Übernachten im Multivan

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      Übernachten im Multivan

      Hallo,

      ich habe letztes Wochenende wiedereinmal nach langer Zeit im Bus geschlafen, der Rest der Familie im Zelt. Wo macht ihr eigentlich den ganzen Krempel der beim Zelten gebraucht wird, wie Klamotten, Teller Kühlbox usw. beim schlafen hin. Ich hatte ja wenigstens noch die Hälfte des Bettes als Ablage.
      Ich denke jetzt krampfhaft darüber nach zusätzliche Ablagemöglichkeiten zu schaffen und eine Dachbox
      draufzusetzten. Oder nehme ich nur zuviel mit ?

      Viele Grüße orangeVAN



      Genau. Trotzdem ist es Krampf und man muß sehr genau nachdenken und planen. Nichts ist blöder, als daß das, was man in der Nacht braucht, zwar ca. 20cm entfernt ist, man aber dennoch nicht direkt drankommt, weil es eben UNTER der Liegefläche verstaut ist ;-)))
      Zu zweit im MV übernachten auf einem Parkplatz ohne Campingplatzambiente und Zelt ist Organisation pur. Allein im MV habe ich neulich mal ausprobiert mit ausgebautem Sitz an der Schiebetür: Komfort und Bewegungsfreiheit hoch drei ;-)))
      Gruß HNW


      Hallo orangeVAN,
      warscheinlich haste auch etwas zuviel von den normalen Haushaltsdingen mit.
      Denn ich schlafe sehr oft im Multivan. Nur meiner ist statt des Back To Back-Sitz mit Schränkche ausgestattet, in dem der Kühlschrank (Kompressorbox 40l), Kocher und unten drunter Stauraum für Teller und Töpfe, sowie Kleinkram bietet, alles aus dem Campingzubehör, kein und eng zusammenpackbar. Die Klamotten sind in Ikea-Boxen unter der Sitzbank untergebracht und bei längerer Fahrt noch mehr Klamotten in größeren Boxen unter der Ablage, dann noch Kanister mit 20l Wasser und zwei Kisten mit Proviant. Was dann noch mit muß und kein Platz im Heck findet kommt in den Fahrgastraum und fliegt, dann geziehlt in den Beifahrerfußraum, der Fahrerplatz bleibt beim Wildcampen immer!!! frei, zu Fluchtzwecken, schon mal gebraucht in Frankreich(= Ziegeuner). Natürlich hab ich keine Back To Backsitze drinnen beim Übernachten, der bleibt zu Hause Stehen, dafür ist der Küchenschrank drin. Die Decken und Kissen befinden sich hinten über der Bettplatte.

      Gruß von Knut


      >Genau. Trotzdem ist es Krampf und man muß sehr genau nachdenken und planen. Nichts ist blöder, als daß das, was man in der Nacht braucht, zwar ca. 20cm entfernt ist, man aber dennoch nicht direkt drankommt, weil es eben UNTER der Liegefläche verstaut ist ;-)))
      >Zu zweit im MV übernachten auf einem Parkplatz ohne Campingplatzambiente und Zelt ist Organisation pur. Allein im MV habe ich neulich mal ausprobiert mit ausgebautem Sitz an der Schiebetür: Komfort und Bewegungsfreiheit hoch drei ;-)))
      >Gruß HNW

      Das ist auch meine Erfahrung mit einem Campingmobil 'light', es fehlt einfach der Stauraum, der auch gut zugänglich ist.
      Bei einer Zwischenübernachtung auf dem Weg in den Urlaub mag das Umräumen auf die Vordersitze noch gehen, dauerhaft ist es sehr lästig, oder man ist ein Organisationstalent.

      Mein Tipp:
      Ein kleiner, evtl. herausnehmbarer Heckschrank auf der hinteren MV Ablage, der die Wagenhöhe voll ausschöpft und viele Fächer hat (gibts bei diversen Händlern fertig oder Bausatz).

      Oder/und das sperrige Gepäck raus aus dem Wagen in eine Dachbox, oder mein Favorit, in eine grosse Kiste auf den Fahrradträger, sofern vorhanden und noch Platz. In Baumärkten gibt es für kleines Geld immer wieder Gartenboxen aus Kunststoff mit ca. 340l Volumen, die auf dem Träger befestigt werden könnten.
      Vorteil: liegt im Windschatten, man kommt leicht dran. Nachteil: Heckklappe lässt sich (fast) nicht mehr öffnen-> doch wieder Organisationstalent gefragt.

