Posts by Erikk

    Hallo liebes T4-Community,


    das Thema Notlauf und Ladedruck-Probleme wurde hier im Forum bereits viel diskutiert. Ich hab die Suchfunktion bemüht und auch das Wiki gewälzt, bin aber nicht so richtig auf die passende Lösung gekommen. Oder, besser gesagt: Es gibt viele verschiedene Möglichkeiten, die ich gern mit eurer Hilfe etwas weiter eingrenzen würde ...


    Also, erstmal die Symptome: Der T4 (AXG) schaltet bei niedertourigem Beschleunigen (bei ca. 1700 U/min das Gas voll durchdrücken, also bevor der Turbo zündet) meist im 4ten Gang, manchmal auch im 3ten, in den Notlauf. Man spürt richtig, wie der Turbo "abschaltet" und danach auch nicht mehr kommt. Der Fehlerspeicher meldet "Ladedruck Grenze unterschritten", sprich es wird nicht genug Ladedruck aufgebaut. Das Ganze passiert bevorzugt auf der Autobahn hangaufwärts bei warmem Wetter. Hat man aber erstmal die 2200 U/min erreicht, ist alles gut. Die hohen Drehzahlbereiche mit entsprechend höheren Ladedrücken, alle kein Problem.


    Was ich alles schon gecheckt habe:

    - Testfahrt mit Ladedruckmessung: sieht gut aus, 2100 mBar werden erreicht und bleiben

    - Unterdrucksystem: scheint dicht zu sein, Schläuche (teilweise) gewechselt

    - Stellglieddiagnose: unauffällig

    - Luftfilterkasten: Filter neu und ansonsten unauffällig

    - Diesel-/Ölverbrauch und Rußbildung: sind für mein Empfinden ok bzw. nicht merklich höher/stärker (editiert: 30.07. 15:20)


    Es scheint so zu sein, dass irgendwie der Turbo zu spät kommt oder anfänglich zu wenig Ladedruck aufbaut. Dann kommt der Fehler. Wenn der Turbo aber erstmal voll läuft bzw. einen gewissen Ladedruck aufgebaut hat, bleibt der auch erhalten und ist stabil. Wenn man also ein wenig "hochtourig" fährt, spät hochschaltet und früh wieder runter, kann man den Notlauf verhindern.


    Frage wäre also: Wird einfach (anfänglich) zu wenig Ladedruck aufgebaut oder irgendwo etwas verloren, was später bei höheren Drücken nicht mehr ins Gewicht fällt?


    Ich wäre sehr dankbar für alle Ideen, egal wie verrückt sie sind. Ich werd dann auch sofort versuchen, es einzuordnen oder zu testen. Falls ich irgendwelche wichtigen Infos vergessen habe (was garantiert so ist), fragt bitte nach, ich liefere alles was hilft!

    Vielen Dank im Voraus!

    Erik

    Hallo allerseits,


    bei meinem AXG hatte ich in letzter Zeit ein paar Probleme mit Notlauf und niedrigen Ladedruck. Da bin ich auch noch nicht 100% sicher, ob das weg ist. Aber das soll hier jetzt erstmal nicht Thema sein, weil ich da noch etwas mehr testen muss um das Problem weiter einzugrenzen.


    Bei der Fehlersuche ist mir aufgefallen, dass sowohl der Druckluft-Schlauch vom Turbo -> LLK als auch der Schlauch vom LLK -> AGR-Ventil innen leicht verölt ist. Ich werde das jetzt erstmal reinigen und schauen, ob das Öl danach wiederkommt. Da ich da ewig nicht mehr dran war und der Turbolader auch schonmal gewechselt wurde, weiß ich leider nicht, ob da nicht schon ewig hängt. Einen übermäßigen Ölverbrauch oder sogar Blaurauch kann ich jedenfalls nicht feststellen.


    Meine Fragen wären jetzt erstmal folgende:


    1) Was sind da überhaupt die möglichen Ölquellen (Ist die folgen Auswahl komplett)?

