Beiträge von miko

    Moin,


    da erinnere ich mich an die Erzählungen auch hier im Forum, daß man beim T4 die Identifikation der Bremse nur genau herausbekommen kann, wenn man mit den ausgebauten Altteilen am Tresen des Freundlichen steht, weil selbst der aus der FIN das nicht 100%ig ableiten kann - da hat es beim T4 offenbar eine Menge Baukastentauscherei gegeben, und die Behördenfahrzeuge durften vielleicht sogar noch eine Sonderrolle dabei spielen.

    Das habe ich nur nie auf meine Situation bezogen, weil mein AHY mit der ersten 300er-Anlage da sehr eindeutig war.

    Nun, soo billig waren sie damals auch nicht - VW wollte 800€ haben, die Zimmermänner gab's für 400.

    Und damals hatte ich bei Bremsen- und Reifenverschleiß durchaus den ICE-Zuschlag im gechippten AHY, etwa je 2 Satz Reifen ein Satz Bremsen ... (die Reifen waren i.d.R. nach 35Tkm "alle")

    Nach den Zimmermännern gab es ATE, und meine Fahrweise wurde auch etwas ruhiger, die haben dann sozusagen "ewig" gehalten.

    Moin,


    bei meinem "antiken" 70er-Jahre-Motorrad mit Vergaser würde ich aus Erfahrung auf Falschluft tippen, also eine Undichtigkeit hinter der Drosselklappe.

    Moin,


    dan Fahrzeug-Datenträger findest du ja nicht nur im Servicebuch, sondern auch links unten an der A-Säule, hinter'm Teppich ... da dürften diese PR-Nummern stehen (oder andere, dann korrekte)


    Zum Thema "Zimmermann" könnte ich beisteuern, daß meine vorderen Bremsen dieses Herstellers damals zwar nur die Hälfte des offiziellen VW-Angebots gekostet haben, aber dafür auch die Lebensdauer nur 2/3 der beiden Vorgänger-Sätze hatte (also immer noch besseres Preis/Leistungs-Verhältnis ;)) - dann hatten sie beide rundum und beidseitig radiale Haarrisse in der Oberfläche hatten, so daß der Schraubermeister sie aus Sicherheitsgründen getauscht hat.


    Vielleicht haben sie sich "zu gut" mit den Belägen vertragen - die Löcher waren fast vollständig mit Bremsabrieb verklebt.

    Moin,


    die meisten T4 in einem gewissen Altern haben starke Korrosion am linken Schweller.

    Bei meinem war die Grundlage schon im zarten Alter von 6 Monaten gelegt, als ich ihn gekauft habe (Ex-Werkswagen ...) : da hatte mal jemand den Wagenheber falsch angesetzt und die Falzkante verformt.


    Bevor ich ihn letztes Jahr abgegeben habe, war ich auch beim Karosserie-Meister und habe nach den voraussichtlichen Renovierungskosten vor dem fälligen HU-Termin gefragt. Dabei kam dann für Schweller, Frontscheibenrahmen an beiden unteren Ecken und die Ecke hinten rechts, wo die Klima-Leitung in die Karosserie einläuft, ein "auch unter guten Freunden sicher 1500€" heraus.


    Der gute Mann hat mir auch erklärt, warum der linke Schweller unter der Tür anfällig ist, der rechte nicht:

    dort wurde ein Schaumblock eingeklebt, offenbar um den großen Hohlkörper zu entdröhnen. Dieser Kleber löst sich im Lauf der Jahre, der Schaumblock vibriert und rappelt und beschädigt/zerstört dabei die innen aufgebrachte Korrosionsschutzschicht des Schwellerkastens. Dadurch hat eindringende Luftfeuchtigkeit freie Bahn ... der Blechkasten rottet von innen nach außen, daher sind die dann irgendwann sichtbar werdenden Schäden auch gleich so schwerwiegend.

    Rechts ist wegen der Schiebetür eine grundsätzlich andere Konstruktion, da gibt es keinen Schaumblock, da nichts entdröhnt werden muß.

    Moin,


    ich kann dir auch meinen ZH anbieten. Ist schon ca. 8 Jahre nicht mehr gelaufen, nachdem er sich irgendwann verabschiedet hatte.

    Ich habe ihn dann ausgebaut, den Wasserkreislauf gebrückt und das Heizgerät in den Keller genommen, um es mal zu öffnen und die "üblichen Verdächtigen" zu kontrollieren.

    Leider bin ich dann beim Trennen von Heizkammer und Steuergeräteträger gescheitert - seitdem verstaubt das Ding oben auf dem Regal.


    Es ist auch die Version von '98, die sich nur mit der Spezial-Uhr auslesen läßt.

    Moin,


    das mit dem Dauerpegel bei "Min" kann ich auch von meinem AHY bestätigen. Wenn mir das mal zuwenig vorkam und ich dann nachgefüllt habe, war der Flüssigkeitsspiegel sehr schnell wieder dorthin abgesunken. Also habe ich mir gedacht "er wird schon wissen, was er mag" und es so gelassen.

    Moin,


    ich denke, bei Beachtung der Traglast hättest du dir diesen Reifenrechner vermutlich auch ersparen können ...

    wobei - wieso gibt es da keine Änderung der Innen- und Außenkante, beim Wechsel von 205er auf 235er ...?

    Moin,

    ja, mit viel "Elan" kriegt man den Riesenklotz da hinein geschoben und gedrückt - hatte ich auch.

