sorgen würde ich mir wegen des Geräusches an Zahnriemen machen,was da passieren kann hast du ja schon erfahren.
      Wenn die Werkstatt rumzickt,lass mal den Freundlichen drüberkucken.
      Murks
      Direkt reklamieren...nicht auf die Wartebank schieben......Einlaufphase hin, Einlaufphase her....Leistung sollte trotzdem fast ganz vorhanden sein und in der Einlaufphase mal warm fahren und auf Leistung testen ist ok...

      Alleine aber schon das Fremdgeräusch würde mich dazu veranlassen Wagen beim Instandsetzer auf den Hof zu stellen...."hier mach mal"
      ....mach es selbst, dann paßt es... 8)
      Hallo zusammen,

      habe mein Fahrzeug direkt in die Werkstatt gebracht und man hat sich entschuldigt für die Unannehmlichkeiten.

      Zu dem Geräusch 1: Es ist ein normales Geräusch, da alles neu ( Zahnriemen , Keilrienem, Wasserpumpe und und und...). Also Entwarnung :)

      zu 2: Der Schlauch (Unterdrucksystem) am Luftfilter war abgegangen. Auslesegerät zeigte auch "Fehler Turbolader". Jetzt gut befestigt und alles o.k.

      Werde meinen T4 nacher abholen und schauen ob er nun wieder "Kraft" hat.
      Hmmm.

      Es ist garantiert nicht so, dass sich da irgendwas Neues am Riementrieb und Nebenaggregaten einlaufen muss. Sollte alles flüsterleise sein. Du hast doch vorher einen ACV drin gehabt. Das sollte jetzt genauso klingen oder sogar besser.

      Bei meinem ACV hat der fehlende Schlauch am Luftfilter nicht besonders dramatische Auswirkungen "nur Tempo 100..". Aber du hast ja sicher getestet...

      Einfahrne musst du so einen neuen Motor. Aber das hat sehr wenig mit der Leistung zu tun. Es geht eher darum die Leistung auch viele Jahre ohne größeren Ölverbrauch nutzen zu können. Ich hatte meinen T4 auf persönliche Empfehlung im Werk Hannover bis 30.000 km eingefahren und die Drehzahl nie hochgehen lassen.

      Dieser Beitrag wurde bereits 1 mal editiert, zuletzt von „RalphCC2“ ()

      RalphCC2 schrieb:

      ... bis 30.000 km eingefahren und die Drehzahl nie hochgehen lassen.


      Respekt - das waren ja weit mehr als 12 Monate ...

      Allerdings weiß ich nicht, ob es wirklich notwendig war - die Autos wurden schon Anfang der 90er in der Endkontrolle so getestet: vom Band, frisch zusammengebaut und befüllt, auf dem Rollenprüfstand in allen Gängen in den Begrenzer drehen. Wenn er das überlebt, wird er ausgeliefert ... dazu weiß ich von einem Nachbarn meiner Eltern, der eine Zeit lang die Autos in Emden aus der Halle auf den Zug gebracht hat, daß die Fahrer im Akkord bezahlt wurden, also nach Stückzahl. Wer schneller fährt, verdient mehr. Ein "Abschuß" pro Jahr war frei ... das wird in Hannover nicht viel anders gewesen sein.
      Gruß
      MiKo
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      Caravelle 11/98 AHY+ 525000 (Motor neu gemacht nach Kolbenplatzer bei 362922) km
      Sicher wird er hochgefahren. Damit ist er ja nicht hin. Es geht darum die erste Abnutzung der beweglichen Teile über einen längeren Zeitraum einspielen/-schmiergeln zu lassen.

      Es war halt die Empfehlung der Motorenbauer 1996 im Werk. Ich hab es 1,5 Jahr umgesetzt, auch wenn es schwer gefallen ist. Immerhin gibt es bis heute keinen Ölverbrauch. Vielleicht lag es daran, vielleicht auch nicht.
      Ein neuer AT- Motor ist überarbeitet und alles neu , es könnte sein das sogar eine Übergröße an Kolben und Führungen drin sind .... er sollte eigentlich besser laufen und mehr Druck haben wie der alte, einen rauen Lauf kann man schon empfinden . Wichtig ist ein schonendes einfahren über einige tausend KM und ein vorgezogenen Ölwechsel mit Filter. Zahnriemen macht keine Ge​räusche und wenn was lauter sein könnte gibt es da noch den Klimakompressor (Kupplung).
      Da ja sogar viele andere Aggregate erneuert wurden , würde ich bei Leistungsverlust auch auf Steuerzeiten tippen oder falsche Luft .
      Die Werkstatt sollte das schon hinbekommen , die Chance zur Fehlerbehebung musst du geben um die Garantie zu nutzen.
      Männer werden nicht älter , nur das Spielzeug wird Größer. Natürlich habe ich zugenommen - ich habe mal 3340 Gramm gewogen.
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