Billig Standheizung gekauft (Erfahrungsbericht)

  • - Jup, alles von der alten SH genommen. Nur die Dosierpumpe und Elektrik musste ich durchtauschen.

    Das war aber nicht wild.


    - Der Tüv sieht keinen Unterschied, da der Spritzwasserschutzkasten, aussieht wie von der alten D2L.


    - Bei meiner 5KW Heizung, kann man am LCD einstellen, auf wieviel KW sie arbeiten soll. 3,5KW ist vollkommen ausreichend.


    Ich habe jetzt noch einpaar weitere eingebaut. Auch billigere. Meistens sind die Bedienelemente nicht so gut, wie bei meiner mit LCD.

    Bei einigen gab es Probleme mit dem Lüfter, der nach dem Einbau am Gehäuse schleift.

    Man muss dann einfach nur das Gehäuse öffnen und schauen, dass man durch das festziehen der Halterung nicht zu viel Druck auf das Gehäuse ausübt.

  • Wer eine Standheizung nachrüstet, sollte sich darüber im Klaren sein, dass die Heizung auch für die Verwendung im Kfz. zugelassen sein muss. Das ist bei den Billigprodukten aus Fernost nicht immer der Fall. Damit wäre die Betriebserlaubnis für das Fahrzeug erloschen. Allerdings wird wahrscheinlich niemand ein Fahrzeug an Ort und Stelle stilllegen, von dem keine unmittelbare Gefahr ausgeht. Im Zweifelsfall ist aber Ärger vorprogrammiert. Falls der Wagen abbrennen sollte, kann die Versicherung die Zahlung verweigern, wenn sich die Heizung aus Ursache herausstellt.


    Bei Luftheizungen ist im Vergleich mit Warmwasserheizungen die Gefahr prinzipbedingt größer, dass durch Fehler an der Heizung Abgase ins Fahrzeuginnere gelangen. Die wirklich "schlimmen" Heizungen, deren die Brennkammern noch aus Stahlblech bestanden, und die nach relativ kurzer Zeit infolge Korrosion undicht wurden, wurden im T4 ab Werk nie eingebaut.
    Spätestens seit Mitte der 80er Jahre wurden alle Luftheizungen für den PKW-Bereich mit Wärmetauschern aus einer Alu-Legierung versehen. Damit gab es bisher nur in absoluten Ausnahmefällen Probleme. Auch sind die Heizungen so konstruiert, dass der Druck im Heizluftkanal während des Betriebs immer etwas höher ist als in der Brennkammer. Viel häufiger passiert es, dass durch Montagefehler oder mangelnde bzw. nicht fachgerechte Wartung Abgase in die Heizluft gelangen.

  • Wer eine Standheizung nachrüstet, sollte sich darüber im Klaren sein, dass die Heizung auch für die Verwendung im Kfz. zugelassen sein muss. Das ist bei den Billigprodukten aus Fernost nicht immer der Fall. Damit wäre die Betriebserlaubnis für das Fahrzeug erloschen. Allerdings wird wahrscheinlich niemand ein Fahrzeug an Ort und Stelle stilllegen, von dem keine unmittelbare Gefahr ausgeht. Im Zweifelsfall ist aber Ärger vorprogrammiert. Falls der Wagen abbrennen sollte, kann die Versicherung die Zahlung verweigern, wenn sich die Heizung aus Ursache herausstellt.


    Bei Luftheizungen ist im Vergleich mit Warmwasserheizungen die Gefahr prinzipbedingt größer, dass durch Fehler an der Heizung Abgase ins Fahrzeuginnere gelangen. Die wirklich "schlimmen" Heizungen, deren die Brennkammern noch aus Stahlblech bestanden, und die nach relativ kurzer Zeit infolge Korrosion undicht wurden, wurden im T4 ab Werk nie eingebaut.
    Spätestens seit Mitte der 80er Jahre wurden alle Luftheizungen für den PKW-Bereich mit Wärmetauschern aus einer Alu-Legierung versehen. Damit gab es bisher nur in absoluten Ausnahmefällen Probleme. Auch sind die Heizungen so konstruiert, dass der Druck im Heizluftkanal während des Betriebs immer etwas höher ist als in der Brennkammer. Viel häufiger passiert es, dass durch Montagefehler oder mangelnde bzw. nicht fachgerechte Wartung Abgase in die Heizluft gelangen.

