Turbolader wo kaufen (ACV)

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      Der Bekannte könnte ich sein, mir geht es ganz genauso.
      Warum kauft man sich ein Originalteil, bzw. ein günstiges Nachgebautes?
      Worin liegen die Qualitätsunterschiede und wie wie haltbar sind die Ersatzteile?
      Wo kaufe ich am unkompliziertesten und oder zum besten Preis?

      Welche Erfahrungen habt Ihr persönlich beim Ausbau und Umbau gemacht?
      Welche Anforderungen stellt das für einen begabten Hobbyschrauber?

      Danke für alle Hinweise!

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      Guten Abend,
      ich habe meinen neuen Turbolader in Berlin beim Turboservice24 gekauft. Deren Webseite sah für mich seriös aus und es ist auch eine Deutsche Firma soweit ich es erkennen konnte.
      Nach Bestellung und Bezahlung per Paypal war der Turbo nach nur zwei Tagen da. Ich habe gleich einen Dichtsatz dafür mitbestellt, leider jedoch wie sich später rausstellte nicht die Dichtung für den Abgaskrümmer. Und die wird benötigt da man ohne Abbau des Krümmers nicht an die letzte Turboladerschraube ankommt. Ein frankierten Rücksendeschein für den alten Turbolader war auch dabei. Bin gespannt ob der Pfand genauso schnell zurück kommt. werde hier weiter berichten.

      turboservice24.de

      Liebe Grüße
      Thomas

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      Ich finde das ja interessant, dass ihr das dann selbst einbaut und auch ausgebaut habt.
      Wenn ein Turbolader seinen Geist aufgibt, hat das doch auch u.U. einen Grund. So hat bei uns einer sein Leben deutlich dadurch verkürzt, dass das Saugrohr Fremdluft zog. Dadurch wurde der Lader dann falsch angesteuert und ist irgendwann überdreht.
      Prüft ihr denn gar nicht, was zum Tod des Turbos geführt hat, oder wenn ja wie?
      Ich habe mich daher bisher beide Male dazu entschieden, es von einem Spezialisten machen zu lassen. Oder seid ihr alle Kfz-profis?

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      Moin,

      ich habe die Ersatz-Lader immer in einer Werkstatt einbauen lassen, schon weil mir der Platz und teilweise auch das Werkzeug fehlt.
      Aber ich konnte eben zwei der drei Lader selbst anliefern.

      Der erste war nach 100T fällig - da hatten sich zwei Schrauben der Gehäuseverbindung gelöst, und zusätzlich waren die Schaufeln fast halb weggeschliffen, weil sich im Inneren zwei der Verstell-Hebel verdreht hatten.
      Der zweite ist dann nach weiteren 160T den "natürlichen Tod" gestorben - er hat sicher ein paar Millionen Umdrehungen mehr gemacht als die meisten seiner Artgenossen ... das war dann sozusagen der Eilzugzuschlag. Der VW-Mann, zu dem mich der Abschlepper am Sonntag nachmittag in weiter Ferne gebracht hat, meinte, daß die Dinger meistens gar nicht so lange halten ... womit er durchaus Recht hatte, denn
      der dritte hat dann nach 140T sein Leben ausge"haucht" - durchaus mit Ankündigung, sprich deutlicher Blaurauchentwicklung über die letzten paar Tausend Kilometer.
      Der Turbo Nummer vier hat mittlerweile also auch schon wieder 130T auf der Welle, aber die eben in deutlich gemäßigterem Tempo ...
      Gruß
      MiKo
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      Caravelle 11/98 AHY+ 530000 (Motor neu gemacht nach Kolbenplatzer bei 362922) km

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      Moin

      @Ralle86c :
      Ich behaupte jetzt einfach mal ganz kühn dass bei zunehmender Laufleistung und fortschreitendem Alter des Fahrzeugs die Frage nach dem "Warum" immer unwichtiger wird. Ich mache auch eigentlich das meiste selbst an unseren Autos. Auch wenn ich nur Elektriker bin und kein "KFZti" :) .
      Aber bei nem Bulli mit 337.000km, den ich selbst seit fast 100.000km fahre, da frag ich nicht nach "Wieso ist die Glühkerze jetzt durch".
      Und ein Turbo der keine Ahnung wieviel tausend Umdrehungen in der Minute macht, der darf nach 140.000km und mehr denke ich einfach mal sterben.

      Außerdem wenn ich mir einige "KFZ Werkstätten" in meiner Umgebung anschaue ... da vertraue ich meiner eigenen Arbeit schon mehr.

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      Moin Aki!

      Gerade bei den von dir angesprochenen Beispielen sehe ich das ganz anders:

      Warum ist die Glühkerze jetzt durch? - Klar, kann altersbedingt sein, kann aber auch auf eine defekte Einspritzdüse hinweisen. Also, bei entsprechender Erosion am Glühstift, Strahlbild kontrollieren, Tropfen kontrollieren, sonst ist als Nächstes womöglich ein Kolben durch, kleine Ursache, große Wirkung...
      Beim Lader ist es das Selbe: Rückflussleitung mit Ölkohle zugesetzt? - Dann hat der neue Lader auch kein langes Leben - Motor hat Aluspäne vom Verdichterrad "gefressen"? - Pech für den Motor, wenn man die nicht beseitigt, bevor man wieder munter aufs Gas latscht...

      Gruß,
      Tiemo

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      dann erzähle ich mal eine Geschichte, warum ich das eben nicht selbst machen würde, auch wenn er 350tkm runter hat außer ich bin eben echter Profi.
      Nachdem der Tiguan hinten blauen Rauch rausbrachte sind wir zu unseren freien Werkstatt.
      Die diagnostizierten, dass der Turbo kaputt ist. Die Frage, was das verursacht haben könnte konnten die mir nicht beantworten. Die hätten das Ding ausgebaut, getauscht neu eingebaut und gut.
      Jetzt bin ich dann zum Spezialisten und da bekam ich nach 5 Minuten eine Info, dass der Laderdefekt nur die Folge von Fremdluftschaden war. Eines der Saugrohre war defekt bzw. die Dichtung auch nicht mehr in Ordnung.
      Die haben das System ein Mal mit Druckluft beatmet und man hörte sofort, dass Luft entwich.
      Dieses Werkzeug hatte meine freie Werkstatt nicht, oder hat es einfach gar nicht eingesetzt, denn dann hätte ich da auch schon eine solche Info erhalten können.
      Von daher bn ich schon froh, dass ich das dann nicht mehr in der einfachen Werkstatt gemacht habe.
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