      Grüsse, Andreas




      >>................ oder mein Favorit, in eine grosse Kiste auf den Fahrradträger, sofern vorhanden und noch Platz. In Baumärkten gibt es für kleines Geld immer wieder Gartenboxen aus Kunststoff mit ca. 340l Volumen, die auf dem Träger befestigt werden könnten.
      >Vorteil: liegt im Windschatten, man kommt leicht dran. Nachteil: Heckklappe lässt sich (fast) nicht mehr öffnen-> doch wieder Organisationstalent gefragt.
      >..........................
      Wegen der Heckklappe habe ich extra den Griff innen nachgerüstet: Morgens aufwachen, draußen noch etwas kühl, egal, ich liege ja noch unter der Decke, es ist schon hell, ich öffne die Heckklappe von innen, lasse sie aufschwenken, gucke mir die Schafe und mümmelnden Kaninchen an, dusele wieder ein, wache eineinhalb Stunden später wieder auf, überlege, ob erst frühstücken oder erst Hallenbad mit Dusche.........das sind meine T4-Wochenenden (an der Ostsee).
      So hat jeder seine Erlebnisse mit den teilweisen Vor- und Nachteilen der T4-Übernachtungen ;) Gruß HNW, der sich aufm Caravansalon in D'dorf die Wohnmobile angesehen hat und mal eines zu kaufen plant; aber niemals als Ersatz für den T4, sondern zusätzlich


      >Wegen der Heckklappe habe ich extra den Griff innen nachgerüstet: Morgens aufwachen, draußen noch etwas kühl, egal, ich liege ja noch unter der Decke, es ist schon hell, ich öffne die Heckklappe von innen, lasse sie aufschwenken, gucke mir die Schafe und mümmelnden Kaninchen an, dusele wieder ein, wache eineinhalb Stunden später wieder auf, überlege, ob erst frühstücken oder erst Hallenbad mit Dusche.........das sind meine T4-Wochenenden (an der Ostsee).
      >So hat jeder seine Erlebnisse mit den teilweisen Vor- und Nachteilen der T4-Übernachtungen ;) Gruß HNW, der sich aufm Caravansalon in D'dorf die Wohnmobile angesehen hat und mal eines zu kaufen plant; aber niemals als Ersatz für den T4, sondern zusätzlich

      ...diese Art von Freiluft-Panoramablick ist natürlich ein Argument für eine 'unbelastete' Heckklappe.


      Aber der T4 hat ja zusätzlich noch eine Schiebetür ;)
      Und die Gedanken sind ja eh frei...


      Grüsse, Andreas




      >>..........................
      >...diese Art von Freiluft-Panoramablick ist natürlich ein Argument für eine 'unbelastete' Heckklappe.
      >
      >Aber der T4 hat ja zusätzlich noch eine Schiebetür ;)
      >Und die Gedanken sind ja eh frei...
      >..........................................
      Ich vergaß zu schreiben, daß ein Fahrradträger drauf ist. Und bei Kühle/Kälte haben die Gasdruckaufsteller schon Probleme, die Klappe ganz hoch zu bringen. Aber um liegend rauszusehen reicht es allemal ;) Oder man gibt sich und der Klappe kurz einen Ruck ;) Gruß HNW


      Hallo orangeVAN ,

      das Übernachten im Multivan geht für 2 Personen gut. Liegefläche umgeklappt, mittlere Sitze bleiben zu Hause. Zwischen Liegefläche und Vordersitzen stehen (von links nach rechts): 2 gestapelte Curver-Körbe mit den immer unterwegs benötigten Sachen. Kompressorkühlbox als Kühlschrank und Kühltasche (um richtige Hitzeeinwirkung für Obst, Gemüse zu vermeiden), Wasserkanister und dann Zarges-Box mit "Kücheneinrichtung". Selten benötigte Sachen kommen unters Bett, Schuhe nach vorne, dann kommt man noch durch die Schiebetür d'ran, Campingtisch und Stühle ganz nach hinten, da muss ich dann eine Tür (bzw. Heckklappe aufmachen). Für Wochenenden ist das super, aber so sind wir auch schon 1 1/2 Wochen durch Irland und GB gefahren. Wohnwagen blieb zu Hause, der kommt nur noch mit, wenn wir mit der ganzen Familie, also mehr als 2 Personen unterwegs sind. Die Kombination Zelt und Bulli zum Übernachten haben wir noch nicht ausprobiert, dann schlafen wir alle im Zelt (= kleines Treckingzelt für 4-5 Personen). Dachbox benutze ich im Winter, für die paar Sachen, die da (im Verhältnis zur Gesamtgröße des Bullis) noch 'reinpassen, überwiegen für mich die Nachteile höhere Kosten auf Fähren und besonders das Problem mit den 2-Meter-Höhenbegrenzungen bei Parkplätzen. Und er wird auffälliger.

