Verlängert Winterpause das Leben meines T4?

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      Verlängert Winterpause das Leben meines T4?

      Hallo Leute,
      wie einige von Euch vielleicht mitgelesen haben, hatte ich gerade eine Rostbehandlung an meinem Bus. So wie er jetzt wieder relativ schön dasteht und zum Thema Bus für uns keinerlei Alternativen am Horizont zu sehen sind überlege ich.
      Brächte es viel, den Bus von November bis April in den Winterschlaf zu schicken, welcher unter einem Carport in meinem Gartengrundstück stattfinden würde? Also wenn er keine Feuchtigkeit von unten und oben bekommt. Kein Salz natürlich auch dadurch. Reicht es, wenn man ihn alle 2- 3 Wochen mal laufen lässt, damit er nicht eintrocknet. Oder ist das nicht nötig. Ausserdem habe ich Bedenken, dass nach einer Winterpause irgendetwas defekt ist, fest sitzt, zernagt ist oder verstopft, wie auch immer.
      Ich würde mir dafür einen einfachen Kombi (Benziner) zulegen, der dann entsprechend auch ein Saisonfahrzeug ist. Was Steuer und Versicherung angeht, habe ich schon geprüft, da spare ich sogar noch ein paar Euro.
      Ach so, noch zur Erklärung- der Garten befindet sich nicht bei meiner Wohnung, dort muss der Bus natürlich wie meistens in der Stadt, im Freien stehen.
      Ich habe hier im Forum neulich eine Randbemerkung gelesen, die in diesem Sinne positiv klang, was z.B.Rost angeht. So bin ich überhaupt erst auf die Idee gekommen. Allerdings ging es da um Unterstellen in einer Scheune.

      Was habt Ihr dazu für Erfahrungen und Meinungen?
      Danke für Rückmeldungen!

      Gruß, Jo

      Dieser Beitrag wurde bereits 1 mal editiert, zuletzt von „Jojo72“ ()

      generell ist unter dem Carport besser als auf der Straße im Schnee!
      Für den Winter muss man den Bus aber auch vorbereiten. Lange Standzeiten bergen Risiken. STandplatten und Bremsscheiben, die dichtrosten sind zwei Themen ebenso wie Flüssigkeiten und Gummipflege.
      Insgesamt wird er aber im Carport auch den Witterungen ausgeliefert sein, d.h. verschieden hohe Luftfeuchtigkeiten, die Rostnester leichter aufblühen lassen.
      Eine Schuene ist m.W. insofern ideal, weil Stroh/Heu Feuchtigkeit aufzieht und daher das kein Them ist. daher sehen Scheunenfunde immer so gut aus (abgesehen von der verstaubten Optik). Einige haben ihren T1 bewußt in einer Scheune eingeparkt, weil sie ihn erst in 5 oder 10 Jahren restaurieren wollen und erst dann im Rentenalter sind.
      Mein T4 hat seit fast 4 Jahren auch eine Saison Zulassung (04-10) und steht den Winter zu über immer in der Garage. Ich achte nur darauf das, das er beim einmotten Trocken und sauber ist. Laufen lassen tue ich ihn in der Zeit nicht. Erst beim ersten rausfahren lasse ich ihn an. Die ersten Male habe ich noch Styropor Platten unter die Räder gemacht um die Reifen zu Schonen. Jetzt mache ich einfach mehr Luftdruck drauf. Den Tank fahre ich vorher ziemlich leer, da der Diesel durch den Bioanteil nur noch begrenzt lagerfähig ist.

      Standplatz unter dem Carport sollte auch gut gehen. Oft auch idealer als eine Garage, da bessere Belüftung.

