Keilriemen durchschneiden damit das Quitschen aufhört....?

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      Keilriemen durchschneiden damit das Quitschen aufhört....?

      Tach zusammen!

      Ich bin auf Thassos/GR und hab bald 'ne lange Ruckfahrt vor mir.Schon auf der Herfahrt hat sich das Quitschen des vorderen, kurzen Keilriemens verstärkt.Jetzt,auch bedingt durch die hohen Temperaturen quitscht der permanent.Wurde in D vor ca.5000km ausgetauscht und fing schon nach einer längeren Fahrt an.Nachspannen lassen so gut ging und ca.300km später wieder.Dann sagte man mir Nachspannen geht nicht, der müsse 1 cm kürzer sein.Habe als LM Trieb 13x127,5 und für die Servo 13x117,5.Bekommt man so vom Teilehändler wenn man die entsprechenden Nummern angibt.Bei mir ist das 0600/917 2,4D Bj.94 mit Klimaanlage.Was passiert wenn ich den von der Servo nun einfach runternehme.Dann arbeitet die Servo nicht okay.Stört mich aber weniger als das jetzt permanente Qietschen.Geht nur noch weg,wenn ich ganz sachte im unteren Drehzahlbereich beschleunige.
      Bei Steigungen überhaupt nicht mehr.Fahr jetzt bergab schon oft im Leerlauf um mal kurz Ruhe zu haben...Gibt es eigentlich ein 116,5 für diesen Typ.Bisher hatte ich ich nur noch von einem 113,5 gehört.Der wird aber kaum raufpassen...

      Sonnige Grüsse aus Griechenland
      v.Sam !
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      Dieser Beitrag wurde bereits 1 mal editiert, zuletzt von „Sam Dollar“ ()

      die Servo ist nicht nur für die Lenkung sondern auch für die Bremse. Das dürfte dich erheblich stören.
      Ausserdem: Ich habe einen T4 ohne Servo gefahren. Da war das Lenkrad wesentlich grösser im Umfang.
      Das bekommst du nicht hin auf so ner langen FAhrt ohne auch dieses Ding zu tauschen.
      alla dann - Fridi 1.9D(1X) 12/91 LR, LKW (03/1994 bis 07/2010) von 20 500 bis 610 000 2.5D(ACV-ABT)05/00 LR, PKW, Syncro (seit 10/2009) von 238 000 bis jetzt 333 333 Verbrauch zur Zeit: 7,4 l / 100 km :)
      Hallo Sam!

      Vielleicht sind die Riemenscheiben auch eingelaufen, dann liegt der Riemen auf dem Grund und die Keilwirkung tritt nicht ein, so dass er rutscht.
      Teilweise kann man das Problem mit Hilfe leicht breiterer Riemen umgehen, ansonsten müsste halt mal eine neue Riemenscheibe an der Servopumpe her.

      @ Fridi: Der ACV hat eine ganz normale Stößelvakuumpumpe für den Bremskraftverstärker, daher sollte das keinen Einfluss haben.

      Zu beachten ist halt, dass die Lenkung dann schon wirklich schwergängig ist, schwergängiger als in einem Fahrzeug ohne Servolenkung, da dann zum Ausgleich ein Lenkrad mit größerem Durchmesser (Hebelwirkung) und ein Lenkgetriebe mit größerer Untersetzung (mehr Umdrehungen von Anschlag zu Anschlag) verbaut ist.

      Gruß,
      Tiemo
      Ich finde das mit der fehlenden Servo auch nicht so gut.Habe aber T3 Erfahrungen. Allerdings war da in der Tat das Lenkrad grösser.
      Das mit der Riemenscheibe kann doch eigentlich nicht sein.Nach Tausch des Keilriemens hat der erstmal ca.2500km nicht gequietscht.Hätte sich doch sonst gleich abgesenkt?
      Er ist eindeutig zu lose.Ich kann ihn ca.3-4cm nach unten ziehen.
      Eben war ich beim Service. Der Grieche will ihn morgen nachspannen.Mal sehen was es bringt? Am Freitag steht schon die Rückreise an.
      An der Qualität des Riemens kann es auch nicht liegen. Habe Continental drauf! Aber auch der Vorgänger hat schon gequitscht, wo ich noch dachte altersbedingt. Vilt ist es doch die Riemenscheibe. Nur dass es dauert bis der auf ihr nach unten wandert.
      Aber wird er dann automatisch länger?
      Ich dank euch erstmal für die Hinweise.

