Probleme mit Kupplung nach Erneuerung

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      Probleme mit Kupplung nach Erneuerung

      Hallo zusammen,

      nachdem meine Kupplung vor zwei Monaten nicht mehr gepackt hat, habe ich sie inklusive Schwungrad ausgetauscht (Sowohl Kupplungsscheibe als auch Schwungrad sahen übel aus, am Ausrückhebel hatte sich der Stift, auf dem dieser fixiert ist durch gefressen). Direkt nach dem Wechsel ist aufgefallen, das der Stift, der auf den Ausrückhebel drückt (über den Kupplungszug) weiter raus steht als bei dem T4 eines Bekannten. Beim ersten Test musste ich auch fest stellen, dass die Kupplung nicht richtig trennt.
      Daher hatte ich vermutet, dass Ausrücklager oder -hebel nicht richtig sitzen. Durch erneutes Getriebe abnehmen kann ich nun sicher sagen, dass beides richtig sitzt, der Stift steht aber noch in der gleichen Position, also zu weit raus. Trotzdem funktionierte die Kupplung danach für ca. 600 km, auffällig war dabei lediglich, dass sie sehr weit unten greift.
      Gestern musste ich die Kupplung in einem Hang etwas stärker beanspruchen, danach war wieder kein Schalten möglich. Erneutes Zurück stellen des Kupplungszuges ließ mich zumindest den ersten Gang mit etwas Gewalt rein bekommen. Nach kurzer Fahrt im ersten Gang war jedoch bereits Geruch in der Luft, der scheinbar von der Kupplung kam. Um Probleme mit dem Kupplungszug auszuschließen wollte ich diesen gerade noch ersetzen. Wie beim alten Zug ist hier aber eine gewisse Vorspannung nötig um ihn auf das Pedal zu bekommen.

      So langsam gehen mir die Ideen aus. Wenn jemand schon mal ein ähnliches Problem hatte oder so einen Vorschlag hat bin ich sehr dankbar für Hinweise.

      Beste Grüße
      Klaas
      Hallo,

      danke für die Antwort.
      Da ich inzwischen auch einen neuen Auszug zum Vergleich geholt habe bin ich mir eigentlich relativ sicher, dass es eher kein Problem des Kupplungszuges ist. Das Problem ist, dass ich den Zug nur unter Spannung ein gehangen bekomme. Bei meinem Bekannten im Bulli war der Zug jedoch so wenig gespannt, dass er beim Spannung "erfühlen" gleich raus gerutscht ist.

      Im Wiki gibt es zu dem mechanischen Zug keinen Artikel...

      Gruß
      Klaas
      Hi,

      leider (?) hatte mein T4 eine hydraulische Kupplungsbetätigung, daher kann ich nur theoretisch was dazu sagen. Es ist wohl so, dass im Kupplungszug eine automatische Nachstellung ist, die sich beim Einbau angeblich an die aktuelle Situation anpasst (da gibt's wohl irgendeine Sperre, die man nach dem Einbau lösen muss). Ansonsten ist die Infolage im Netz wirklich dünn (außer, dass die Rückstellung wohl nicht so einfach ist).

      Tomy
      Hallo,

      ich hatte es zumindest hinbekommen die Arretierung für die Rückstellung wieder einzuhängen, es machte an sich den Eindruck als wäre das zurückstellen erfolgreich Irgendwie vermute ich das Problem eher weiter Richtung Kupplung, da der Hebel, der durch den Kupplungszug betätigt wird ja auch zu weit raus steht (bedingt durch den zu weit raus stehenden Stift auf Ausrückhebel)
      Nabend,
      kann zum eigentlichen Problem nicht direkt etwas beitragen.
      Aber vielleicht hilft mein Tipp, dass Problem einzugrenzen.

      Besorge Dir einen Kupplungszug ohne die (für mich und andere "unheimliche") automatische Nachstellung.
      Ist z. B. bei ebay für kleines Geld zu erhalten (es gibt m. W. zwei Längen).

      Fahre damit seit langem problemlos und sorgenfrei.
      Wer seinen Bus kennt und selber pflegt, den stört es kaum, den Zug irgendwann einmal mit minimalem Aufwand nachstellen zu müssen.

      Viel Erfolg
      Harald
      Ich habe heute noch mal versucht logisch an das Thema heran zu gehen. Wenn ich den Tipp mit dem manuellen Kupplungszug befolge habe ich zwei Möglichkeiten: entweder ich verlänger den Zug und kann ihn dann leicht einhängen, dann reicht mir der "Pedalweg" aber nicht mehr zu auskuppeln. Die zweite option wäre, dass ich den manuellen verstellbaren Zug so viel Kürzer stelle, dass der Stift auf, der auf den Ausrücker drückt ca. einen cm weiter rein steht. Bei der ersten Option kann ich also nicht mehr schalten und bei der zweiten habe ich irgendwie ein sehr schlechtes Bauchgefühl.
      Ich tendiere daher nach wie vor eher zu einem Problem in der Kupplung selber.
      Hat nicht noch jemand eine Idee, was ich in der Kupplung großartig falsch gemacht haben könnte? Irgendwas muss ja die Ursache dafür sein, dass die Tellerfeder jetzt so viel stärker gegen das Ausrücklager drücker.

      Ich wäre sehr dankbar für Hinweise!
      irgend ein Teil verkehrt herum eingebaut, so dass die Lage nicht stimmt?

