Posts by tiemo

    Nicht notwendig, aber sinnvoll.

    Die Heizungen schalten zwar bei Unterspannung ab, aber ob der Wagen dann noch startbar ist, hängt von der Batterie ab.

    Wenn man keine zusätzliche Batterie will, sollte man die größtmöglich passende Batterie verbauen (irgendwas um 110Ah), die Spannung gut im Auge behalten und so oft es geht, nachladen.


    Gruß,

    Tiemo

    Hallo Mamu!


    Prüfe mal, ob die Welle Axialspiel hat. Das ist vor "Verenden" der Hauptlager so. Dann taucht sie unter der Schaltgabel durch und der Gang springt raus. Der GAU kommt dann, wenn die beiden Gangräder nicht mehr mit 100% Überdeckung laufen, dann brechen Zähne aus und der 5. Gang ist innerhalb von Sekunden zerstört. Oft erkennt man, dass das Zahnrad am Getriebegehäuse anläuft (Schleifspuren im Alu).

    Dass man die Baugruppe vom Nadellager ziehen kann, ist normal, das darf ja nicht klemmen.


    Gruß,

    Tiemo

    Hallo!


    Frage 1:


    Die Geschwindigkeit wird per elektrischer Impulse zum Fahrtenschreiber geschickt. Da ist wohl ein Elektronikfehler, wahrscheinlich im Instrument.

    Dort könnte man die elektronischen Komponenten mal überprüfen, verbaute Elektrolytkondensatoren sind Bauteile mit begrenzter Lebensdauer. Aber auch eine defekte Lötstelle oder Korrosion an der Leiterplatte aufgrund eingedrungener Feuchtigkeit könnten den Fehler erzeugen.

    Um sicher zu gehen, dass der Fehler im Instrument und nicht am Impulsgeber am Getriebe liegt, die Kabelverbindung zwischen den beiden (am besten am Getriebe, damit der Tacho weiter Strom bekommt) abziehen und beobachten, ob das Pulsen dann aufhört.


    Frage 2:


    Fehler im Warnsystem für niedrigen Wasserstand oder Wasserstand im Kühlmittelvorratsgefäß zu gering.

    Am Kühlmittelvorratsgefäß (der "Ballon" im Motorraum) ist ein Stecker, der zu internen Elektroden führt, die durch das leitfähige Kühlmittel einen Stromfluss bewirken. Diese könnten verölt sein (mechanisch kommt man da kaum hin) oder der Stecker hat ein Kontaktproblem oder seine Masseleitung (braune Kabelfarbe) keine Verbindung zu Masse.

    Zum Testen am abgezogenen Stecker die Spannung messen. Es sollte dort ca. 4V WECHSELSPANNUNG zwischen den Kontakten anliegen (Messgerät auf V AC stellen!).

    Wenn nicht, Spannung am blau/braunen Kabel gegen Masse prüfen. Ist sie vorhanden, ist das braune Kabel unterbrochen, fehlt sie, ist entweder das blau/braune Kabel oder eine Steckverbindung auf dem Weg zum KI unterbrochen. Kann man mit dem Durchgangsprüfer testen zwischen dem Stecker am KI und dem Kontakt im Stecker (Zündung aus, Messgerät im Ohmbereich für Durchgangsprüfung "Diodensymbol").

    Falls auch hier alles in Ordnung ist, liegt der Fehler im KI (kalte Lötstelle, Elektronikfehler. Siehe auch https://t4-wiki.de/wiki/Geber_…%BChlmittelmangelanzeige) ).



    Frage 3:


    Im Prinzip ja, aber...

    Das KI ohne Fahrtenschreiber für Bj. 1992 hat eine mechanische Tachowelle. Für sie müsste am Getriebe der Antrieb nachgerüstet werden, dann wird natürlich die Welle selbst benötigt und ein entsprechendes KI. Das erkennt man am mechanischen Rollenzählwerk für den Wegstreckenzähler.

    Neuere KI haben auch einen elektronischen Impulsgeber am Getriebe und eine andere Kabelbelegung, man erkennt sie am LCD für den Wegstreckenzähler und ohne größere Umverkabelung auf passenden Stecker sind sie ungeeignet.


    Gruß,

    Tiemo

    Hallo Ralph,


    vom Leuchtspektrum her wird die Glühlampe wohl unerreicht bleiben, nur sie bietet ein kontinuierliches Glühspektrum, so wie die Sonne das auch macht. Aber so gut wie das Licht einer Leuchtstoffröhre können LEDs auch sein, beide Systeme arbeiten ja mit Leuchtstoffen, die wenige, bevorzugte Farbbande haben.