    1.1) Turbolader-Welle hat zu viel Spiel und bläst Öl in die Luft?

    1.2) Starker Eintrag über Kurbelgehäusenentlüftung?

    1.3) Kann aus Richtung Motor/Ansaugbrücke/AGR was "rückwärts" in die Luftleitungen kommen?
    1.4) Kann aus Richtung Abgas irgendwas kommen?

    1.5) Kann da sonst irgendwo Öl reindrücken, falls irgendwelche Dichtungen defekt sind?
    2) Wie kann ich checken, ob es dem LLK gut geht bzw. wie viel Öl der möglicherweise schon gesammelt hat? Muss der ausgebaut werden oder gibts da auch andere Mögklichkeiten (zB im eingebauten Zustand Luftschläuche links und rechts abziehen und "reinfingern")?

    Vielen Dank im Voraus!

    Erik

    Hallo Leute,


    erstmal vielen Dank für die ganzen NAchrichten. Tut mir leid, dass ich so lange nix mehr habe von mir hören lassen. Lag daran, dass ich irgendwie ne falsche Einstellung hier im Forum gemacht hatte und deswegen keine Benachrichtigungsmails bekam, wenn jemand von Euch hier was gepostet hat. Weil ich die aber erwartet hatte, bin ich garnicht auf die Idee gekommen, nachzuschauen ...


    Also, die gute Nachricht zuerst: Ich habe das Problem gefunden. Und es ist mir fast ein bisschen peinlich es zu erzählen: Die Zweitbatterie war einfach platt. Hab ne neue rein gebaut und jetzt geht wieder alles. Hatte die nicht im Verdacht, weil das Campinglicht und noch ein paar andere Verbraucher noch funktioniert haben. Aber als ich dann einfach mal das Multimeter dran gehalten habe und 10,5V gemessen habe, war mir alles klar ... Vermutlich war da mind. eine Zelle verreckt. Für bisschen Licht hat es wohl noch gereicht, aber nicht für die Heizung ...


    So, jetzt aber noch kurz ein paar Zusatzinfos, um dem Thread hier wenigstens für die Nachwelt noch etwas Informationsgehalt zu verpassen:


    1) Mir ist bewusst, dass es bei der Standheizung/Zusatzheizung ziemlich viel Verwirrung aufgrund der vielen unterschiedlichen Modelle/Geräte gibt. Deswegen hier nochmal kurz eine Zusammenfassung:


    # Zuheizer vs. Standheizung
    Hier besteht der Unterschied in der Frage, ob man das Gerät auch unabhängig vom normalen Betrieb laufen lassen kann. Ein Zuheizer schaltet sich immer nur - wie der Name sagt - als zusätzliche Kühlwasserheizung hinzu, wenn es draußen kalt ist. Man erkennt das meist daran, dass es KEINE Moduluhr (also irgendwas zum Einstellen) im Armaturenbrett gibt. Die Standheizung hingegen kann alleine gestartet werden, um bspw. morgens die Scheiben frei zu kriegen.


    # Wasserstandheizung vs. Luftstandheizung
    Es gibt auch Luftstandheizungen, die direkt die Luft erwärmen und ins Fahrzeuginnere blasen. Das hat den Vorteil, dass es drinnen deutlich schneller warm wird. In meinem Fall handelt es sich aber um die Wasserstandheizung. Bei denen wird das Kühlwasser im Kühlkreislauf erwärmt. Anschließend wird, wie bei der normalen Heizung, über Wärmetauscher und Gebläse der Innenraum erwärmt.


    Meine Bezeichnung war womöglich nicht ganz korrekt. Ich habe nochmal geschaut, das Gerät, dass in meinem Bus verbaut ist, heißt D4WS (D = Diesel, 4 = 4 kW Leistung, W = Wasser, S = Standheizung). Wie michael1960 richtig anmerkt hatte ich mich oben verschrieben. Die D4WZ wäre die Zuheizer-Variante gewesen.


