Posts by miko

    ...was eine Scheibe, den ganzen Rotz an einem AXG zu demontieren, damit man an die blöde Umlenkrolle drankommt).

    an solchen Stellen merkt man, daß der Motor erst nachträglich in den Bus gekommen ist; die ursprüngliche Konstruktion Ende der '80er war ja der 4-Zylinder ohne ABS, Zuheizer und Klimaanlage ... da hilft auch der lange Vorderwagen nicht viel in der Breite


    aber tröste dich: weil auch die VW-Werkstätten nicht nur Mitarbeiter mit Gynäkologenfingern haben, "vergißt" man dort auch schon mal die hintere Umlenkrolle beim ZR-Wechsel ... mit dem Resultat, daß deren Welle, da nur einseitig gelagert, dem Zug des neuen Riemens nachgibt, so daß die Rolle dann schräg und der Riemen einseitig abläuft.

    Ich war damit dann mal zwecks Garantieleistung beim Herrn VW, und durfte sogar dabei bleiben "dauert nicht lange ..." - nach 3,5 Stunden konnte ich wieder fahren ;)

    Meiner ist deshalb seit Jahren ausser Betrieb.

    jepp, bei meinen damals ähnlich: der ZH hat irgendwann nicht mehr reagiert, war auch nicht auslesbar (daher weiß ich, daß die "frühen" ZH nicht per Diagnosecomputer reagieren). aber er war auch nach längerer suche nach der entsprechend ausgerüsteten Werkstatt mit der Spezialuhr zu finden - also habe ich ihn ausbauen lassen, die Dieselpumpe totgelegt und die Leitung verschlossen, den Wasserschlauch in einem U-Bogen zusammengesteckt und bin damit (besser ohne) dann noch mehrere Jahre gefahren.

    Das Teil liegt immer noch teilzerlegt im Keller, obwohl der Bus jetzt seit knapp 3 Jahren weg ist. Wer's zum Basteln haben will, bitte melden ...

    Moin,


    oh, da haben sie im Lauf des MJ. '98 auf '00 etwas geändert - bei meinem Caravelle war die Ansaugöffnung der Luftheizung in der linken Seitenwand keine "Mäusetreppe".

    Denn so herum ist die Zuordnung richtig:

    vorne, im Motorraum, standardmäßig der Zuheizer, Auspuff im linken Radkasten, hier offenbar zur Wasser-Standheizung aufgerüstet, mit Fernbedienung, Luftverteilung via Climatronic; https://t4-wiki.de/wiki/Wasserstandheizung

    hinten linksseitig, gesteuert von der Moduluhr, die Luftstandheizung mit separatem Gebläse, Auspuff vor dem Hinterrad, Luftaustritt hinter dem Fahrersitz. https://t4-wiki.de/wiki/Luftstandheizung_D3L/B3L

    Die sollte dann auch an der Zweitbatterie unter dem Fahrersitz elektrisch angeschlossen sein, damit man sie über Nacht durchlaufen lassen kann, ohne dann morgens nicht mehr wegfahren zu können - was nämlich passieren kann, wenn die Wasserheizung länger als 2 Stunden läuft ...


    Wenn die Luftheizung mehrfach hintereinander, z.b. durch spielende Kinder (eigenes Erlebnis, "hat so schön geblinkt ...") mittels Betätigung der mittleren Taste an- und ausgeschaltet wird, verriegelt sie ... Freigabe nur durch Eberspächer-Spezi.


    Der Zuheizer war in den ersten Jahren (bis ca. '99) leider nicht über die Moduluhr diagnosefähig, sondern mußte mit einer speziellen Kontrollkomponente (auch vom Eberspächer-Fachmann oder manchen Boschdiensten) ausgelesen werden. Ob du jetzt diesen D3WZ wie mein Bus damals oder die "vollwertige" D4WS hast, wird erst der Blick auf's Typenschild offenbaren.


    Was mich irritiert, ist die Kombination einer Webasto-Fernbedienung mit den Eberspächer-Heizungs-Modulen ...


    Wenn du sagst "Batteriespannung 12,56V", ist das dann bei LiMa-Stillstand an der Batterie ohne Last gemessen? Mach mal Licht an, und miß nochmal ... und wie gesagt: die Wasserheizung ist an der Starterbatterie, die Luftheizung an der Zusatzbatterie angeschlossen.

    Hmm,


    ich habe früher auch RME getankt, weil's billiger war - und weil man damit die AU-Werte optimieren konnte (was der TÜVologe dann auch am Geruch erkannt hat). Mein Caddy-Motor darf das nicht mehr bekommen.

    Auch Maschinenteile lassen sich sehr gut mit Biodiesel reinigen, zumal der penetrante Diesel-Gestank an den Händen dann entfällt.


    Insofern scheint mir die Aussage zum Edel-Diesel "weniger Bio-Anteil im Sprit deshalb reinigt es" durchaus konträr ... aber es kann natürlich auch ein Nebeneffekt der Inhaltsstoffe im Ulti sein, welche die Cetan-Zahl erhöhen.

    Moin,


    der Einsatz ehrt dich ...


    zu den Preisen: die Teile sind deutlich billiger gewoden über die Zeit - meine ESP hat vor 15 Jahren ~2000€ gekostet (im Tausch!), für die Turbos habe ich zwischen 700€ und 1200€ bezahlt, für Düsen waren immer ~500€ im Umlauf. Hätte ich es mal gemacht ... siehe oben ...

    Einzig die LiMa war ein Sparmodell (für die letzten paar Monate hätte sich nichts anderes gerechnet), da waren die Ziffern vertauscht.


    Neben Kuplung/ZMS (siehe meine Empfehlungen vom letzten Jahr) auch auch den Riemenspanner des Keilrippenriemens (Teilepreis damals ~100€, Arbeitslohn am eingebauten Motor 300€) nicht unbeachtet lassen!

    Und je nach Laufleistung: der Simmering am Kurbelwellenausgang arbeitet sich in die Welle ein, Undichtigkeit ist die Folge - da gibt es Möglichkeiten, das mit dünnen Ringen wieder aufzufüllen.

    Dein Caddy ist doch auch zwangsbeatmet. Ist da dann nicht auch bald mal ein neuer fällig? ..

    der Caddy hat ja erst 77Tkm auf der Uhr - der erste T4-Turbo war bei ca. 100Tkm fällig, und da war nach aller Wahrscheinlichkeit ein Montagefehler die Ursache.

    Der 2. hat dann 160Tkm gelebt (und in dieser Zeit vermutlich soviele Umdrehungen gemacht wie andere über 500T ;) ), der 3. 140Tkm ... (oder soll ich besser rechnen 40T nach dem Kolbenplatzer ...?), und der 4. hat nach 150T noch keine Schwächezeichen gegeben - allerdings hat der auch mehrere 10T nur passiv mitgedreht, weil durch das defekte AGR der Motor im Dauer-Notlauf war..


    Mittlerweile bin ich aber auch etwas "gemäßigter" unterwegs - bzw. die Parameter der linearen Optimierung "so schnell fahren, wie es Auto, Verkehr und Straße zulassen" haben sich verschoben ...

    Ultimate_Catch: der "Ansaugluftrohrdruck" könnte auch durch Undichtigkeit der Verbindung zwischen LMM und Turbo entstehen - und dann würde natürlich auch das LMM-Signal nicht zur gelieferten Luftmasse passen.


    Fridi: mit Verlaub: dein Turbo wird ja bekannterweise auch deutlich weniger gefordert als so manch anderer ;) (ich geb's zu: in dieser Disziplin dürfte ich immer noch einen Spitzenplatz hier einnehmen - bei 400T hat er den 4. bekommen)

    Moin,


    sagen wir's mal so:

    VW bezeichnet das Getriebeöl als "Lebenszeitfüllung" - also gut für die Lebenszeit des Getriebes.

    Das Automatikgetriebe im T4 hält i.d.R. etwa 150tkm ... die Schaltgetriebe zwar länger, aber auch dazu findest du in den Annalen des Forums diverse Empfehlungen auf Instandsetzer - und da geht es nicht nur um das "alte" 02B und seinen verlängerten 5. Gang.


    ich habe damals bei 150Tkm nach den Diskussionen hier im Forum das Getriebeöl wechseln lassen, und wollte dieses Intervall eigentlich weiter beibehalten. Den 300T-Termin habe ich allerdings verschwitzt, wurde dann beim großen Motorservice bei 363T in einem Rutsch gemacht (zumindest hatte ich das so beim Instandsetzer erwähnt). Und danach hat es dann noch bis 550T gut durchgehalten.


    Insofern denke ich, mit deinen 208T bist du noch halbwegs gut im Rahmen, drüber nachzudenken.

    Moin,


    ich hatte WP3, kann also zu WP2 keine Details weiter geben.


    Aber ein Freund hatte damals die Wasserheizung in seinem MV2, und wollte das Auto im Januar vor der langen Heimfahrt gut enteisen, hat also die Standard-halbe Stunde verlängert ... und nochmal, weil das Verabschieden aus der großen Gruppe so lange dauerte ... dann brauchte er Starthilfe, weil die Batterie den Anlasser nicht mehr bedienen konnte ... denn die Climatronic, deren Lüfter zum Verteilen der Wärme benötigt wurde, lief ja nicht auf der 2. Batterie ...

    und links ist es wieder völlig anders als rechts,

    Moin,


    das stimmt, wäre allerdings bei doppelten Schiebetüren gleich.

    Wegen dieser unterschiedlichen Konstruktion der Schweller kommt der Rost auch i.d.R. zuerst links von innen nach außen durch ... da ist so eine Art "Bauschaum-Klotz" als "Anti-Dröhn-Matte" eingelegt, der sich im Lauf der Jahre losrappelt und die Korrosionsschutz-Schicht vom Blech abrubbelt ...

    Moin,


    mein Zuheizer hat auch die letzten Jahre des Buslebens irgendwo im Keller verbracht - müßte dort immer noch liegen.

    Die Nadel des Wasserthermometers hat ohne ZH gute 15 km gebraucht, um sich mal in die Nähe des Normalpunkts zu bewegen.

    Allerdings habe ich den ZH auch nicht zum Aufwärmen des Innenraums gebraucht, dafür gab es die Luftheizung. - 30-45 Minuten Vorheizen und angenehme Wärme, dazu schnee- und eisfrei ...


    Und nein, eine Jacke ziehe ich immer spätestens an der Autotür aus, das ist mir zu unbequem. Ein dicker Pullover darf es nur sein, wenn ich unter 10° im offenen Cabrio (Golf1, also keine wirkliche Heizung ...) fahre.