      Gruß
      Kasselaner

      Gesendet von meinem KIW-L21 mit Tapatalk
      Es kommt auf den Carport an. Wenn er nicht komplett zu allen Seiten offen ist bietet er schon gewissen Schutz. Eventuell weitere Seiten verschließen, etwa mit diesen Lamellen- Gartenzaunelementen oder mit Plane. Wichtig wäre die Wetterseite, wegen Schlagregen und so.
      Gruß
      TobiasABL
      Multivan I ACV Typ: 7DCMK2 Modelljahr 1999 Produktionsdatum 09.09.1998
      Hi Jo,
      erst recht, wenn dein Bus eine Rostbehandlung hinter sich hat, bietet sich eine Überwinterung an. :thumbup:
      Carport naja, guck doch mal, ob jemand in deiner Nähe Scheunen-/Hallenplätze vermietet - kostet zwar etwas, aber dafür ist der Bus weg von jeglicher Witterung (denn wenn es mal kräftig friert, kommt auch das Thema Batterie hinzu).
      In einer Halle kriegst du meist auch noch eine Steckdose dazu.
      Mein Bulli hat die letzten 5 Winter verpasst (dauerhaft angemeldet), allerdings wurde ihm alle 3-4 Wochen auf absolut salzfreien Straßen etwas Frischluft gegönnt. 8)
      Und selbst wenn deiner während des Winters abgemeldet ist, kann man vor der Halle einige Runden drehen, da sollte dann nichts festgehen, alles wird bewegt.
      Eine "Winterpause" kann ich nur empfehlen !
      Gruß, Stefan. VW T4 California Exclusive 2,5 TDI, Bj. 2000, 134.900 km
      Hallo Jo,
      die Idee hatte ich auch schon vor etlichen Jahren und seit 2009 verschläft der Bus jeden Winter unter dem Carport.
      Das Carport ist nach zwei Seiten hin offen somit auch gut belüftet.
      Im winter stellen ich den Bus immer auf alte Winterreifen um die Sommerreifen zu schonen, der Tank wird randvoll gemacht um Kondensation zu vermeiden. Ich meine schon das der Diesel mit Bioanteil im Winter 6 Moante gelagert werden kann ohne sich zu verändern.

      An beide Batterien kommen Ladegeräte und ich lasse die Standheizung einmal im Monat 60 Minuten laufen und starte dann den Motor so kommt wieder etwas Öl an die Schmierstellen und Hydrostößel.

      Habe damit gute Erfahrungen gemacht, so gut wie keine Korrossion, Scheibenrahmen hae ich dieses Jahr gemacht.

      Nun kommt der Nachteil, aber einen Tod muss man sterben. Es gibt immer wieder Standschäden. Mal ist was undicht ein anderes Mal ist die Bremse fest.

      Bei der Bremse habe ich mir angewöhnt diese beim Radwechsel ganbar zu machen, ist pro Achse gerade mal eine halbe Stunde, also vertretbar.

      Ich hoffe ich konnte helfen, bei Fragen einfach mal Melden.
      :) ...sonst fahre ich Unimog
      Danke Euch für die schon einmal sehr nützlichen Ideen und Erfahrungen zum Thema. Ein Scheunenplatz wäre sicher die erste Wahl, aber da muss ich sehen, ob sich etwas in der Nähe finden lässt, was auch noch preislich akzeptabel ist und wo ich immer zugriff habe ohne die Besitzer zu nerven. Hallen gibt es bei uns auch sehr viele. Vielleicht hat ja sogar der Schrauber, welcher die Rostbehandlung machte etwas an der Hand. Ansonsten wäre der Carport im Garten nach der Erfahrung von Apoelo auf jedem Fall nicht vergebens. Der hätte für mich den Vorteil, dass ich unkompliziert so oft ich will ran komme und auf dem Gelände (Waldweg) auch ein paar Runden fahren könnte. Ich brauchte ja den Standplatz ganzjährig, weil im Sommer das Winterauto abgemeldet ist. Strom habe ich nicht dort. Meine Idee war, den Akku zwischen den Autos zu wechseln. Wieder was gespart und immer frisch.
      Wie es aussieht, habe ich tatsächlich einen Scheunenplatz mit Stroh! :P
      Ist bei einem Schäfer hier am Stadtrand den ich durch die Ausübung meines Hobbys von der Wiese kenne. Ich könnte dort jederzeit an das Auto. Vom Schäfer steht auch ein alter T4 da. Marder sagt er, gibt es eher nicht so, weil die Hunde sie fernhalten. In der Umgebung gibt es genug Feldwege, um regelmäßig ein Runde zu fahren. Drückt mir die Daumen, dass er es sich morgen nicht anders überlegt. :thumbsup:

      Gruß, Jo
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