    Ich nehme als Ersatz für Leuchtstofflampen halt LED-Strips mit 2700K Farbtemperatur, das ist ein ganz guter Kompromiss. Früher gab es Strips mit unangenehmen Farbstichen ins Grünliche oder Rosa, aber in letzter Zeit sind diese "Ausrutscher" seltener geworden. Vor dem Einbau auf jeden Fall "probeleuchten" und wenn es garnicht geht, zurück schicken und was Anderes nehmen.


    Gruß,

    Tiemo

    Hallo!


    Bei Leuchtstoffröhren ist die Angabe einer Betriebsspannung nicht sinnvoll, weil Leuchtstoffröhren immer mit einem Vorschaltgerät betrieben werden, im Fall von 230V meist eine einfache Drosselspule mit Zündgerät, bei den Transistorleuchten für Niedervoltbetrieb halt die Transistorschaltung mit Trafo. Die Röhre braucht, ähnlich wie LEDs, einen geregelten Betriebsstrom und erreicht dabei, je nach Betriebsbedingungen (insbesondere Temperatur), ca. 80V Brennspannung.

    Aber die Röhren gibt es halt noch billig und die oben genannten werden funktionieren.

    Man kann sie aber auch sehr leicht durch selbstklebende, kürzbare LED-Strips für 12V ersetzen, indem man die Transistorschaltung entfernt (Seitenschneider) und den Strip direkt am Schalter anschließt. Braucht bei gleicher Helligkeit nur ungefähr den halben Strom, was im Wohnmobil ja schon von Interesse ist.


    Gruß,

    Tiemo

    Hi Plüschi,


    deiner Beschreibung nach gehe ich davon aus, dass du den 5. Gang garnicht richtig reinbekommst. Das kraftlose Drehen könnte die Synchronisation sein, das hässliche Geräusch von der Klauenkupplung des 5. Gangs.

    Ich würde mal das Schaltgestänge überprüfen, mal bei aufgebockten Rädern ohne Motor versuchen, den Gang einzulegen und dann mal probieren, ob er immer noch durchratscht. Wenn er lange genug durchgeratscht ist, dann sind natürlich die Teile der Sperrsyncronisation kaputt. Vielleicht hat auch eine der Wellen im Getriebe aufgrund defekter Lager zu großes Axialspiel, sodas das Zahnrad der Schaltung ausweichen kann.


    Die Sperrstücke haben die Aufgabe, den Gang erst reinrutschen zu lassen, wenn auf der Synchronkupplung kein Drehmoment mehr ist, daher.

    beide Wellen synchron laufen.


    Gruß,

    Tiemo

    Hallo!


    Weißer Dampf beim Startversuch deutet darauf hin, dass Kraftstoff eingespritzt, aber nicht verbrannt wird. Er tritt dann als weißer Nebel mit Dieselgeruch zum Auspuff aus. Daher scheidet in diesem Fall Luft im Kraftstoffsystem oder ein nicht arbeitendes Abstellventil aus.

    Das Verhalten ist typisch für einen verstellten Förderbeginn.

    Der Riemen für die Einspritzpumpe taucht in deiner Rechnung nicht auf, daher wurde daran vermutlich nichts gemacht. Wahrscheinlich wurden am vorderen Zahnriemen Markierungen gemacht und der neue Riemen dann nach den Markierungen wieder aufgelegt. Dadurch passiert dem Motor zwar nichts, aber für die Einhaltung des korrekten Förderbeginn-Intervalls ist die Methode zu ungenau.

    Bei den Motoren mit Steuergerät kann man sich den Förderbeginn mit dem Diagnosegerät ansehen, in einem kleinen Toleranzintervall kann das Steuergerät den Förderbeginn dynamisch nachstellen. Wird das Intervall aber verlassen, so muss er am Einspritzpumpenriemen statisch eingestellt werden. Das Diagramm des Diagnosegeräts zeigt dann, dass der Wert entweder ganz oben oder ganz unten an der Begrenzung steht.


    Gruß,

    Tiemo

    Hallo Moritz!


    Wenn es an der Stelle tropft, kann das auch von der Dichtfläche der Ölpumpe kommen. Vielleicht wurden bei den Arbeiten auch Schrauben gelockert/gelöst, die auch die Ölpumpe am Block halten. Wenn diese nicht gleichmäßig wieder angezogen werden oder eine vergessen wurde, kann es zu solchen Undichtigkeiten kommen.

    Diese Schrauben stecken auch in Durchgangsgewinden, die bis in den Block reichen und daher Kontakt zum Öl haben. Oft gibt es auch das Problem, dass Öl am Schraubengewinde entlang herauskommt, wenn die Schrauben ohne Gewindesicherung/dichtung eingesetzt wurden. VW nimmt da normalerweise neue Schrauben, diese sind mit Dichtmasse im Gewinde versehen. Bei bereits gebrauchten Schrauben kann man problemlos Schraubensicherung mittelfest verwenden.


    Da hilft leider nichts, der Schwingungsdämpfer muss noch mal runter, die Riemenabdeckung weg und die Situation korrigiert werden.


    Gruß,

    Tiemo

    Hallo!


    Das Risiko einer CO-Vergiftung hast du immer bei Verwendung einer Luftstandheizung, denn auch die beste Heizung kann einen Materialfehler haben. Es ist nur weniger wahrscheinlich.

    Mit Hilfe eines CO-Warners kann man das Risiko noch weiter senken. Ganz ohne Risiko geht Leben aber nie.


    Gruß,

    Tiemo

    Hallo!


    Für mich klingt das nach festgerosteten Achsgelenken.

    Wenn man richtig prüft, findet man die auch.


    Knarzen der Lenkung bei Volleinschlag und gleichzeitigen Einfedern ist dagegen normal, da sich der Lenkanschlag nicht mit der Federung bewegt, das Gegenstück am Achschenkel aber schon, da reibt es dann. Gilt aber nur für Volleinschlag bis Anschlag, nicht für das Drehen am Lenker. Knarzen bei Lenkbewegung ist typisch für die Achsgelenke, da diese auch die Drehung des Achschenkels mitmachen. Hier besteht Gefahr, dass plötzlich ein Rad wegknickt, wenn das Gelenk ganz aufgibt. Also prüfen!


    Wiki unter https://t4-wiki.de/wiki/Achsgelenk


    Gruß,

    Tiemo

    Hi,


    ich würde sagen, das ist eine Geschmacksfrage.

    Sicher wirst du trotz allem einen Ersatzschlüssel haben wollen, insofern wäre es auch keine Katastrophe, sich nachträglich dann einen "Klappi" machen zu lassen, zumal bei vielen Angeboten für Funkfernverriegelung die Rohlinge sogar schon dabei sind.


    Gruß,

    Tiemo

    Wow, schick!


    Ist das unter der Fahrt oder in der Werkstatt passiert?

    Anscheinend hat sich da ein Dauerbruch gebildet, allzuviel Korrosion sehe ich jedenfalls nicht auf dem winzigen Bild.

    Da hilft nur, ein neues Stück einzusetzen, und zwar am besten nicht gleich an der Risskante, weil das Material dort auch zerrüttet sein dürfte. Da das der tragende Längsträger ist, würde das idealerweise ein dazu befähigter Karosseriebaubetrieb durch Einschweißen eines Reparaturstücks mit Einlageblech machen.

    Am besten mal mit dem abgerissenen Teil und aussagekräftigen Bildern dort vorsprechen.


    Gruß,

    Tiemo

    Hallo miteinander!


    Ich kann mir nur zwei Umstände vorstellen, die unter den gegebenen Bedingungen das ständige Zerbröseln auslösen können:

    -Chemischer Einfluss von kunststoffkorrodierenden Substanzen (Aceton etc.)

    -Vandalismus (ich hatte schon mal Nachbarn, die sich über das Auto ärgerten, das plötzlich öfter (legal!) vor ihrem Haus parkte, in meinem Fall wurde mir dann Öl auf die Windschutzscheibe gespritzt und anonyme Zettelchen ans Auto gepappt).


    Gruß,

    Tiemo

    Ich würde die Spur auf jeden Fall immer einstellen, und wenn es nur nach Lineal ist. Dass der Lenker nun schief steht, zeigt, dass die Spur ziemlich daneben ist. Das werden die Reifen nicht verzeihen.


    Gruß,

    Tiemo

    Da hast du aber Glück gehabt, dass die defekte Pumpe nicht gleich den Zahnriemen mitgerissen hat! Manchmal blockieren die alles.

    Nun ist ja alles neu, aber es war richtig, den Zahnriemen mit zu wechseln, er könnte dennoch Schaden genommen haben.


    Gruß,

    Tiemo