      Die letzte Kupplung die ich selbst gewechselt habe war beim Saab 99 und da konnte man was verkehrt rum reinsetzen.
      Ist aber schon sehr sehr lange her ............... Irgendwann in den 80ern.
      Und es war ziemlich komfortabel, weil die Kupplung oben direkt unter der Motorhaube sass :D und man sich nicht bücken musste.
      Nur der Kühler, die Motorhaube und die Scheinwerfer mussten vorher raus.
      alla dann - Fridi 1.9D(1X) 12/91 LR, LKW (03/1994 bis 07/2010) von 20 500 bis 610 000 2.5D(ACV-ABT)05/00 LR, PKW, Syncro (seit 10/2009) von 238 000 bis jetzt 333 333 Verbrauch zur Zeit: 7,4 l / 100 km :)
      Bist Du Dir sicher, dass die Kupplungsscheibe richtigrum verbaut worden ist?

      Hier gibt es normal eine kurze und eine lange Seite in der Mitte, wo die Verzahnung sitzt.
      => das bedeutet, der Federkäfig der Kupplungsscheibe (Belagescheibe) zeigt zur Druckplatte (das Ding mit den Federn).
      Sonst ist die Kupplungscheibe falschrum eingebaut.
      Gilt für das O2B-Getriebe, Du hast leider keine GKB und BJ in Deinem Profil stehen... :S X/ :weg:

      Die automatische Rückstellung ist kein Hexenwerk. Diese ist vor dem Aushängen des Kupplungszuges in die "Nullstellung" zu bringen.
      Dies geschied durch ziehen am Kupplungzug. Ziehen in Fahrtrichtung, dadurch wird die Nachstellung zusammen geschoben, dass diese mit dem Kunststoffband links und rechts fixiert werden kann.
      Wenn es nicht zum Zusammenschieben kommt, ist der Nachsteller hinüber und der Zug ist zu tauschen. Den Kupplungszug NICHT knicken, sonst ist er ziemlich sicher auch hinüber.

      Bilder sind anhängend und die Quelle ist die folgende: "http://picclick.de/Kupplungsseil-Kupplungsseilzug-Kupplung-Seil-Vw-Golf-3-1H-301644854056.html"

      Nach dem Einbau die Fixierung lösen und die Kupplung 5x betätigten. Dann sollte alles wieder passen. :P

      Viel Erfolgt!

      Merlin
      Dateien
      Danke für die hilfreichen Antworten!

      Ich habe heute doch mal den neuen Kupplungszug eingebaut. Und siehe da, er Kuppelt nicht mehr bei ganz so weit durchgetretenem Pedal ein. Es machte bei einer ersten Probefahrt sogar den Eindrück, als würde alles in Ordnung sein.
      Über die Sache mit der verdrehten Kupplungsscheibe habe ich auch inzwischen nachgedacht, da sie ja eigentlich das einzige Teil ist, was man verdreht einbauen könnte. Mal angenommen, dass ist mir passiert. Denkt ihr, ich versaue mir die Kupplung damit gleich wieder, oder wird das ganze eine Weile funktionieren. Leider ist noch mal Kupplung ausbauen gerade zeitlich / preislich ein bisschen kritisch, weswegen ich überlege jetzt einfach so weiter zu fahren.
      Oder kann es vielleicht auch einfach sein, dass der Stift bei neuer Kupplung so viel weiter raus steht und tatsächlich nur der Zug fritte war?

      Besten Dank
      Klaas
      Nein, dass geht nur mit ziemlich viel Kraft. Gerade konnte ich erst eine anständige Probefahrt machen (vorher war es hier zu verschneit / glatt). Dabei musste ich leider fest stellen, dass im 3., 4. und fünften Gang rutscht. Ich habe die Befürchtung, dass er durch den neuen Kupplungszug so weit vorgespannt ist, dass die Kupplung nicht vollständig zurück geht, wenn ich das Pedal trete. Irgendwie frustrierend...
      Der Hebel müsste bei ausgehängten Zug etwas Luft haben, so das Du ihn ganz leicht etwas hin und her bewegen können musst. Wenn das nicht geht, liegt die Vermutung immer näher, das die Mitnehmerscheibe doch verkehrt herum ist. Der Kupplungszug muss zwar Spielfrei eingebaut werden, aber er darf eben keinen Zug auf den Ausrückhebel ausüben, sonst hast Du genau das Problem was Du beschreibst.

      Neu

      Hallo zusammen,

      so hat ein bisschen gedauert, bis ich dazu gekommen bin, dass Getriebe wieder abzunehmen.
      Jetzt kann ich zumindest sagen, dass die Kupplungsscheibe richtig herum eingebaut ist. Eigentlich kann es jetzt nur noch ein Problem mit der Druckplatte bzw. der Vorspannung der Feder sein. Ich habe fest gestellt, dass zwischen Schwungrad und Druckplatte ca. 2-3mm Luft sind.
      Sehe ich das richtig, dass die Feder weiter rein gehen müsste, wenn ich die Platte fester anschraube? Komisch ist hierbei allerdings, dass ich die Schrauben eigentlich mit dem vorgeschriebenen Drehmoment von 20 Nm angezogen hatte...

      Hat schon mal jemand von euch beobachtet, wie sich die Feder verändert, wenn man die Schrauben noch weiter anzieht?

      Danke im Voraus
      Klaas

      p.s. beim dritten mal geht das mit dem Getriebe ausbauen richtig flott! :)
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