Posts by rubber duck

    Ist der neue Motor mechanisch genauso aufgebaut wie der alte oder ist da alles 'verdreht'?

    Deswegen frage ich ja hier. Damit ich das neue Teil nicht auseinander schrauben muss und damit die Garantie über Bord schmeiße.

    Wenn ich es mal herausgefunden habe, werde ich es hier kund tun. Wenn es dann auch jemand in die T4-Wiki rüber schaufeln kann, ist das auch prima (leider sind da die Hürden zur Mitarbeit sehr hoch).


    Der alte lässt sich frei drehen, und seitdem ich ihn aus dem Gehäuse heraus gepuhlt habe, tut er auch ab und zu kurzzeitigst (habe mir schon blutige Finger geholt am Gebläserad). Noch im Gehäuse hatte er kein Lebenszeichen von sich gegeben - aufgrund dieser Symptome tippe ich auf Kabelbruch.

    Widerstand muss ich noch messen.

    Oder neue nehmen, dann dürften die sich ja frisch einlaufen.

    Ich habe mir einen neuen Lüftermotor geholt, der eben trotz gleicher Teilenummer anders herum dreht. Die Bilder sind vom alten, defekten, den ich aus Neugierde zerlegt habe.

    Die Kohlen im neuen Lüfter sind damit neu.

    Ich möchte nur nicht den neuen Lüfter (der anders herum dreht) auseinandernehmen um zu schauen ob dort auch die Kohlen anders herum eingebaut sind.

    Vielleicht hat jemand einen Lüfter in seinem Fundus und kann nachschauen? Um einfach die Frage zu klären, ob die verschiedenen Drehrichtungen durch bauliche Unterschiede der Elektromotoren oder durch schlichtes Umpolen erreicht werden.



    Normal sollten die Kohlen weich und der Kollektor hart sein. Daher dürfte es eigentlich keine Probleme geben.

    Das ist leider nicht so, dass immer / nur der weichere Partner verschleißt.

    Meine Bedenken betreffen aber weniger den Kollektor, mehr ob dann die Kohlen deutlich schneller verschleißen oder gar zerbrechen.


    Letztendlich bleibt mir nichts anderes, als es auszuprobieren wie lange der Motor so hält. Funktionieren tut es, das Laufgeräusch ist mit "stechenden" Kohlen aber hörbar rauher als mit "schleppenden" Kohlen.

    Ja, die beiden Kohlen sitzen sich exakt gegenüber.


    Meine brennendste Frage bleibt, ob die für die unterschiedlichen Drehrichtungen tatsächlich verschiedene Elektromotoren gebaut und verwendet haben, oder die andere Drehrichtung schlicht durch Umpolen darstellen. Einfach umpolen funktioniert (habe ich ausprobiert), aber was macht das mit den Kohlen die nicht radial sondern auf der Sekante auf den Rotor drücken und dann bei Umpolung nicht mehr schleppend sondern stechend drüber laufen?

    Ich habe es recht gut rausbekommen. Mit einem Seitenschneider den (völlig verrosteten) Schraubenkopf etwas angelockert, und dann mit einer Gripzange leichtgängig rausgedreht.


    Jetzt aber die nächste Frage: Dass es die Lüftermotoren mit unterschiedlichen Drehrichtungen gibt, habe ich schon in der T4-Wiki gelesen.


    https://t4-wiki.de/w/images/Elektrik_Geblaese_Motor_V47_Versionen.jpg


    Dass ich einfach am ausgebauten Teil die Teilenummer 701 819 167 ablese und entsprechend bestelle, meinte ich sei ausreichend - leider falsch gedacht.


    Mir kommt es aber auch so vor, dass die Turbinenschaufeln zu der Drehrichtung nicht wirklich passen. Im T4-Wiki Bild den rechten hatte ich drin, der nach der Logik der Turbinenschaufeln bei dieser Draufsicht im Uhrzeigersinn drehen müsste, um axial angesaugte Luft radial weiterzufördern. Aber das Gebläsegehäuse und der Abgang zum Warmluftaustritt in der Mäusetreppe erfordert eine Drehrichtung im Gegenuhrzeigersinn.


    Den im Wiki-Bild links dargestellten habe ich jetzt geliefert bekommen, da würde Turbinenschaufelform zu Gebläsekastengestaltung passen - aber dafür dreht der Motor verkehrt herum.


