Posts by TD-Hobbyschrauber


    Hallo Zusammen



    habe heute die Servopumpe getauscht und siehe, das Schraddeln des KKR ist deutlich zurückgegangen. Auch das Lenkqietschen ist nur noch bei Volleinschlag zu hören und das ist gem Wiki "normal".

    Allerdings bin ich nicht sicher, ob es die Servopumpe selbst war, denn beim Ausbau fiel mir auf, dass die motorseitige Befestigungsshraube komplett fehlt, ggf schon recht lange, weil die eingesetzte Hülse doch "etwas" Rost angesetzt hat. Die 3 riemensseitigen Schrauben waren zwar vorhanden und fest, aber ohne die Stabilisierung auf der Gegenseite durch die Schaube innen, kann die Pumpe mit und in der Aludruckgusshalterung relativ frei schwingen. Das könnte die Ursache gewesen sein, möglicherweise dann auch für den (unbestätigten) Pumpenschaden, denn für die Pumpenlager war dieses Schlagen und Schwingen sicher nicht unproblematisch.

    ZornigerMeister /Andreas: Prüf bei Deinem Boliden doch mal , ob die motorseitige(n) Befestigungsschraube(n) drin ist (sind). IMGP6881_1_k.JPGIMGP6882_1_k.JPGSiehe Bilder. Wenn die fehlen, würde ich erstmal da für eine Befestigung sorgen und probieren, ob die Symptome verschwinden. Wenn nicht, kannst Du ja immernoch die Pumpe tauschen.


    Grüße


    Thomas

    Hallo Andreas,


    da ist exakt mein Symptom beschrieben. Ich melde mich, wenn ich die Hydraulikpumpe getauscht habe, ob sich das Problem dann erledigt hat (Kann noch was dauern, momentan ist es mir noch zu kalt und zu nass). Das wär ja dann auch bei Deinem Boliden ein Ansatz.


    Grüße


    Thomas

    Hallo Zusammen,


    bin einen Schritt weiter. Wetter war ja heute gut ...;)

    Also die Lima ist es definitiv nicht. Kein Spiel, kein Schräglauf, kein Lagerschaden. Wunderbar weiche Drehbewegung, alles gut. :thumbup:

    Nicht so bei der Servopumpe: Dreht auch OK, hat aber deutliches Spiel (per Wackelprüfung mit der Hand spürbar) und verliert über die Welle auch minimal Öl, keine Tropfen, aber sichtbar feucht. Die muss also raus und ist möglicherweise der Grund. Flügelpumpen neigen ja bei Schräglauf dann auch häufig zum Schleifen und der Widerstand könnte das Verhalten des KRR erklären. :/ Schaun mer mal ...


    Grüße


    Thomas

    Hallo,


    werfe mal noch einen anderen Hut in den Ring. Hatte mal ähnliche Symptome, weil der Luftmassenmesser verdreckt/defekt war.


    Da hat die Motorsteuerung aufgrund der falschen Daten vom Sensor wohl das Gemisch überfettet, was zu Ruß und Stottern führte.

    Ist relativ schnell geprüft, denke ich.


    Grüße


    Thomas

    Hallo Uli,


    besten Dank fürs Angebot. Komme gerne drauf zurück, wenn ich mit meinen Optionen final gescheitert bin (noch habe ich welche).


    Grüße


    Thomas

    Hallo Zusammen,


    bei meinem alten Alpha ist vermutlich die Enstufe rechts durch und ich bin nicht genug Elektroniker, um das wieder auf die Rille zu bekommen. Über die Bucht ein Anderes "blaues" von 99 besorgt, um im Original zu bleiben) allerdings ohne Code, wie sich aber erst hinterher herausstellte. "Kein Problem, gehst Du mit Ausweis, Schein und RadioNr zum Freundlichen, der kann dir den Code ja dann raussuchen. Bei einem über 20 Jahre alten Gerät sollte das kein Problem sein." Denkste! Der Freundliche teilte mir mit, dass das Gerät eingebaut sein müsse, dann über OBD ausgelesen würde, bei dem alten Fahrzeug, die IdentNr und die Radionummer per Hand eingeben würden und dann gebe es irgendwann eine Rückmeldung. Kostet min. 40 €. :huh: Ähem... für ein 20 Jahre altes Radio, bei dem ich noch nicht mal weiß, ob die Funktionen gelitten haben. Das wären dann 40€ für Nichts ...:wall:


    Ist das inzwischen wirklich so?