    Meine D4WS lässt sich definitiv per OBD (Anschluss unter dem Lenkrad) auslesen. Habe das richtige Steuergerät gewählt. Das lässt sich ganz einfach prüfen, da sich das Steuergerät nur meldet, wenn man vorher einmal die Heizung "einschaltet" (das rote Heizen-Symbol an der Moduluhr/Steuerung drücken). Genau die dazugehörigen Fehlerspeicher Einträge sind auch oben vermerkt.


    Lange Rede kurzer Sinn: In meinem Fall hat wohl offensichtlich die Wasserumwälzpumpe (auch bekannt als Nachlaufpumpe http://www.t4-wiki.de/wiki/Pum…_(K%C3%BChlmittelnachlauf) nicht genug Strom aus der defekten Batterie erhalten, dementsprechend nicht genug gepumpt und dann ist das Kühlwasser in der Standheizung zu heiß geworden und wurde nicht abtransportiert. Deswegen hat sie dann gleich wieder abgeschaltet.


    Merke: Immer erst die einfachen Sachen prüfen (Batterie im Winter geht gern mal kaputt), als kompliziertere Sachen vermuten.


    Vielen Dank nochmals an alle Helfer!
    Erik


    PS: Die Standheizung hatte ich letztes Jahr übrigens getauscht, deswegen hatte ich keine Sorge, dass das Steuergerät oder die Heizung selbst defekt sind. michael1960 hat aber völlig recht: eine 17 Jahre alte Standheizung hat in der Regel andere Probleme als eine defekte Batterie.


    Moin michael,


    vielen Dank für deine Antwort. Ich kann allerdings sehr wohl etwas auslesen. Vielleicht habe ich das komisch formuliert, aber wenn ich per On-Board Diagnose das Steuergerät der Standheizung auslese, bekomme ich eine Antwort vom Steuergerät und auch die oben genannten Fehlercodes. Als einfachen Test, ob ich da wirklich mit dem Steuergerät der Standheizung spreche ist: Das Steuergerät meldet sich nur, wenn man die Standheizung vorher "aktiviert" hat, indem man 1x auf die Heiz-Taste an der Moduluhr vorne im Armaturenbrett gedruckt hat, worauf hin das Heiz-Symbol auftaucht. Macht man das nicht, meldet sich das Steuergerät auch nicht. Außerdem gibt mir die OBD-Auslesesoftware ja auch an, mit was für einem Steuergerät sie gerade kommuniziert und auch die VW Teilenummer wird angegeben (auch alles oben im Auslese-Protokoll enthalten). Ich bin also zuversichtlich, dass ich es da wirklich mit dem richtigen Steuergerät zu tun habe.


    Zum Thema Bosch-Dienst: Da war ich tatsächlich in einem anderen Zusammenhang auch mal. Aber der (zumindest unserer hier vor Ort in Göttingen) hatte keine große Ahnung von den Dingern und hat auch erstmal einfach seine Standard-Diagnose OBD angeschlossen. Kam nix bei raus, hat mir trotzdem 20€ aufgeschrieben und mich wieder heim geschickt ...


    Grüße
    Erik

    Okay Leute, ich schiebe das jetzt einfach mal auf den Montagmorgen: Habe die ganze Zeit im falschen Artikel der T4-Wiki gesucht (war bei Feherlsuche Zuheizer und nicht Fehlersuche Standheizung). Hab meine Antwort gerade selbst in folgendem Artikel gefunden: http://www.t4-wiki.de/wiki/Wasserstandheizung_(Fehlersuche). Ich werde also als erstes mal das Relais J493 und die entsprechenden Sicherungen überprüfen. Da im Motorsteuergerät bzw. Kombiinstrument kein Fehler hinterlegt ist, könnte es gut sein dass die Pumpe selbst in Ordnung ist und wirklich "nur" auf der Standheizungsseite des Relais bzw. der Stromversorgnung was klemmt.


    Die einzige Frage, die sich mir jetzt noch stellt ist: Wo kommen die anderen vier gelisteten Fehlercodes her? Die finden sich weder in der Liste im Wiki Artikel noch ergeben die irgendwie Sinn für mich. Kann jemand was dazu sagen oder hat eine Idee? Habe sie auf jeden Fall mal aus dem Speicher gelöscht und jetzt schauen wir mal, ob sie wieder auftauchen ...