      Mit freundlichen Grüßen
      Wolfgang



      >>Wegen der Heckklappe habe ich extra den Griff innen nachgerüstet:
      >? Griff Innen wie sieht der aus was Kost???
      >Was fürn Arbeitsaufwand???
      ............................
      War mal Serie beim MV bis ca. 1996. Habe eben die Suche probiert und erstaunlicherweise nichts Konkretes gefunden, obwohl auch ich mich mal umfangreich fragend darüber ausgelassen hatte. Es ist in der Suche eben das Problem den am meisten zutreffenden Suchbegriff zu finden.
      Der Griff kostet mit Kleinteilen ca. 30 Euro. Verkleidung muß ab; Loch reinsägen. Die hohe Kunst ist, es nicht zu groß und an der absolut richtigen Stelle zu machen ;)
      Im Blech ist eine Aussparung dafür, die auf der Innenseite der Verkleidung eine Art verfärbten Schatten hinterlässt. Da weiß man schon mal, wo man sägen muß. Vom Griff wird ein Gestänge unten zum Schloß gelegt. Ist alles einfach; bis auf das Loch eben.
      Es gibt in T4-Foren Fotos der innen entkleideten Heckklappe, da sieht man die Stelle, wo der griff hinkommt.
      Doch noch was gefunden:
      f8.parsimony.net/forum11736/messages/314031.htm
      f8.parsimony.net/forum11736/messages/195548.htm
      vw-bus-t4.de/forumold/1/16847.htm

      Gruß HNW



      Wir bauen jetzt eine Drehkonsole (BF) ein!!!

      hoffentlich wird es dann mit dem Krempel besser!
      Alex.

      >Hallo,
      >ich habe letztes Wochenende wiedereinmal nach langer Zeit im Bus geschlafen, der Rest der Familie im Zelt. Wo macht ihr eigentlich den ganzen Krempel der beim Zelten gebraucht wird, wie Klamotten, Teller Kühlbox usw. beim schlafen hin. Ich hatte ja wenigstens noch die Hälfte des Bettes als Ablage.
      >Ich denke jetzt krampfhaft darüber nach zusätzliche Ablagemöglichkeiten zu schaffen und eine Dachbox
      >draufzusetzten. Oder nehme ich nur zuviel mit ?
      >Viele Grüße orangeVAN



      Hallo orangeVAN,
      nach mehrjährigem Testlauf haben wir ( 2 Erw. + 2 Kinder ) folgende Technik entwickelt:
      Beladen von hinten:



      Die drei Kisten nehmen die komplette nutzbare Breite und Höhe ein und haben in der Tiefe etwa die Abmaße der Abdeckung. Somit ein sehr geräumiges Volumen gut zugänglich verstaut.
      ( Nahrungsvorräte, Schuhe, Handtücher, Regenjacken, Kinderspielzeug, ....)

      Auf der Ablage Tisch, Klappstühle, zwei eher überdimensionale Kleidertaschen, Gardinen, Werkzeug, Stromkabel, Kulturbeutel, Leiter fürs Dachzelt, .....

      Unter der Sitzbank Vorzelt, Gestänge, Zeltteppich, Kleinigkeiten ( aber fest mit der Sitzbank von unten verzurrt - damit kann man gut die Liegeposition ausfahren und zurück zur Sitzposition, ohne das was klemmt.

      Hinter dem Fahrersitz ein Kasten "Eigenbau" mit Besteck, Teller, Tassen, Gläser, Haushaltsartikel ... was man so braucht und Halter für den Kocher und Wasserkanister.

      Auf diesem Kasten die Kopressorkühlbox mit entsprechendem Inhalt.

      Zwischen den Sitzen ein passender rechteckiger "Eimer" mit Notwendigem für die Fahrt (= gleichzeitig der Spüleimer am Campingplatz). Über den kann man aber jederzeit noch nach hinten steigen.

      Im Dachzelt oben alle Schlafsäcke, Decken, selbstaufblasbare Luftmatratzen, einige Kissen und natürlich die Matratze ( Serie ).

      ---------------
      So sieht es dann aus für eine "schnelle" Übernachtung:




      Auf dem Fahrersitz: Kindersitze, Jacken und Handtücher
      Auf dem Beifahrersitz: Kleidertaschen ( Vorteil: schnell freizumachen )
      Fußraum Fahrerseite: Werkzeug, ev. Stromkabel, alle Kulturbeutel, Straßenkarten
      Fußraum Beifahrerseite: sämtlicher Kleinkrempel, der sonst noch so im Weg ist
      Nachts Sitz in Liegeposition: Stühle zusammengeklappt zwischen Kasten und Sitz
      Tisch unter dem Auto oder im Auto zwischen den Sitzen ( nur im Notfall )

      Umbau klappt mit einiger Übung relativ schnell, nur bei Regen irgendwie nicht so witzig. Hat aber für die Tour durch Frankreich prima geklappt ( 3 Wochen - 3100 km ).