    Im Internet gibt es ja diverse (virenverseuchte) Codegeneratoren. Habe ich gescannt und durchsucht, mit dem Ergebnis, dass es für VWZ1Z1 Alpha CC keinen gibt (oder ich hab ihn nicht gefunden). Die rechnerisch decodierbaren Alphas beginnen scheinbar bei VWZ1Z2. Hat irgendwer eine Quelle, um den Code anderweitig zu besorgen?

    Bevor ich jetzt anfange den Code-EPROM von "kaputt" (Code vorhanden) auf "ohne Code" umzulöten ...:rolleyes:, und dann garnichts mehr zusammenpasst, wäre das die weniger aufwändige Möglichkeit ... :saint:


    Danke für Infos.


    Grüße


    Thomas

    Vielleicht ist genau das dein Problem.
    Kann mir gut vorstellen da der Riemen zu sehr gespannt ist.

    :) Würde passen, wenn ich nicht vorher einen 2216 Riemen drauf gehabt hätte. Da war es noch schlimmer. Habe mir inzwischen mal die Achsenstellung der Lima angeschaut. Leichte Abweichung (ca 1-1,5°) in der Parallelität zur Motorachse. Ich denke, da ist eines der Lager hinüber. Momentan ist es mir zu kalt und nass zum Tauschen. So 10-12° regenfrei wären schon ganz nett ...;)


    Grüße


    Thomas

    Moin,

    sorry, das funktioniert beim KRR nur bedingt, weil ein Einlaufen bauartbedingt nur minimal möglich ist und ich schon einen der engsten Riemen gewählt habe. Es war schon ein Problem, den überhaupt ohne Gewalt aufzuziehen, weil bei voll eingedrücktem Spanner quasi kein Spiel mehr vorhanden ist.


    Mit freundlichen Grüßen


    Thomas

    Hallo Zusammen,


    kriege ein Thema jetzt seit fast 100tkm nicht in den Griff:

    Im Standgas schraddelt/schlägt der Keilrippenriemen (KRR), was die Mühle fast doppelt so laut macht und daher lästig ist. Man steht an der Ampel und alle gucken auf Deinen Motorraum, als ob der gleich explodieren würde. Kriegt man kurzfristig, wahlweise mit Talkum oder Silikonöl in den Griff, taucht aber 50-100km später wieder auf.

    Folgende Abstellmaßnahmen bisher, erfolglos, probiert:

    1. KRR gewechselt (ist der Dritte innerhalb von 2 Jahren drauf, Länge mit 2213, korrekt für ACV mit Klima, Riemenverlauf gem. WIKI auch Ok)

    2. Alle Umlenkrollen ersetzt

    3. Riemenspanner ersetzt

    4. Freilauf Klima geprüft. Ok, kein unrunder Lauf.

    5. Der Schwingungsdämfer hat jetzt gerade mal 80tkm runter (sollte es also auch nicht sein) und außerdem trat das Schraddeln ja schon vor dem letzen Wechsel auf.


    Bin jetzt ziemlich am Ende der Möglichkeiten, die mir spontan einfallen. ?( Könnte jetzt noch den Generator oder/und die Lenkhydraulikpumpe wechseln (haben beide 330tkm auf der Uhr). Ladeverhalten der Lima ist aktuell aber unproblematisch. An der Pumpe pfeift, bei starkem Lenkeinschlag, schon mal der KRR. Sie tut aber ebenfalls ihren Job.


    Hatte irgendwer mal ein ähnliches Problem? und: Wie hat er das in den Griff bekommen?


    Danke für Infos/Tips.


    Grüße


    Thomas.

    Hallo Zusammen,


    nachdem es bei mir momentan beruflich extrem stresst, bin ich kaum noch dazu gekommen, hier reinzuschauen, geschweige denn, was zu schreiben.
    Es ist viel passiert.
    Also , Thema war, dass die Heizung sich tatsächlich seltsam verhielt und ich zu dem Schluss kam, dass wohl irgendwie Gasblasen in die Kühlflüssigkeit kommen. Da es keinen Weißrauch gab und das Kühlwasser jeweils über das Überdruckventil am Behälter "rausgeschmissen" wurde, konnte das ein Haarriss oder eben die ZKD sein. Auf jeden Fall war eine zuverlässige Diagnose nur durch den großen Eingriff möglich. Hatte erst überlegt, das selbst zu machen; mein Zeitbudget überschlagen und verworfen (war ein Fehler, aber dazu später mehr). So reifte der Entschluss, (da ich von den 1,6 er Dieseln im T3 gewohnt war, dass die alle 150tkm so ausgenudelt waren, dass neue Lager, Hohnen und Kolben notwendig waren) dem Motor, mit seinen fast 270tkm, bei einem Instandsetzer, den ich noch aus meiner aktiven Schrauberzeit kannte, komplett zerlegen und die notwendigen Maßnahmen durchführen zu lassen. Fridi hatte noch eingeworfen, dass der Motor ja quasi noch jungfäulich sei. Sie hatte recht. Alle ausgebauten Lager hatten, bis auf den 1er, quasi keine Verschleißspuren, die Hydrostößel wie neu, Nocken nicht eingeschliffen und die Zylinder hatten eine Laufbahnabweichung von 2 Hundertstel, also fast wie neu. Beunruhigende Risse gab es auch keine. Die üblichen ,feinen zwischen den Ventilen, das wars. Der reine Wechsel der ZKD hätte also vermutlich vollkommen gereicht.
    Langer Rede ..., mein T4 hat jetzt auf jeden Fall einen komplett überholten Motor drin, der wahrscheinlich weitere 250 tkm problemlos laufen sollte. Das Einzige, was jetzt, außer den Nebenaggregaten, noch kommen kann, ist eigentlich der Turbo. Motor läuft, nach dem Einfahren, gut und die Heizung funktioniert ebenfalls wieder problemlos.
    Allerdings hat mich der Weg dahin richtig Nerven gekostet.
    Hatte den Bus bei dem Motorinstandsetzer abgeliefert. Seine Zusage: In einer Woche ist er fertig.
    Nun, daraus wurden fast 4 Wochen, begründet mit Krankheit von MA, angeblich nicht beschaffbaren Ersatzteilen usw. Dann hatte ich ihn endlich wieder, und entdecke am nächsten Morgen eine Öllache unter dem Wagen. Motorwanne runter, tropft im Betrieb auf der Zahnriemenseite. Also zurück in die Werkstatt. Nach 2 Tagen Fehler behoben, Nockenwellendichtung Antriebsseite war falsch eingebaut. Hä??? Seither dicht, aber nach ca 1 Woche geht die Öldrucklampe mitten auf der Autobahn an. War mir egal, wäre eh ein Garantiefall gewesen, also Gas. Der Motor verhielt sich normal. Zuhause Motorwanne runter und als Erstes geprüft, ob der Stecker am Öldruckschalter verriegelt ist. Noch nicht richtig drangefasst, hatte ich ihn schon in der Hand. Fachwerkstatt?! Meisterbetrieb?
    Das nächste Mal mach ich es wieder selbst, dann weiß ich wenigstens, wer den Mist gebaut hat. Dann ärgere ich mich zwar auch, zahle dafür aber nicht auch noch einen Haufen Kohle. Weggebracht wird nur noch (wie in der Vergangenheit), was ich selbst nicht kann oder mir das SpezIalwerkzeug zu fehlt, also z.B. Hohnen, Wellen polieren usw.


    Soweit als update


    Grüße


    Thomas

    Liebe Freunde,


    sorry, zwar zwischenzeitlich terminlich stark eingespannt und deshalb nicht "anwesend".
    Also, des Rätsels Lösung ist so einfach, wie niederschmetternd. Nach Tausch von Druckdeckel incl. Ausgleichsbehälter, mehrfachem Heizungsentlüften und letztendlich Tausch des Thermostaten letztes Wochenende, musste ich der Tatsache ins Auge blicken, dass scheinbar (Ab)Gas ins Wasser gelangt, und zwar so, dass der Abzweig Heizung direkt mit Gas "bedient" wird. Also Zylinderkopfdichtung oder Schlimmeres.
    Deshalb, so lange noch nicht auf Betriebstemperatur Heizleistung und wenn über Hitzedehnung das "Loch" voll geöffent ist, Ausfall der Heizung, weil luftgeführt. Sobald kalt und und Luft wieder über Drehzahl einigermaßen rausgedrückt, kommt erneut etwas Heizleistung, bis zur Betriebstemperatur...


    Also steht bei meiner Mühle jetzt die erste wirklich größere Reparatur an. Wenn der Kopf runter ist, weiß ich mehr. Bei der Laufleistung lass ich ihn dann aber vermutlich gleich noch hohnen oder zumindest die Laufbahnen polieren, neue Kolbenringe und Lager, am Kopf neue Hydros, Stehbolzen etc. Weiß noch nicht, was das kosten wird, aber 'nen T5 will ich nicht haben und die Restsubstanz ist noch so solide, dass sich das m.E. "lohnt".


    Grüße


    Thomas

    hallo
    genau dieses Phänomen hatte ich bei meinem ACV (ohne Klima) mit zur SH aufgerüstetem Zuheizer. Warmluft gabs nur solange der Zuheizer lief.
    Als Ursache stellte sich ein klemmendes Kombiventil, das bei der Aufrüstung ( Original Eberspächer) eingebaut wurde, heraus.
    Falls so ein Ventil bei dir verbaut ist würd ich das mal checken.
    ciao


    Hallo,


    nö, normale Klima und auch kein Zuheizer-"Mißbrauch". Alles Serie. Aber trotzdem Danke für den Beitrag, weil es immer wieder auch Sonderfälle gibt, die in keinem Lehrbuch stehen und an die man dann natürlich nicht denkt.


    Gruß


    Thomas

    Wenn der Wagen ab Werk mit Klimaanlage ausgerüstet ist, gibt es keine Absperrventile im vorderen Heizungskreislauf.
    Das Kühlwasser müsste also immer mit Motortemperatur durch die Schläuche fließen - auch wenn die Heizung auf kalt gestellt ist.
    Die Temperaturregelung erfolgt per Luftklappe im Heizungskasten.
    Wenn die Wassertemperatur trotz laufendem Zuheizer immer noch zu gering ist, tippe ich auch Luft im vorderen Heizungskreislauf. Der hintere Kreislauf (2. Wärmetauscher) müsste dann aber immer noch funktionieren. Es kann aber auch vorkommen, dass irgendwas den Heizwasserfluss blockiert, z.B. ein eingeklemmter Schlauch.


    Hallo Bernd,


    sorry, da bist Du m.E. falsch informiert. Es gibt immer einen kleinen und einen großen Kühlkreislauf, die durch das Thermostatventil getrennt werden, zumindest bei den mir bekannten Verbrennungsmotoren. Der "Kleine" beinhaltet nur Motorblock und Ausgleichsbehälter, der "Große" Heizung, Kühler etc.
    Zweck: Beim Kaltstart soll der Motor mit der kleinen Wassermenge möglichst schnell auf Betriebstemperatur kommen, ab ca 80° öffnet dann gemächlich das Thermostatventil und bringt so nach und nach immer mehr Wasser in Umlauf. Deshalb nach und nach, um die gerade gewonnene Temperatur nicht schlagartig wieder zu verlieren und so Spannungsrisse zu vermeiden. Siehe auch: http://t4-wiki.de/wiki/K%C3%BChlmittelkreislauf . Wenn der Große erst mal offen ist, funktioniert allerdings alles so, wie Du es beschrieben hast, auch bei meinem ACV. ;)


    Viele Grüße


    Thomas

    Hallo Thomas


    Hat dein Kühler von hinten schon die verschließbaren Lamellen?
    Diese sind Temperaturgeregelt und wenn die immer offen stehen, bekommt dein Motor von vorne die volle kalte Luft.


    Gruß Winni


    Hallo Winni,


    hat er nicht. Ich war immer mal versucht, die nachzurüsten, aber in der Rheinebene und angrenzenden Gebieten sind die Winter inzwischen so mild, dass der Zuheizer ausreicht, um den vermehrten Kaltluftdurchsatz ohne Lamellen aufzufangen.


    Gruß


    Thomas

    Das Wort Seltsam ist gut ausgedrückt , wäre auch am ende ..... der Zuheizer verabschiedet sich schon vor den 90 Grad hab ich mal gelesen irgendwo , und dann sollte der rest selber was schaffen Das heißt deine Motor Temperatur sollte sich selbst einregeln , klemmt dein Thermostat oder hast du zu wenig Kühlwasser ? Sorry mehr fällt mir um diese Uhrzeit grad nicht ein :huh: Gruß Michel


    Hallo Michel und all die Anderen,


    Danke für Eure Ideen. Michel ist vermutlich am nähesten dran und es ist wohl nur den derzeitigen, niedrigen Außentemperaturen geschuldet, dass die Motortemperatur nicht ingesamt auf der Autobahn davonschießt (und natürlich dieser besch... Einregelung der Temperaturanzeige auf 90°)
    Fakt ist, dass ich heute Morgen, nach Autobahn, mal alle Schlauchtemperaturen per Handauflegen geprüft und festgestellt habe, dass sich der Sekundärkreislauf im Bereich "lauwarm" bewegt, was dazu führt, dass weder vorne noch hinten volle Heizleistung da ist.
    Da klemmt vermutlich tatsächlich der Thermostat und/oder öffnet nur noch bedingt. Das erklärt dann auch, dass "im Stadtverkehr", beim Warmwerden, noch etwas Heizleistung da ist und auf der Autobahn, wenn der Winddruck von vorne dazu kommt, der Kaltluftdurchsatz so ansteigt, dass die verfügbare Heizleistung nicht mehr ausreicht, um ein angenehmes Ambiente zu schaffen...
    Fridis Bemerkung mit der Temperaturanzeige ist etwas, das mich schon ewig ärgert. Ich bin aber nicht Elektroniker genug, um das final abzuschalten. Ich würde lieber sehen, wenn mein Motor etwas heißer läuft. Das war beim T3 TD immer ein wichtiges Signal und wäre es auch jetzt, denn die Maschine muss momentan heißer laufen als "normal", wenn der Sekundärkreislauf tatsächlich nicht vollständig "aufmacht".


    Also noch mal Dank an Alle. Ich werde mich jetzt erstmal um den Thermostaten kümmern.


    Grüße


    Thomas

    Hallo Zusammen,


    habe seit 2 Tagen bei meinem ACV mit Klima folgendes Problem:


    Man heizt ja in diesen Tagen ganz gerne ein wenig. Ok, also rein in die Kiste, Motor an und wenn der dann langsam, mit Hilfe des Zuheizers, auf Temperatur kommt, Temperaturregler hoch und es wird warm.
    Seit 2 Tagen aber nur noch im Motortemperaturbereich unter 90°. Sobald der Motor Betriebstemperatur hat und ich auf der Piste gemütlich mit 120 rolle, geht schlagartig nichts mehr: Nur noch kalte Luft und das in dem Moment, wo man sich gerade an die steigenden Temperaturen im Auto gewöhnt hat. Klima an bringt nichts, Umluft genausowenig, Temperaturregler zurückstellen und wieder hoch drehen auch nicht. Wenn Fahrzeug kalt, kommt in der Warmlaufphase auch wieder ein lindes Lüftchen...
    Ich habe jetzt erstmal die Steuerung der Temperaturregelklappe in Verdacht, also den Bowdenzug, der dafür, gemäß Wiki, zuständig sein soll.
    Jetzt ist so ein Bowdenzug aber in der Regel ein rein mechanisches, recht stabiles Teil, das solchen Schwankungen normalerweise nicht unterworfen ist, was doch gewisse Zweifel an der These hervorruft.
    Irgendwelche Ideen, was sonst noch ein Ansatzpunkt sein könnte, der solche Phänomene hervorruft?


    Danke für Infos.


    Güße


    Thomas

    Hallo,


    den Thermostat (Kühlmittelregler) kann man prüfen und das wäre eigentlich das Erste, was bei Kühlproblemen zu tun ist. Thermostatventil raus, in einen Topf mit Wasser und Thermometer und dann geschaut, ob sich das Ventil bei vorgegebener Temperatur (80-90°) öffnet. http://http://t4-wiki.de/wiki/K%C3%BChlmittelregler Dabei kann man gleich kontrollieren, ob das Thermostatventil durch Fremdkörper oder andere Umstände blockiert ist.
    Wenn das Ventil i.O. ist und die thermischen Probleme immernoch auftreten, bleibt noch eine andere, teure Möglichkeit, die sowohl Wasserverlust, als auch Überdruck erklärt: Ein Haarriss in Zylinderkopf oder Zylinderwand, der sich nur bei starker Belastung so weit öffnet, dass Verbrennungsgase ins Kühlwasser austreten und sobald der Motor steht, minimal Wasser in den Zylinderraum sickert, bis sich der Riss wieder schließt
    .


    Ein Indiz dafür, wäre beim Start leicht weißer Rauch, statt dunkelgraues bis schwarzes "Dieseln"




    Grüße


    Thomas


    (edit Fridi: letzten link i.O. gebracht)

    Hallo,


    Ziel muss es sein, erstmal "Spiel" ins Gewinde zu bringen. Neben den genannten Tipps (heiß, kalt, Rostlöser, Drehmomentverbesserung) könnte Dir ein anderer Trick flankiernd helfen (stammt noch aus meiner Zeit als Reifenmonteur):
    Da es ein überstehendes Schraubenende gibt, kann man da einige kräftigere Hammerschläge draufgeben. Je größer und stabiler das Gewinde, desto schwerer der Hammer und die Schläge. Einsprühen, Hammerschläge, wirken lassen, prüfen, ob sichs dreht usw. Irgendwann funktioniert es in der Regel. Bei schwierigem Rankommen kann man auch mit einer Verlängerung oder einem Durchschlag arbeiten. Wichtig ist nur, dass punktuell Kraftimpulse und Vibrationen auf das Gewinde übertragen werden, um "Spiel" zuschaffen und festgefressene Teile zu lösen.


    Gruß


    Thomas