      Ihr hört von mir!

      tiemo schrieb:


      Zu beachten ist halt, dass die Lenkung dann schon wirklich schwergängig ist, schwergängiger als in einem Fahrzeug ohne Servolenkung

      jepp, ein T4 ohne Servopumpe ist gut zu bremsen, aber ganz besch... zu lenken, solange er weniger als Fußgängergeschwindigkeit hat ... wenn die Fuhre erst mal rollt, geht's. Aber Einparken z.B. ist nahezu unmöglich, bei 225er Reifen und 900 kg VA-Last ...
      (ich spreche aus Erfahrung - durfte das vorletzten Dezember mal üben; 35 km von zuhause war die Servoleitung geplatzt...)
      Gruß
      MiKo
      ----------------------------------------
      Caravelle 11/98 AHY+ 550000 (Motor neu gemacht nach Kolbenplatzer bei 362922) km
      Hallo Sam!

      Ja, wenn der Riemen dauernd durchrutscht, dann verschleißt er natürlich in Windeseile. Auch sonst gibt es eine Einlaufphase, in der der Riemen sich an die V-Nut anpasst. Wenn er hier nach kurzer Zeit halt bis zum Grund durchrutscht, hält das Ganze nicht lange.
      Was ich auch schon hatte, sind überalterte Riemen. Das hatte ich mal, ebenfalls Conti, an der LIMA (bei mir noch per Keilriemen angetrieben). Der wurde länger und länger. Nach zwei Mal Nachspannen riss der "neue" Riemen dann einfach.

      Gruß,
      Tiemo
      Also.Die Fahrt von Thassos nun erstmal bis Ungarn war servogelenkt.Der Grieche hat mir am Tag vor der Rückfahrt den Keilriemen doch getauscht!
      Er war eingerissen.Und das erst 5000 km nach Wechsel in einer Werkstatt in Berlin.
      @tiemo .Ja ich glaube nun, dass er langsam nach unten rutscht und dann verschleisst.Eine andere Erklärung kann es dafür doch nicht geben??
      Die Werkstatt auf Thassos hat für den Wechsel 25€ aufgerufen incl.neuem Riemen.
      Nun nochmal zur Riemenscheibe ' ne Frage.Wenn die eingelaufen ist muss ich dann die ganze Pumpe wechseln oder geht das einzeln?Ich denke eher Ersteres...?
      Ach so.Ich habe den Griechen gebeten einen kürzeren Keilriemen aufzuziehen.Statt dem 117,5 einen 115,0.Hat er versucht ging aber nicht.Also ist das Maß 13x117,5 voll okay für den 2,4 AAB Syncro.
      da fällt mir ein: Ich habe mal in nem alten Thread gelesen, dass es die Riemen in verschiedenen Breiten gibt.
      Eventuell hat das auch damit zu tun?
      alla dann - Fridi 1.9D(1X) 12/91 LR, LKW (03/1994 bis 07/2010) von 20 500 bis 610 000 2.5D(ACV-ABT)05/00 LR, PKW, Syncro (seit 10/2009) von 238 000 bis jetzt 333 333 Verbrauch zur Zeit: 7,4 l / 100 km :)

      tiemo schrieb:

      Hallo Sam!

      Ja, wenn der Riemen dauernd durchrutscht, dann verschleißt er natürlich in Windeseile. Auch sonst gibt es eine Einlaufphase, in der der Riemen sich an die V-Nut anpasst. Wenn er hier nach kurzer Zeit halt bis zum Grund durchrutscht, hält das Ganze nicht lange.
      Was ich auch schon hatte, sind überalterte Riemen. Das hatte ich mal, ebenfalls Conti, an der LIMA (bei mir noch per Keilriemen angetrieben). Der wurde länger und länger. Nach zwei Mal Nachspannen riss der "neue" Riemen dann einfach.

      Gruß,
      Tiemo



      Hallo Tiemo !

      Hab erst jetzt den Rechner zur Verfügung um Bilder hochzuladen.
      Man sieht jetzt den Verschleiss am Riemen, weswegen er sich nach schon gut 3000 km gelängt hatte und wohl auch bei Nichtaustausch gerissen wäre.Es ist einer von Dayko. Kenne diese Marke erst nach Austausch in Griechenland(nach ca.6000km/Quitschen wurde immer schlimmer). Seitdem keine Probleme mit dem Neuen (auch kein Conti). Bus ist seit Tausch etwa 2500-3000 km gefahren.
      Nun meine Frage : Kann einer von den Experten sagen, ob es sich bei dem Verschleißbild um eine eingelaufene Riemenscheibe handelt oder ob einfach die Qualität und damit Haltbarkeit bei dem Daykoriemen eingeschränkt ist?
      Wäre wohl für alle Forumsmitglieder auch gut zu wissen, ob man von dieser Marke in Zukunft die Finger lassen sollte...

      Sam Dollar
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