      Grüße
      Klaus-TDI


      Grüße Klaus-TDI
      >Hallo orangeVAN,
      >nach mehrjährigem Testlauf haben wir ( 2 Erw. + 2 Kinder ) folgende Technik entwickelt:
      >Beladen von hinten:
      >
      >Die drei Kisten nehmen die komplette nutzbare Breite und Höhe ein und haben in der Tiefe etwa die Abmaße der Abdeckung. Somit ein sehr geräumiges Volumen gut zugänglich verstaut.
      >( Nahrungsvorräte, Schuhe, Handtücher, Regenjacken, Kinderspielzeug, ....)
      >
      >Auf der Ablage Tisch, Klappstühle, zwei eher überdimensionale Kleidertaschen, Gardinen, Werkzeug, Stromkabel, Kulturbeutel, Leiter fürs Dachzelt, .....
      >
      >Unter der Sitzbank Vorzelt, Gestänge, Zeltteppich, Kleinigkeiten ( aber fest mit der Sitzbank von unten verzurrt - damit kann man gut die Liegeposition ausfahren und zurück zur Sitzposition, ohne das was klemmt.
      >
      >Hinter dem Fahrersitz ein Kasten "Eigenbau" mit Besteck, Teller, Tassen, Gläser, Haushaltsartikel ... was man so braucht und Halter für den Kocher und Wasserkanister.
      >
      >Auf diesem Kasten die Kopressorkühlbox mit entsprechendem Inhalt.
      >
      >Zwischen den Sitzen ein passender rechteckiger "Eimer" mit Notwendigem für die Fahrt (= gleichzeitig der Spüleimer am Campingplatz). Über den kann man aber jederzeit noch nach hinten steigen.
      >
      >Im Dachzelt oben alle Schlafsäcke, Decken, selbstaufblasbare Luftmatratzen, einige Kissen und natürlich die Matratze ( Serie ).
      >
      >---------------
      >So sieht es dann aus für eine "schnelle" Übernachtung:
      >
      >
      >Auf dem Fahrersitz: Kindersitze, Jacken und Handtücher
      >Auf dem Beifahrersitz: Kleidertaschen ( Vorteil: schnell freizumachen )
      >Fußraum Fahrerseite: Werkzeug, ev. Stromkabel, alle Kulturbeutel, Straßenkarten
      >Fußraum Beifahrerseite: sämtlicher Kleinkrempel, der sonst noch so im Weg ist
      >Nachts Sitz in Liegeposition: Stühle zusammengeklappt zwischen Kasten und Sitz
      >Tisch unter dem Auto oder im Auto zwischen den Sitzen ( nur im Notfall )
      >Umbau klappt mit einiger Übung relativ schnell, nur bei Regen irgendwie nicht so witzig. Hat aber für die Tour durch Frankreich prima geklappt ( 3 Wochen - 3100 km ).
      >Grüße
      >Klaus-TDI



      >................
      Der MV hat in der Schiebetür offenbar ein 1/3 zu 2/3 geteiltes Schiebefenster. Das habe ich schon manchmal gesehen. Aber welche Modelle hatten das? Mein erster MV aus 94 hatte die Teilung halbe/halbe und so kenne ich es auch vom Schiebefenster links. Gruß HNW


      >>................
      >Der MV hat in der Schiebetür offenbar ein 1/3 zu 2/3 geteiltes Schiebefenster. Das habe ich schon manchmal gesehen. Aber welche Modelle hatten das? Mein erster MV aus 94 hatte die Teilung halbe/halbe und so kenne ich es auch vom Schiebefenster links. Gruß HNW


      Mein MV CLASSIC hat auf beiden Seiten 1/3 zu 2/3 Schiebefenster - Baujahr 03/98 mit Wärmeschutzverglasung.

      Grüße
      Klaus-TDI


      Grüße Klaus-TDI
      Moin,

      mein Caravelle hat auch die 1/3 - 2/3-Schiebefenster.
      Soweit ich herausgefunden habe, sind diese asymmetrisch geteilten die SF mit Fliegenschutzgitter. Ein Hoch auf den kostensparenden Gleichteilebaukasten!

      Gruß
      MiKo


      Gruß
      MiKo
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      Caravelle 11/98 AHY+ 550000 (Motor neu gemacht nach Kolbenplatzer bei 362922) km
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