    Also ich hätte bei so ner noname Asia Heizung auch meine Sicherheitsbedenken, gerade wenn sie auch nachts laufen soll. Vielleicht unbegründet, aber das Risiko einer CO Vergiftung möchte ich nicht mal gedanklich eingehen...

    ... Wenn er nicht rosten würde ?

  • Hallo!


    Das Risiko einer CO-Vergiftung hast du immer bei Verwendung einer Luftstandheizung, denn auch die beste Heizung kann einen Materialfehler haben. Es ist nur weniger wahrscheinlich.

    Mit Hilfe eines CO-Warners kann man das Risiko noch weiter senken. Ganz ohne Risiko geht Leben aber nie.


    Gruß,

    Tiemo

  • Der Co Melder ist seit meiner Tochter nun Nachts immer im Einsatz :)

    ... Wenn er nicht rosten würde ?

  • Nicht notwendig, aber sinnvoll.

    Die Heizungen schalten zwar bei Unterspannung ab, aber ob der Wagen dann noch startbar ist, hängt von der Batterie ab.

    Wenn man keine zusätzliche Batterie will, sollte man die größtmöglich passende Batterie verbauen (irgendwas um 110Ah), die Spannung gut im Auge behalten und so oft es geht, nachladen.


    Gruß,

    Tiemo

  • Hallo in die Runde,


    ich greife dieses Thema nochmal auf, weil ich dazu tendiere, statt Gas doch eine Dieselheizung einzubauen oder einbauen zu lassen.


    Hierzu hätte ich die Frage, ob die von Morty damals empfohlene immer noch läuft?

    Gerne auch Erfahrungen von anderen, die sich das Teil vielleicht auch zugelegt hatten.


    Damit verbunden die Frage an Selbsteinbauer, ob es ein großer/aufwändiger Akt ist, den Tank vom Fahrzeug zu lösen?

    Das ist so mein größtes Bedenken, da ich keine eigene Halle oder Garage habe.

    Deswegen denke ich auch darüber nach, die Heizung, wenn ich sie bestellen sollte, in einer Werkstatt einbauen zu lassen, obwohl ich dafür eigentlich nur ungern Geld ausgeben würde.

    Bei den Temperaturen auf einem Parkplatz herumzuliegen behagt mir aber nicht so sehr und ich hätte die Heizung schon gerne noch in diesem Herbst oder Winter drin.


    Wenn jemand also was hierzu sagen kann - gerne.


    Danke


    Viele Grüße

  • Mojn,


    warum willst du denn den Tank vom Fahrzeug lösen? In der Regel kann man ein T-Stück hinter der regulären Tankentnahme in den Vorlauf einbauen. Und ansonsten liefern die Sets i.d.R. auch ein Ansaugrohr mit, dass man meist über die Tankentnehmer-Abdecköffnung montieren kann - auch hierfür muss der Tank dann nicht raus.


    Grundsätzlich stellt sich bei den Chinaböllern halt immer die Frage nach der Langlebigkeit und Korrosionsfestigkeit bzw. der Qualität der Abdichtung der Steckverbindungen. Also ist mitentscheidend, wo du die LSH montieren willst. Für den Unterflurverbau sind nur die Webasto-/Eberspächer- bzw. Planarkisten ausgelegt. Gehst du in den Innenraum bzw. unter die Sitze, kannst du auch die Chinaböller nutzen, hierfür gibt es auch Adapterbleche, z.B. von G:Part.


    Zwei Aussagen zu den Kisten fand ich relevant: Im Schwesterforum gab es mal einen MA von einem der großen deutschen Standheizungshersteller. Der hat berichtet, dass sie die ganzen Kisten der Konkurrenz aufgemacht haben. Während die Planar tatsächlich quasi identisch zu Webasto/Eberspächer war und es da nichts zu bemängeln gab, waren manche Chinaböller quasi „fliegend verdrahtet“ und wiesen damit ein erhöhtes Korrosions- und Unfallrisiko auf.