    Danke!
    Erik

    Hallo liebes T4-Forum,


    in meinem T4 ist eine Eberspächer Wasserstandheizung D4WZ verbaut. Diese kann zwar über die Moduluhr gesteuert werden, ist aber zusätzlich über die OBD mit der Bordelektronik verschaltet um eine Fehlercode-Auslesung des Steuergerätes über den normalen OBD-Stecker zu ermöglichen.


    Mein Problem: Seit einigen Wochen springt Standheizung nach dem Einschalten zwar zunächst an, schaltet dann aber recht schnell wieder ab. Habe daraufhin den Laptop per OBD-USB-Kabel angeschlossen und die Fehlercodes direkt aus dem Steuergerätes der Standheizung ausgelesen. Da war auch einiges abgelegt. Leider sind die Fehlercodes aber nicht dreistellig (wie bei den Moduluhr-Fehlercodes der anderen Standheizungen/Zuheizer von Eberspächer), sondern wie bei VW üblich fünfstellig. Das heißt, meine Auslesesoftware hat diese als "normale VW Codes" interpretiert und entsprechende Hinweise eingetragen die in meinen Augen nur teilweise bis gar nicht plausibel sind. Was hat bspw. der Tempomat mit der Standheizung zu tun (siehe unten angehängten Fehlercode Output ganz unten)?


    Meine Frage wäre jetzt, ob es für die Standheizung, die mit dem Bord-ODB-Netz verbunden sind, eine extra Fehlercode-Tabelle gibt? Oder ob hier wirklich die VW Fehlercodes zur Anwendung kommen? Es wäre ja durchaus möglich, dass die oben beschriebene Symptomatik durch eine defekte/nicht-funktionierende Nachlaufpumpe (V51) verursacht wird?


    Vielen Dank für eure Hilfe im Voraus!
    Erik


    Moin Leute,


    hab mal die Topic Überschrift etwas geändert um nicht nur die Frage nach dem Hersteller (siehe erster Beitrag), sondern auch dem Düsenmodell zu stellen:


    Habe jetzt von Dieselsend angeboten bekommen, die AHY Sitzlochdüsen statt der AXG bei Austausch zu bekommen. Die sind deutlich günstiger und wohl nur minimal anders. Würden wohl viele Kunden machen, wurde mir gesagt.


    Hat damit jemand Erfahrungen? Was ändert sich? Gibt es Gefahren?


    Danke im Voraus!
    Erik

    Hallo allerseits,


    mein AXG hat aktuell 360t km runter und ich wollte schon längst mal die ESDs überholen lassen, einfach um auf Nummer sicher zu gehen. Neue kaufen ist ja quasi unbezahlbar und somit auch etwas übertrieben. Es gibt es aber verschiedene Anbieter, die einem die ESDs generalüberholen. Das heißt, die Dinger werden auseinander gebaut, gereinigt, die Düse vorne wird getauscht, alles wird wieder zusammengebaut und eingestellt.


    Meine Frage ist jetzt, da die verschiedenen Anbieter die Ersatzdüsen von unterschiedlichen Herstellern beziehen, ob ihr Erfahrungen oder Empfehlungen habt, welcher Hersteller zuverlässige/gute Qualität liefert? Es stehen zur Auswahl:


    - FIRAD (wird bspw. von Dieselsend.de genutzt)
    - DTP Motorteile GmbH
    - Monark Automotive GmbH


    FIRAD kommt aus Italien, die anderen beiden aus Deutschland. Ob die die Teile jeweils selbst herstellen, konnte ich bisher noch nicht genau rausfinden. Bei Firad heißt es jedenfalls "Made in EU".


    Bin für jeden Hinweis dankbar! :)

    Was mich auch stutzig macht, dass du (in eingebautem Zustand???) an den Rippen der Spannrolle herumfeilen kannst.