    Die Kohlen des Elektromotors sitzen nicht genau radial auf dem Schleifringen des Rotors, sondern seitlich versetzt. Beim alten Motor waren die Kohlen damit "ablaufend" auf dem Rotor, was (denke ich mal) eine stärkere Biegekraft auf die Kohlen bringt. Wenn die umgekehrte Drehrichtung einfach nur durch Umpolen erreicht wird, ist die Biegekraft auf die Kohlen geringer, dafür gleiten sie auflaufend und damit "stechend" über die Schleifringe...


    Weiß jemand, ob die Elektromotoren unterschiedlich aufgebaut sind, oder ob sie einfach nur umgepolt werden für die andere Drehrichtung?

    V47 ist dein Freund :)

    Naja, T4-Wiki ist mein Freund - V47 mein Feind. Und der Feind ist tot :(

    Leider sind auch die fünf Kreuzschlitzschrauben sehr vergammelt, da dreh ich nichts mehr, nur noch durch.


    Einfach die Schraubenköpfe auf-/abbohren, ist das eine gute Idee oder hier besser nicht?


    Damit ich nicht einen falschen Lüftermotor kaufe: Kann ich schon vorher sehen, welche Drehrichtung der hat, oder erst nach Ausbau?


    Und gibt es Marken / Produkte, von denen ich lieber die Finger lasse, bzw. andere die ich problemlos bevorzugen kann?

    Hallo,

    bei meinem T4 funktioniert das Heiz-/Frischluftgebläse für den Fahrgastraum nicht mehr. Das Gebläse sitzt unter dem Laderaumboden im Bereich rechte Schiebetüre, und hat seinen Luftausströmer durch die "Mäusetreppe" hinter dem Beifahrersitz.


    Wo finde ich dafür die Sicherung?

    Zum Abschluss noch eine Statusmeldung:

    Es waren die Getriebelager, allen voran die vom Diff. Wurden nun alle getauscht, seitdem ist wieder Ruhe.


    Allerdings habe ich jetzt das Problem, dass häufig beim Runterschalten der 2. Gang nicht mehr rein geht. Mit archaischem Zwischenkuppeln und Zwischengas geht es. Ist das ein Defekt, der durch Einstellerei von außen behoben werden kann, oder muss man da wieder ins Getriebe rein?

    Hmm - ich habe ein 02B Getriebe eingebaut, das bei korrektem Ölstand 5 mm Luft hat bis zur Einfüllöffnung. Trotzdem kam schon gleich ~ 0,5 Liter raus, als ich die Einfüllschraube geöffnet hatte. Das Auto steht nicht perfekt waagrecht - kann es schon daran liegen, oder war zu viel drin oder ist was falsches reingelaufen? Es ist jedenfalls ziemlich dünn, honiggelb und nur teilweise trübe, sonst klar, und hat einen stechenden Geruch.

    Mach da vernünftiges Castrol Syntrans rein. (Früher TAF-X)

    In der T4-Wiki schreiben sie nur von Dichtringen von VW für die Einfüll- und Ablassschraube. Ist das tatsächlich ein Sonderteil, oder genügt ein Dichtring aus dem Sortimentskasten?


    Es könnte ja auch ein Sägezahn sein.

    Reifenprofilverschleiß? Da fehlt mir die Phantasie, wie die Geräuschentwicklung dann so präzise zur Motorlast passen sollte. Also bei 0% geräuschlos, 0-5% Tonhöhe geschwindigkeits- und lastabhängig, 5-100% Tonhöhe nur geschwindigkeitsabhängig und Jaulen nur zwischen ~55 und ~75 km/h vorhanden.


    Ich mach jetzt mal den Ölwechsel, dann sehen wir weiter.

    Ich vermute eher etwas im Abtriebsbereich, wenn das Geräusch nicht von der Wahl des Ganges abhängt.

    Sehe ich auch so, ich sehe allerdings die Abtriebswelle und das Differential auch als Teil des Getriebes an.


    Werde dann mal einen Getriebeölwechsel angehen und hoffen dass es das ist. Was sagt ihr zu diversen Additiven? Mathy und so Zeug?

    Hallo zusammen,


    unser T4 geht langsam auf die 300.000 km zu. Seit ein paar Wochen fällt mir auf, dass das Getriebe im Bereich 55 - 80 km/h unter Last sehr deutlich jault. Ob es erst kürzlich entstanden ist, oder mir vorher nicht aufgefallen ist, kann ich gerade nicht sagen.