    Sofern man sich also für die Chinaböller entscheidet, ist das Mitführen eines CO-Melders (wie auch insgesamt) sicher nicht schlecht und man sollte sich eine Heizung aussuchen, bei der man einen guten deutschen Support-Partner hat.


    Ich habe eine 4 kW Planar und eine 2 kW-China-Heizung. Die Planar ist dabei deutlich leiser und kann spannenderweise die Heizleistung deutlich weiter herunterregeln als die China-Heizung (eine Vevor).

  • warum willst du denn den Tank vom Fahrzeug lösen? In der Regel kann man ein T-Stück hinter der regulären Tankentnahme in den Vorlauf einbauen.

    Ich hatte gedacht, dass man immer von oben auf den Tank schauen muss, um da das Ansaugrohr einzuführen.

    Mit den Dieselheizungen habe ich mich auch erst seit kurzem beschäftigt und bin da nicht wirklich firm.

    Dein Beitrag hier ist aber schon sehr aufschlussreich.


    Und - meine Frage diesbezüglich hat sich auch inzwischen erledigt, da ich heute spontan eine gebrauchte Gasheizung in scheinbar sehr gutem Zustand geschossen habe und für mich die Entscheidung damit gefallen ist.

  • na dann viel Spass mit dem Gastankeinbau und der künftig regelmässig fälligen Gasprüfung.

    alla dann - Fridi 1.9D(1X) 12/91 LR, LKW (03/1994 bis 07/2010) von 20 500 bis 610 000 2.5D(ACV-ABT)05/00 LR, PKW, Syncro (seit 10/2009) von 238 000 bis jetzt 655 000 Verbrauch zur Zeit: 7,6 l / 100 km :) insgesamt 1 103 000 km auf T4 8)

  • na dann viel Spass mit dem Gastankeinbau und der künftig regelmässig fälligen Gasprüfung.

    Gastankeinbau? :/
    Kommen zwei 5kg Flaschen rein und gut.

    Den Gaskasten dafür bauen ist für mich eine wesentlich leichtere Übung als die Zu- und Abluftschläuche unterflur anbringen plus die Spritleitung für die Dieselheizung anzapfen.

    Und Gasprüfungen gab es schon, als ich noch meinen letzten Bus hatte.

    Dicht sein sollte es im eigenen Interesse sowieso und das alle zwei Jahre vom Gasmann checken lassen ; darin sehe ich nun kein Problem.

    Verstehe deinen leicht spitzen Unterton nicht.

  • Hallo,

    Der riesen Nachteil einer Gasheizung ist halt, daß man noch extra Brennstoff mitschleppen (und auffüllen) muß. 2x 5 kg plus Gaskasten? Dafür wäre mir der Platz zu schade. Und dann noch die Gasprüfung… Zudem muß meines Wissens die Gasleitung mittlerweile „fest“ verbaut sein, einfach orangen Schlauch geht nicht mehr, oder?

    Grüße

    • • ->2017 : T4 ABL - 1.9 TD MV Westfalia MJ: '93
    • • 2017-> : T4 AAB - 2.4 D MV Westfalia MJ: '93
  • Also, ich kenne es nicht anders, von daher seit 30 Jahren wie gehabt.

    Klar, der Kasten nimmt etwas Raum ein - aber je nachdem wie er so aussieht, kann man ihn auch als Tisch/Ablage nutzen.

    Und alle paar Wochen Gas auffüllen ist für mich ok.

    Nur weil Spritheizungen gerade einen Lauf haben muss das was davor da war ja nicht auf einmal das allerschlimmste sein.

    Und starre Leitung, also Metall(Gas)rohr war schon Vorschrift, als ich mit Womo und Campen angefangen habe.

    Und wenn du ein großes Auto hast und 2x11kg reinpassen, kommst du echt ewig damit aus.