    Das war wohl ein Missverständniss: Natürlich muss der Riemen raus, damit ich an den Metall-Rippen der Rollen feilen kann. Und es war auch nicht die Spannrolle betroffen, sondern die Rolle von der Servopumpe/Flügelpumpe direkt unten.


    Eigentlich sind die Stege, auf denen der Riemen läuft schon ziemlich stabil, dass die nicht einfach verbiegen, wenn da ein Schraubenschlüssel drauf fällt.


    Die Stege sind in der Tat ziemlich stabil, aber da sie ja im Profil spitz zulaufen, werden sie nach außen hin natürlich dünner und empfindlicher. Ich vermute, dass beim Ausbau der Magnetkupplung am Klimakompressor, wofür der Keilriemen ja auch zunächst entfernt werden muss, irgendwas schief gelaufen ist. Könnte mir vorstellen, dass beim Raustreiben der Riemenrolle vom Klimakompressor (um an die Magnetschaltung zu gelangen), jemand mit dem Hammer schlecht gezielt hat und so die Servopumpenrolle erwischt hat. Wie auch immer, waren nur kleine Schäden, die sich mit der alten Nagelfeile der Freundin problemlos ausfeilen ließen.


    Danke trotzdem für deine Antwort und alles gute auch für deinen Riemenantrieb!
    Erik

    Hallo allerseits,


    es geht mal wieder um das leidige Thema Klimakompressor / Magnetkupplung, zu dem es hier ja doch auch schon den ein oder anderen Beitrag gibt.


    Bei mir war vor ungefähr zwei Jahren die Magnetkupplung am Klimakompressor defekt. Um genau zu sein, war die Spule des Elektromagneten kurzgeschlossen und immer wenn die Klimaanlage versuchte, die Magnetkupplung einzuschalten, ist die Sicherung 19 (an der auch die Magnetkupplung hängt) rausgeflogen. Daraufhin habe ich also die Magnetkupplung ausgetauscht, wofür ich mir bei eBay einen Reparatursatz gekauft hatte. Danach ging auch alles wieder ... für ca. ein Jahr.


    Da war dann wieder die Magnetkupplung defekt, diesmal war das Kabel abgerissen, da die Spule verrutscht war (ist nur reingesteckt, nicht festgeschraubt, wurde einfach "mitgenommen", da sie sich verkantet hatte). Also wieder: ausbauen, Spule tauschen, danach gehts wieder.


    Jetzt habe ich vorhin beim Keilriemenwechsel festgestellt, dass die Kupplung mal wieder nicht anzieht (letzte ernsthafte Benutzung der Klimaanlage letzten Herbst). Also: Stecker abgezogen und Widerstand der Spule gemessen. Ergebnis: negativ, kein Widerstand. Das heißt, mal wieder ist die Spule offensichtlich kaputt.


    Jetzt meine Frage an euch:


    Hat jemand anders schon Erfahrungen mit dem Tausch von Klimakompressoren, Magnetkupplungen und so weiter? Ich hab eigentlich keine Lust, jedes Jahr ne neue Spule einzubauen, wenn ich ehrlich bin. Gibts da nicht irgenwas, dass man anders machen kann? Oder muss ich doch mal irgendwann in den sauren Apfel beißen, und nen kompletten Klimakompressortausch machen, in der Hoffnung, dass dann auch die neue Magnetkupplung vernünftige Qualität hat?


    Ich bin für alle Gedanken, Erfahrungen, Ideen, Vorschläge offen! Danke!


    Alles Gute!
    Erik

    Hallo allerseits,


    vielen Dank für eure Hilfe! Da der alte Riemen leider kein Inschrift hatte, hab ich doch nochmal beim VW Händler angerufen und per Fahrgestellnummer die Riemenlänge erfragt. Stellt sich raus: Beim AXG mit langem Vorderwagen (BJ2001) und Climatronic sind es sage und schreibe 2166 mm. Und da manche Hersteller wohl Innenlänge, andere Außenlänge messen, sind 2166 mm wohl gleichzusetzen mit 2170 mm.


    Die VW Teilenummer lautet: 074260849S


    Der Übeltätet, und damit verantwortlich für den Riss des Keilriemens, war vermutlich eines der Umlenkräder. Hier waren nämlich die Metallrippen leicht beschädigt, es muss wohl irgendwann in der Werkstatt oder so, als der Riemen runter war, mal etwas hartes dagegen gehauen worden sein. Jedenfalls waren die Rippen etwas umgeknickt und scharfkantig. Ich habe das dann wieder glatt gefeilt und jetzt hoffe ich, dass der Riemen nicht gleich wieder reißt ...


    Eine letzte Frage fiel mir da noch ein:


    Hat jemand Erfahrugen mit einer schwachen Feder in der Spannrolle? Ich hatte nämlich das Gefühl, dass die Feder schon ziemlich ausgelutscht ist. Man konnte den Riemen nämlich relativ einfach per Muskelkraft auf- und abziehen, da die Spannrolle relativ leicht entspannt werden konnte. Birgt das irgenwelche Gefahren, außer dass der Riemen evtl. leichter wieder abspringen könnte?

    Hallo liebe T4-Community,


    mir ist heute auf der Landstraße der Keil(rippen)riemen teilweise gerissen bzw. eingerissen. Er lief danach nur noch mit der Hälfte der Auflagefläche weiter und die aufgerissenen Stellen machten natürlich beim Umlaufen lärm. Habe mir das direkt angeschaut, konnte den Riemen aber spontan nicht rausschneiden und bin dann vorsichtig bis nach Hause gefahren (ca. 5 km).


    Meine Fragen wären jetzt:


    1) Im T4-Wiki steht, dass ein gerissener Keilriemen den Zahnriemen in Mitleidenschaft ziehen kann. Was genau könnte da passieren und gibt es eine Möglichkeit, den Zahnriemen optisch zu beurteilen? Vermutlich wäre es schlauer gewesen, den Keilriemen wirklich sofort herauszuschneiden und somit weiteres "herumschlagen" zu vermeiden. Aber eben auf der Landstraße war mir der Zusammenhang mit dem Zahnriemen noch nicht bewusst ... hier wäre ich für Erfahrungsberichte/Einschätzungen dankbar!


    2) Ich kann gerade nicht genau herausfinden, welcher Keilriemen der richtige für meinen Bus ist. Da ich eine Klimaanlage (Climatronic) habe, brauche ich auf jeden Fall einen Langen, aber es gibt einmal einen mit 2170 mm, einen mit 2130 mm und einen mit 2120 mm. Gibt es da eine Möglichkeit herauszufinden, welcher der Richtige ist?


    Vielen Dank im Voraus!
    Erik

    Hallo allerseits,


    erstmal VIELEN VIELEN Dank für eure schnelle und kompetente Hilfe. Die gute Nachricht vorweg: Ich konnte das Problem soweit beheben, dass ich ohne Werkstattbesuch oder andere Probleme bis nach Hause gekommen bin. Sogar ohne großen Zeitverlust. :-) Ihr habt mir mal wieder die Motivation gegeben, es einfach mal zu probieren und nicht gleich panisch in die Werkstatt zu fahren. Das war genau die richtige Entscheidung! DANKE!


    Jetzt zur Lösung des Problems, falls jemand anders mal hier die Suchfunktion bemühen sollte, und das gleiche Problem hat:


    Wie richtig von einigen vermutet, war die Plastikbuchse des Gegenlagers (http://www.bus-scheune.de/VW-B…r-Schaltstange::1481.html) so gebrochen, dass sie "nach hinten" rausgerutscht ist. Dadurch ist das ganze Schaltgestänge mit gerutscht, und die Kugel (http://www.bus-scheune.de/VW-B…uer-Schalthebel::856.html) des Kugellagers ist aus der Getriebe-Ebenen-Führung gerutscht. Dadurch war der Kraftschluss zum Getriebe weg und man konnte logischerweise am Hebel hebeln wie man wollte.


