Hallo Zusammen,
nachdem es bei mir momentan beruflich extrem stresst, bin ich kaum noch dazu gekommen, hier reinzuschauen, geschweige denn, was zu schreiben.
Es ist viel passiert.
Also , Thema war, dass die Heizung sich tatsächlich seltsam verhielt und ich zu dem Schluss kam, dass wohl irgendwie Gasblasen in die Kühlflüssigkeit kommen. Da es keinen Weißrauch gab und das Kühlwasser jeweils über das Überdruckventil am Behälter "rausgeschmissen" wurde, konnte das ein Haarriss oder eben die ZKD sein. Auf jeden Fall war eine zuverlässige Diagnose nur durch den großen Eingriff möglich. Hatte erst überlegt, das selbst zu machen; mein Zeitbudget überschlagen und verworfen (war ein Fehler, aber dazu später mehr). So reifte der Entschluss, (da ich von den 1,6 er Dieseln im T3 gewohnt war, dass die alle 150tkm so ausgenudelt waren, dass neue Lager, Hohnen und Kolben notwendig waren) dem Motor, mit seinen fast 270tkm, bei einem Instandsetzer, den ich noch aus meiner aktiven Schrauberzeit kannte, komplett zerlegen und die notwendigen Maßnahmen durchführen zu lassen. Fridi hatte noch eingeworfen, dass der Motor ja quasi noch jungfäulich sei. Sie hatte recht. Alle ausgebauten Lager hatten, bis auf den 1er, quasi keine Verschleißspuren, die Hydrostößel wie neu, Nocken nicht eingeschliffen und die Zylinder hatten eine Laufbahnabweichung von 2 Hundertstel, also fast wie neu. Beunruhigende Risse gab es auch keine. Die üblichen ,feinen zwischen den Ventilen, das wars. Der reine Wechsel der ZKD hätte also vermutlich vollkommen gereicht.
Langer Rede ..., mein T4 hat jetzt auf jeden Fall einen komplett überholten Motor drin, der wahrscheinlich weitere 250 tkm problemlos laufen sollte. Das Einzige, was jetzt, außer den Nebenaggregaten, noch kommen kann, ist eigentlich der Turbo. Motor läuft, nach dem Einfahren, gut und die Heizung funktioniert ebenfalls wieder problemlos.
Allerdings hat mich der Weg dahin richtig Nerven gekostet.
Hatte den Bus bei dem Motorinstandsetzer abgeliefert. Seine Zusage: In einer Woche ist er fertig.
Nun, daraus wurden fast 4 Wochen, begründet mit Krankheit von MA, angeblich nicht beschaffbaren Ersatzteilen usw. Dann hatte ich ihn endlich wieder, und entdecke am nächsten Morgen eine Öllache unter dem Wagen. Motorwanne runter, tropft im Betrieb auf der Zahnriemenseite. Also zurück in die Werkstatt. Nach 2 Tagen Fehler behoben, Nockenwellendichtung Antriebsseite war falsch eingebaut. Hä??? Seither dicht, aber nach ca 1 Woche geht die Öldrucklampe mitten auf der Autobahn an. War mir egal, wäre eh ein Garantiefall gewesen, also Gas. Der Motor verhielt sich normal. Zuhause Motorwanne runter und als Erstes geprüft, ob der Stecker am Öldruckschalter verriegelt ist. Noch nicht richtig drangefasst, hatte ich ihn schon in der Hand. Fachwerkstatt?! Meisterbetrieb?
Das nächste Mal mach ich es wieder selbst, dann weiß ich wenigstens, wer den Mist gebaut hat. Dann ärgere ich mich zwar auch, zahle dafür aber nicht auch noch einen Haufen Kohle. Weggebracht wird nur noch (wie in der Vergangenheit), was ich selbst nicht kann oder mir das SpezIalwerkzeug zu fehlt, also z.B. Hohnen, Wellen polieren usw.
Soweit als update
Grüße
Thomas