    Allerdings war mir etwas unwohl, angesichts der Nähe von unverkleidetem Pluspol und Kotflügelinnenblech ... ein kleiner Klatscher an der richtigen Stelle, und es hätte direkt einen schönen Schweißpunkt gegeben ... und für die Starthilfezange war es auch eigentlich zu eng.

    Fridi : das kann ich dir genau sagen - die "alte Dicke" hatte mit dem kleinen Motor nicht die Kraft, den Gummi auf die Straße zu kratzen, und bei der "neuen" verteilt sich die zwar doppelte Kraft aber auf alle 4 Räder und halbiert sich so, bevor die vorderen anfangen zu rubbeln.

    Zudem ist deine Fahrweise deutlich materialschonender als die anderer.


    Meine ersten 4 Sätze Reifen hatten jeweils nach spätestens 35Tkm die Verschleißgrenze erreicht, durch den Wechsel von Sommer- und Winterreifen hatte ich bei ähnlich hoher Jahresfahrleistung also jedes Jahr einen Satz Reifen "durch" - das nannte ich dann den "ICE-Zuschlag", ebenso wie den recht hohen Bremsverschleiß (erste Klötze vorne bei 55T, erste Scheiben vorne bei 90T gewechselt ...).

    Dann habe ich die Reifenmarke gewechselt (Conti -> Fulda) und diese Winterreifen hielten dann 70tkm ... und irgendwie habe ich danach keine Sommerreifen mehr gekauft, sondern im Sommer die WR dann "zu Ende" gefahren. So bin ich - mit den steigenden Benzinkosten geschuldetem "leichterem Gasfuß" - noch 4 Sätze WR (zum Schluß Nokian) gefahren, und auch der Bremsverschleiß hat sich mehr als halbiert.

    Moin,


    @Kilian: weil je nach Ausführung die T4-Sitze ergonomisch deutlich schlechter sind.

    Allerdings wage ich mal zu behaupten, daß ein T4-Sitz mit seitlichen Armlehnen nicht zu toppen ist.


    zum Thema selbst:

    Früher, so vor 15 Jahren, gab es mal ein paar Wenige, die Sitze aus dem Audi TT in den T4 implantiert hatten.


    Eine solche Beschreibung findest du hier

    Audi TT Sitze in den T4 bauen


    Ob und wie das mit den Golf-Sitzen funktioniert ...?

    Moin,


    der Tankdeckel rostete i.d.R. von innen nach außen aus der Randfalz heraus.

    Als ich meinen damals (nach ca. 5 Jahren) erneuert habe, wußte ich auch, warum:

    die Klappendeckel werden auf die unlackierte Karosse geschraubt (wenn du ihn abschraubst, schaust du beidseitig auf rohes Blech) und gehen dann erst ins Tauchbad. Dabei reicht offenbar die Zeit unter Lack nicht aus, oder es entstehen Strudel dahinter, so daß der Lack nicht vollständig in den Blechfalz eindringen kann. Und nach einigen Jahren kommt es dann eben von innen heraus geblättert ...

    Der neue Deckel hatte übrigens eine andere Preßform, da war die Falzkante nicht mehr so tief und offen. Und die Handlackierung hat sicher auch dazu beigetragen, daß er >13 Jahre rostfrei geblieben ist.

    Ach so, das sah größer aus.

    Aber im Fahrerfußraum ist auch noch unter der Lenksäule so eine Abdeckung, die könnte von der Größe her passen.

    Ich kann leider nicht mehr nachschauen - der Bus ist seit 8 Monaten nicht mehr unter uns ...

    Moin,


    @Kilian: wobei sich hier die Asymmetrie der Bodengruppe bemerkbar macht: rechts ist wegen der Schiebetür eine völlig andere Konstruktion als links. Dort ist nämlich im geschlossenen Kastenprofil ein Klotz aus Dämmmaterial (Spötter sagen "Bauschaum") eingelegt, der sich im Lauf der Jahre setzt, und dann durch die permanenten Vibrationen anfängt, den am Schweller von innen aufgetragenen Korrosionsschutz abzurubbeln. Und nacktes Blech hat nun mal die Tendenz, sich einen Schutzmantel aus Eisenoxid anzulegen ...

    Deshalb sind ab einem gewissen Alter auch alle T4 unter der linken Tür von innen heraus durchgerostet. Rechts ist diese Konstruktion ohne diesen Schallschutz-Stopfen, sondern ziemlich massiv ausgeführt, um die Stabilität des Gesamtsystems zu behalten.


    Von daher wäre es unter dem Gesichtspunkt der Dauerhaltbarkeit immer besser gewesen, eine zweite Schiebetür zu bestellen ;)

    Moin,


    ich hatte damals direkt beim Freundlichen VW-Verkäufer einen in.pro-Parkpilot mit 4 Sensoren in den Halbjahreswagen einbauen lassen.

    Das System kannte ich aus meinem vorherigen Auto, war damals (vor 20 Jahren) der obere Standard.


    Es kommt bei diesen Sensoren darauf an, mit welchem Neigungswinkel sie montiert werden, um eine genaue Entfernungsanzeige und keine Fehlalarme zu haben, wenn z.B. etwas Gewicht hinten drin ist. Dafür wurden seinerzeit keilförmige Distanzscheiben mitgeliefert. Vorsicht bei AHK: die Sensoren dürfen nicht zu dicht am Haken sein, sonst sehen sie den permanent ...


    Und es war durchaus "damage tolerant" - durch einen Auffahrunfall ist einer der Sensoren zerstört worden - die anderen 3 haben klaglos weiter funktioniert.