    Meine Lösung war einfach, das Ganze wieder "zurück zu schieben", was mit einem satten "plopp" auch recht einfach bewerkstelligt war. Jetzt war wieder alles okay, nur dass natürlich die Gefahr bestand, dass es wieder rausspringt. Hab es dann alles etwas mit Gaffer-Tape und Kabelbinder fixiert und bin losgefahren. Hat seit Korsika gehalten und keine Probleme mehr gehabt! :)


    Jetzt werd ich wohl das Gegenlager tauschen, vielleicht auch gleich mal die Kugel, und dann sollte eigentlich alles wieder takko sein ... :)


    Nochmals Danke !!

    Hallo allerseits,


    diesmal hat's mich auch im Urlaub erwischt. Gerade auf dem Weg zur Fähre, zurück von Korsika nach Italien (Livorno), da schwimmt die Gangschaltung.


    PROBLEM: die Gänge 1, 2, 5 und R lassen sich nicht mehr einlegen. Nur 3 und 4 sind möglich. Der Schalthebel "schwimmt" nach rechts und links und selbst wenn der Gang eingelegt ist, macht er in dieser Richtung was er will.


    VERMUTUNG: Lager(-Kugel) Problem vorn am Getriebe. Unterm Auto hab ich alles gecheckt, das sieht gut aus.


    FRAGE: welche Lager sind hier vermutlich betroffen? Könnte da nur was "raus gesprungen" sein, oder muss da was getauscht werden?


    LÖSUNG: Ich habe mit dem ADAC telefoniert. Ich versuchs jetzt irgendwie bis Italien zu schaffen, und werde morgen in ne Werkstatt gehen. Da wäre es aber optimal, wenn ich schon ne Vorstellung hätte, was ich denen sagen kann und was die suchen sollen. Nicht, dass mir nen neues Getriebe ausgequatscht wird.


    Ich wäre euch für jeden sachdienlichen Hinweis mehr als dankbar, der meinen dicken und mich schnell wieder fahrtauglich macht. Anfahren im dritten Gang ist wahrlich kein Spaß!


    Vielen vielen Dank im Voraus!
    Erik

    Moin,


    ich hab vor längerem mal dieses hier gekauft: https://www.amazon.de/gp/produ…age_o01_s00?ie=UTF8&psc=1. Leider ist das vergriffen. Ist günstig gewesen, hält aber super gut. Beim T4 sollte man sich gut überlegen, ob man irgendwas an die Scheibe basteln will. Bei nem Bulli sind einfach Scheibenabstand, -winkel und geometrie etwas ungünstig. Und ich bin überhaupt kein Freun davon, das Navi mittig unter'm Rückspiegel zu installieren, weil man sich dadurch nen extrem großen toten Winkel schafft.


    Deswegen mein Tipp: Entweder ganz links unter die Scheibe, überm Linken Lautsprecher. Da ist der tote Winkel recht klein. Dafür kommt der Beifahrer nicht ran.


    Oder, und so hab ich's mit der Halterung oben gemacht, direkt am Lenkrad, halb rechts oben auf die Konsole drauf. Quasi direkt über dem Zündschloss oben auf die waagrechte. Da kann man es super sehen, kommt auch mal schnell dran (um zB einen schnellen Klick zu machen), ohne die Hände vom Lenkrad nehmen zu müssen, man hat keinen toten Winkel, weil man einfach drüber gucken kann. Und es hält auch bombe, weil es nicht "hängt", sondern "steht". Auch der Zigarettenanzünder, fürs Ladekabel, ist nicht weit ...


    Hab mal kurz die Amazon-Suche angeworfen und folgendes gefunden:


    1) https://www.amazon.de/EC-Techn…rad-Drehung/dp/B014FE2YMI
    2) https://www.amazon.de/Handyhaltung-Armaturenbrett-Windschutzscheibe-360°drehbar-Handyhalter/dp/B00XKZPNPO


    Einfach mal ausprobieren und zur Not zurückschicken oder so ...


    VG Erik
    Ob die konrekt jetzt was taugen, kann ich nicht sagen. Aber grundsätzlich ist das kein Hexenwerk

    Moin,


    ich hab mir für mein Gamma einen AUX/Bluetooth CD-Wechsler Adapter von AudiLink gekauft. Hier ein Link: http://www.audiolinkshop.de/navi.php?a=677&lang=eng. Den gibts auch für 20 € weniger ohne Bluetooth. Ich find das Ding spitze, damit hab ich nämlich alles in einem. Ich kann einen USB-Stick mit Musik drauf direkt abspielen. Ich kann über ein Klinke-Kabel direkt jegliche MP3-Player anschließen. Und ich kann aber auch per Bluetooth mein SmartPhone verbinden, darüber die Musik abspielen und sogar mit dem Vor-/Zurücktasten direkt am Radio steuern (geht zB super mit Spotify). Und natürlich, da es ja Bluetooth zum Handy hat, hat man somit auch gleich ne Freisprecheinrichtung. Man muss zwar noch das Mikrophone irgendwo hin basteln, aber das geht auch. Die Sprachqualität is zwar nicht so perfekt wie bei hochpreisigen Dingern, aber für hier und da mal nen Anruf reichts allemal.


    Ich bin super zufrieden. Das Ding hat nen paar kleine Macken, aber die lernt man kennen und kann sie dann umgehen. Und für den Preis von unter 100 € wahrscheinlich auch billiger als ein neues Radio. Und man behält die original Optik im Amaturenbrett, was ich auch gut finde. Zumal das GAMMA ja echt kein schlechtes Radio ist.


    Ein Tipp hab ich aber noch: Bau dir das Gerät (den Teil, mit dem USB-Anschluss etc) irgendwo hin, wo er nicht stört. Da ist nämlich eine blaue LED drin, die die Bluetooth Verbindung anzeigt, und die ist mega hell. Das nervt bei Nachtfahrten extrem. Da merkt man dann halt, dass es "nur" 90€ kostet. Aber das Problem lässt sich ja durch geschicktes Anbringen lösen.


    Viel Spaß damit!
    Erik

    Moin allerseits,


    nachdem ich in letzter Zeit ein paar Schwierigkeiten mit meiner Klimaanlage hatte (Magnetkupplung am Kompressor defekt, Kühlerlüfter kaputt, Lüfter-Vorwiderstände weg gegammelt), hab ich jetzt wieder alles hergerichtet. Die Klimaanlage läuft und alles schaltet wie es soll. Trotzdem jetzt noch folgende Frage an euch:

    • Ist die unten angegebene Kühlleistung okay, oder geht da noch mehr?
    • Sollte ich einen Klima-Service durchführen lassen, um das Kältemittel auffüllen zu lassen?
    • Wie oft lasst ihr so euer Kältemittel auffüllen?
    • Ab welchem Niedrig-Füllstand wird das Ganze gefährlich für den Kompressor?
    • Muss man wirklich den Trockner mit wechseln?


    Dazu folgende Infos:

    • Letztes Auffüllen ist vor 4 Jahren (Sommer 2012) gemacht worden. Laut T4-Wiki verliert die Kiste ca. 50 mL (von 1150 mL in meinem Fall) jährlich
    • Bei kaltem Motorstart und Climatronic auf "Low" (KALT und maximales Gebläse) kommt nach einiger Zeit ca. 7 Grad kalte Luft aus dem mittleren Gebläse (Außentemperatur 18 Grad) und erhöht sich auch nicht wesentlich, nachdem der Motor warm geworden ist.


    Im Zweifel lass ich das Ding halt nochmal auffüllen. Sollte ja nicht mehr als 50€ kosten. Frage ist halt nur, weil's ja auch 'ne Belastung für die Umwelt ist und so, ob es wirklich nötig ist bzw. ob man nicht noch ein Jahr wartet. Will aber ungern den Kompressor gefährden, weil zu wenig Mittel drin ist. Und wenn's mal wirklich warm wird draußen (Sommerurlaub im August in Frankreich geplant), sollte die Kühlleistung auch ausreichend sein!


    Danke im Voraus!!!
    Erik