    Was ich beschreiben kann:

    - Jaulendes Geräusch zwischen ca. 55 und 75-80 km/h

    - nur unter Last. Im Schiebebetrieb ist das Getriebe geräuschlos

    - die "Tonhöhe" des Jaulens ist nur geschwindigkeitsabhängig, ändert sich also nicht in den unterschiedlichen Gängen.

    - die "Tonhöhe" ist unabhängig davon, ob ich in Teillast oder Vollgas fahre. Nur bei ganz wenig Last (also kurz vor Schiebebetrieb) fällt die Tonhöhe ab

    - mir scheint, dass es bei Kälte leiser und bei Wärme lauter ist


    Ist das Gejaule bekannt, und die Ursache, bzw. eine erfolgreiche Abhilfemaßnahme?


    Danke!

    Hallo,


    es war es doch nicht :( Auch nach dem Temperatursensortausch hat der Motor seine Probleme gehabt, mit der Zeit immer mehr.


    Zuletzt bin ich sicherheitshalber nur im Benzinbetrieb gefahren, weil er damit besser lief. Mein Boschdienst-Meister meinte auch was davon, dass möglicherweise im Gasbetrieb was nicht stimmt und das das Benzin-Steuergerät durcheinander bringt. Trotzdem, auch mit nur Benzinbetrieb streikte der Motor zuletzt.


    Es war dann was relativ banales - in der (noch recht neuen) Verteilerkappe haben sich Kriechstrompfade gebildet, nicht nur von der Mittelelektrode zu den Zylinderelektroden, sondern auch zwischen den Zylinderelektroden rundum. Mit einer neuen Verteilerkappe läuft es jetzt schon einige Tage absolut problemlos, egal ob auf Benzin oder LPG.

    Das Problem ist gelöst, der Weg dahin war steinig...


    Das vorab: Verteiler und Zündkabel hab ich bei der letzten Inspektion getauscht, also vielleicht höchstens 20.000 km alt.

    Zündspule getauscht - zuerst eine spürbare Verbesserung, die aber nach Tagen wieder verpufft war.

    Dann die Thermofühler getauscht - gleiches Ergebnis.

    Wenn er mal lief, dann ganz gut. Aber der Kurzstreckenverkehr wurde zunehmend zur Tortur. Alf Gas war es schlimm, auf Benzin wurde es zusehends schlimmer. Nachdem es dann meiner Frau einen freien Tag zerschossen hat (braucht sie auch mal, bei 3 Pflegefällen in der Familie), hat es uns gereicht und haben den gelben Schandwagen gerufen, der den Bus zu einem Boschdienst gebracht hat. (Ganz nebenbei hat der ADAC Pannen"helfer" noch Zündkabel ab- und verkehrt wieder aufgesteckt!:wall:).


    Und was war es letztendlich?

    Der Verteiler! Wie von Eike angesprochen. (Hätte ich früher nochmal ins Forum geschaut, hätte ich meiner Frau ihren freien Tag retten können... :dry:)

    Obwohl das Ding äußerlich noch gut neu aussah, im Innern die Kontakte waren schon bös verbrannt. Zudem deutlich eingebrannte Kriechstrompfade vom Mittelkontakt bis zu einem äußeren, und weitere zwischen den einzelnen Zylinderkontakten! Ich habe so was noch nie gesehen, der Werkstattmensch war auch sehr verwundert...


    Aber schaut selbst:


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    Deswegen wohl die Probleme gerade beim Warmfahren. weil beim kalten Motor eine höhere Zündenergie benötigt wird, und das den Zündstrom leichter falsche Wege gehen lässt. Und deswegen die Probleme auch verstärkt auf Gas, weil Gas auch etwas mehr Zündenergie als Benzin benötigt...


    Bis jetzt schnurrt der Motor wieder wie es soll, egal wie kalt oder wie Kurzstrecke. Ich hoffe, es bleibt so...

    Musst du halt außer der Hebebühne auch die dazu passenden "Stinkerkarren" vererben ;):lol:


    Hätte ich den Platz und das Geld, würde ich mir sicher auch eine Hebebühne anschaffen. Aber da die Rahmenbedingungen gar nicht passen, muss es eben so ein Provisorium tun.

    Zudem - Bodenturnen hält jung, fit und gelenkig :lol: jedenfalls so halbwegs :oops: