Posts by tiemo

    Ja, das ist dann blöd. Aber schau vielleicht mal, ob sich eine Schlauchverschraubung an der Servopumpe gelöst hat. Da könnte es dann sprühen, wenn Druck auf die Pumpe kommt beim Lenken. Vielleicht einfach erst mal sauber machen und dann ein Stückchen fahren, evt. kannst du die Ölquelle dann besser eingrenzen.

    Hallo Michael,


    vielleicht ist es doch Motoröl, das von weiter oben kommt.

    Die Servopumpe hat zwar keinen Zugang, aber in der Nähe ist der Ölpeilstab befestigt und auch der Filterhalter. Da könnte sich zB. eine Schraube gelockert haben.


    Gruß,

    Tiemo

    Hi!


    Ich hatte mal ähnliche Phänomene, allerdings mit kurzem Leistungsabfall vor dem Absterben, da lag es an einer verstopften Tankbelüftung, es baute sich Unterdruck auf, bis die Pumpe nicht mehr fördern konnte.

    In so einem Fall zischt es vernehmlich, wenn man den Tankdeckel nach dem Absterben öffnet. Dann kann man sofort wieder starten.

    In diesem Fall kann man im Urlaub unterwegs einen "Nottankdeckel" kaufen, der ist nicht luftdicht.


    Gruß,

    Tiemo

    Hallo Flo!


    Grundsätzlich kann man nicht vom optischen Zustand des Zahnriemens auf dessen Zuverlässigkeit schließen.

    Vom Alter her ist da sicher noch Luft, also diese Saison noch fahren, dann machen.

    Bei der Vakuumpumpe kann man wegen des allgemeinen "Versiffungsgrades" nicht ausmachen, wo das Öl austritt.

    "Klackert" sie? - Dann austauschen oder Reinigungsversuch wie im Wiki unter https://t4-wiki.de/wiki/Vakuum…_Reinigen_der_Vakuumpumpe beschrieben.

    Wenn Öl in den Vakuumschlauch zum Bremskraftverstärker gelangen kann, so wird dieser auf Dauer dadurch beschädigt, da die Gummiteile im Innern nicht motorölfest sind.

    Ansonsten mal die Umgebung der Vakuumpumpe mit Bremsenreiniger und Küchenrolle reinigen und schauen, wo es "nachblutet".

    Zwischen der Pumpe und dem Motorblock ist eine Dichtung, die man ziemlich simpel austauschen kann (2 Muttern M8) und die unter 10EUR kostet.

    Bei manchen Pumpen sind Bohrungen mit Deckelchen aus Blech verschlossen, die manchmal undicht werden. Ich hatte da schon Erfolg mit gründlicher Reinigung (Bremsenreiniger, Druckluft) und anschließendem Verkleben des Spaltes mit Sekundenkleber "classic". Andere haben die Deckelchen auch erfolgreich neu "verstemmt" (den Ring darum vorsichtig mit einem Hammer beklopfen, damit das Plättchen wieder fest auf die dahinter liegende Dichtung drückt), oder Plättchen rausnehmen, Gewinde schneiden und mit Schraube und Kupferring dichten.


    Gruß,

    Tiemo

    Hallo Ihr!


    Dieselmotoren sind prinzipiell Magermotoren. Sie benutzen keine Drosselklappen, sondern saugen immer volle Luftmenge ein, oft noch unterstützt durch den Turbolader.

    Wenn Dieselmotoren in den Bereich Lambda=1 kommen, dann erzeugen sie ganz jämmerlich Schwarzqualm, was auf jeden Fall vermieden werden muss.

    Wenn das Steuergerät mehr Luft annimmt, als sein soll, ist ja auch klar, dass bedenkenlos zu viel Kraftstoff eingespritzt wird und Qualm entsteht.

    An der Elektrik kommt man da nicht vorbei. Die alten Steuergeräte hatten zB. einen Drucksensor auf der Leiterplatte, der über einen kleinen Schlauch mit dem Motor verbunden ist. Am kalten Ende des Schlauchs, im Steuergerät setzt sich oft Kondensat ab und führt zu Fehlmessungen. Auch die Stecker am Steuergerät sind nicht immer 100% wasserdicht und es kommt zu Korrosion und Kriechströmen zwischen den Kontakten, die ebenfalls zu Fehlfunktion führen. An den Sensoren das Gleiche.

    Man kann jetzt noch den einen oder anderen Tausender im Bus "versenken" und jede Menge Gutteile wegschmeißen, sinnvoller ist aber eine umfassende Diagnose. Die Anschaffung von VCDS war da sicher ein Schritt in die richtige Richtung, nun muss halt alles gecheckt werden. Dabei kommt man um den nervigen Elektrik-Check kaum herum.

    Schätze mal, das WIKI ist dein Freund, zB. https://www.t4-wiki.de/wiki/Geber_G70_(Luftmassenmesser) , auch die Links zu weiteren Artikeln benutzen.


    Gruß,

    Tiemo

    Hallo Otto!


    Die Armaturenbeleuchtung ist auf einer Extra-Platine im KI, drei parallel geschaltete Birnchen. Wenn die Helligkeit irgendwo abfällt, sind meist Birnchen defekt. Das hat mit dem restlichen Defekt aber nichts zu tun.

    Darüber hatten wir uns ja schonmal unterhalten. Meiner Meinung nach ist da im KI selbst kein Defekt. Du hattest ja mit meinem, sicher funktionierenden KI ebenfalls keinen Erfolg damals. Du hattest am Temperaturfühleranschluss nur 3.8V anstelle der normalen 10V gemessen, hoffentlich am richtigen Fühler, denn es sind beim AAB zwei vorhanden, der für die Temperaturanzeige und der für die Vorglühanlage.

    Der Fühleranschluss der Vorglühanlage führt tatsächlich nur ca. 3.8V (die vom Vorglührelais "102" stammen).

    Der Defekt liegt vermutlich irgendwo in der Verkabelung.

    Den Effekt der nicht funktionierenden Zeigerinstrumente hatte ich ja auch schonmal, da war eine der Masseleitungen zum KI unterbrochen, die direkt in den Motorraum vorne führt und dort am Motorblock verschraubt ist. Ein ganz dünnes, braunes Kabel mit einer vergleichsweise riesigen Öse zum Anschrauben. Das ist die Analogmasse für den Anzeigenteil des KIs. Es gibt ein zweites Massekabel am KI, das für die digitalen SIgnale zuständig ist, diese sind im KI aber nicht miteinander verbunden, weswegen dieses bei Ausfall auch nur einer Verbindung nicht mehr richtig arbeitet.


    Deinem Elektroniker zeigst du am besten mal die Seite mit der Steckerbelegung im WIKI (https://t4-wiki.de/wiki/Kombiinstrument#T4_bis_12.2F1995).

    Falls er Stromlaufpläne braucht, die sind zB. in den Do-it-Yourself-Büchern zum T4, vom Motorbuchverlag oder vom Dieter Korp, enthalten.

    Die habe ich und könnte dir, allerdings erst im Wochenverlauf, die Stromlaufpläne zukommen lassen.


    Gruß,

    Tiemo

    Hallo Mark!


    Lass dir einfach mal die Papiere zeigen. Da sind Leistung und Hubraum ja eingetragen.

    Aus https://www.t4-wiki.de/wiki/Motorkennbuchstabe geht hervor, dass es Original im T4 nur die 4-Zyl. Diesel mit 1896ccm gab, als Sauger "1X" mit 44kW (60PS) und als Turbodiesel (also TD und nicht TDI!) "ABL" mit 50kW (68PS).

    Allerdings war der "ABL" Ziel vieler Tuning-Maßnahmen, womit er sich haltbar bis auf ca. 74kW (100PS) bringen ließ, siehe https://t4-wiki.de/wiki/Motortuning_(ABL).


    4-Zylinder TDI gab es dann später im LTII/Crafter.


    Gruß,

    Tiemo

    Hi!


    Man muss natürlich auch den Beladungszustand berücksichtigen. Der T4 hat vorne den Motor und wird eher hinten beladen, daher neigt er sich beim Beladen nach hinten. Damit er dann nicht zu sehr "sportbootet", ist die Wegreserve zum EInfedern hinten größer.

    Vielleicht hat ihn auch einer der Vorbesitzer vorne runter geleiert.

    Wenn nur an einer Achse Federn erneuert werden, hat man oft das Problem, dass diese dann höher steht, denn die Federn "setzen" sich im Lauf der Jahre, dh. verformen sich plastisch (bleibend), so dass alte Federn kürzer sind.


    Gruß,

    Tiemo

    Hallo Walki!


    In der Tat sitzt dieses Rad normalerweise so fest, dass viele Leute es beim Versuch, es abzuziehen, zerstören.

    Die einzige, mir bekannte, zuverlässige Methode ist, zwei große Schraubendreher als Keile an gegenüberliegenden Seiten zwischen das Rad und die Pumpenkonsole zu schlagen, um eine Vorspannung zu erzeugen, und dann, mit einem beherzten Schlag auf die zum Schutz lose aufs Gewindeende gedrehte Mutter, mit dem Hammer, die Verbindung loszubrechen.

    Die Mutter wird mit 50Nm angeschraubt.

    Ich schätze mal, der gehärtete Konus auf der Pumpenwelle hat das Genuckel halbwegs überstanden, das Pumpenrad ist meines Wissens noch für kleines Geld erhältlich, ebenso wie die Halbmondfeder, die in die Nut gehört. Daher würde ich es austauschen. Falls sich am dicken Ende des Konus ein merklicher Grat gebildet hat, kann man diesen mit Schleifpapier vorsichtig abziehen, notfalls müsste man den Konus überdrehen.

    Wenn nach 9 Jahren sowas passiert, ist natürlich die Frage, ob man dafür noch die Werkstatt von damals verantwortlich machen kann, denn inzwischen ist sicher jede Menge passiert mit der Verbindung und das Lösen könnte auch eine andere Ursache als zu geringes Montagemoment haben.

    Nach 9 Jahren gehören die Zahnriemen ja auch schon wieder gewechselt.


    Gruß,

    Tiemo

    Hi!


    Für mich klingt das nach einem losen Teil, das bei der Rotation des Motors durch Fliehkraft festliegt und beim Anhalten runterfällt. Es klingt blechern, also fällt es entweder in ein Blechteil (verlorene Schraube, Steinchen) oder ist selbst aus Blech (Lamellen aus der Kupplung, würde man aber nicht wahrnehmen, da gut verpackt).

    Die üblichen Verdächtigen für Gerappel beim Abstellen, die Federklammern am Hosenrohr oder einen defekten Schwingungsdämpfer (Zweimassen-Schwungrad hat der AAB noch nicht) würde ich mal ausschließen, diese klingen "massiver" und quietschiger.

    Ich würde mal im Bereich Riementrieb schauen, an der LIMA (Lüfterblech, Freilauf, sofern vorhanden, beim AAB normal nicht).


    Gruß,

    Tiemo

    Hallo!


    Das gefundene Teil hing ja vor dem Sieb, es kann daher keinen Einfluss auf die Förderung haben. Sicher stammt es von einem früheren Motorschaden. Fremdkörper in der Pumpe wären gut zu hören, es qietscht, kracht und malmt dann.

    Das Sieb ist öfter Problemquelle, wenn es mit verharzten Ölrückständen zugesetzt ist. Scheint hier der Beschreibung nach aber mehrfach gründlich gereinigt worden zu sein (Bremsenreiniger/Druckluft).


    Die Pumpen tun sich etwas schwer, wenn sie noch nicht mit Öl gefüllt sind, da dieses die Spalte abdichtet. Daher mit möglichst viel frischem Öl zusammenbauen. Beim T4 ist leider hinter der Pumpe und dem Ölfilter, an einem der Öldruckgeber, ein Rückschlagventil, sodass kein Öl rückwärts laufen kann, wenn man es irgendwo reinfüllt. Man könnte versuchen, das Öldruckregelventil rauszuschrauben (der große 6-Kant, der hinten/unten an der Pumpe nach unten steht, wenn man ihn rausdreht, kommt der Regelkolben und eine Feder hinterher) und durch diese Öffnung die Pumpe vorab möglichst reichlich mit sauberem Öl zu füllen, oder dort per Unterdruck Öl anzusaugen.


    Dass auch der Ölfilter schon möglichst gut gefüllt angebaut werden sollte, wurde ja schon geschrieben. Sonst muss die Pumpe im trockenen Zustand erst mal den Schnorchel entlüften und dann noch ca. 1...2l Öl fördern, bevor endlich das erste Öl an den Gebern (und Schmierstellen) ankommt. Das kann bange Momente dauern, da braucht man Nerven.


    Wichtig ist auch, dass vor der Montage die mit Senkkopfschrauben befestigte Rückplatte in der Pumpe richtig fest angezogen ist. Da keine Pumpe funktionierte, wird das auch eher nicht das Problem gewesen sein.


    Am Ansaugschnorchel darf keine falsche Luft eindringen, sonst kann die Pumpe kein Öl hoch ziehen. Die Flanschdichtung dort muss 100% sitzen, alle beide Schrauben müssen, möglichst mit Gewindesicherung, eingesetzt sein, da die Gewinde durchgehen und sonst Luft gezogen wird.


    Der Kolben im Öldruckregelventil muss leichtgängig sein und ordentlich schließen, Luft dringt wesentlich leichter durch kleine Spalte als Öl und wird sonst im Kreis gefördert. Auch hier wird das wieder nicht das Problem gewesen sein, da es bei keiner Pumpe funktionierte. Auch hier geht es besser, wenn schon Öl vorhanden ist, das kleine Spalte abdichtet.


    Gruß,

    Tiemo

    Guten Morgen!


    Wenn der Motor bisher, mit den alten Düsen und vermeintlich ohne Flammschutzscheiben, gut lief, würde ich nochmals genau überprüfen, ob wirklich keine verbaut waren. Das kann ich mir nämlich nicht vorstellen, denn ohne diese Scheiben dichten erstens die Düsen nicht den Brennraum ab und man hat keine gute Kompression, und zweitens werden die Düsen binnen kürzester Zeit überhitzen und ausfallen (Düsenhänger wegen Ölkohlebildung innerhalb der Düse).

    Meine Vermutung ist, dass die alten Scheiben übersehen wurden und die neuen einfach darüber installiert wurden. Auch das ergibt eine schlechte Kompression, welche Rauchbildung und Dieselnebelbildung erklären kann.

    Oft sind die alten Scheiben halt sehr fest am Gewindegrund angebacken, oder im Extremfall, wenn sie falsch herum eingesetzt wurden, auch durch plastische Verformung direkt verpresst.

    Ob eine Scheibe verbaut ist, sieht man am Durchmesser der Öffnung am Gewindegrund: Beträgt dieser ca. 5.5mm, was man durch Einstecken eines Bohrers prüfen kann, so ist eine Scheibe installiert. Ist er dagegen im Bereich um 10mm, so ist keine Scheibe vorhanden.

    Festsitzende Scheiben entferne ich, indem ich zum Lösen von oben mit der Klinge eines Schraubendrehers an ihrem Rand darauf klopfe und sie dann mit Hilfe des gebogenen Endes einer Fahrradspeiche heraus hebe. Immer darauf achten, dass dabei das empfindliche Alu-Gewinde und der Sitz für die Düse nicht beschädigt werden.

    Wie herum die Scheiben hinein gehören, ist im LT-Wiki in Wort und Bild beschrieben, im LT-1 kamen identische Scheiben und Düsenkombinationen wie beim AAB/AJA/1X/ABL im T4 zum EInsatz.

    Siehe dort unter http://www.lt-forum.de/dokuwik…paraturtips:flammscheiben .


    Gruß,

    Tiemo

    Hallo!


    Das mit der plötzlichen Veränderung ist nicht ungewöhnlich.

    Die Kugel wird halt im Lauf der Zeit brüchiger, bei irgendeinem Schaltvorgang kann ein Stück rausbrechen, und dann ist es so weit.

    Ich hatte es mal, dass ich ganz normal an eine Ampel gefahren bin, musste anhalten, und kam dann nicht mehr vom Fleck, weil kein Gang mehr reinging. Da lag die Kugel dann in zwei Teilen unter dem Auto. Vorher hatte man auch nichts gemerkt.

    3.50EUR später war alles wieder gut, ich hatte zunächst händisch den 2. Gang reingemacht und bin in eine Seitenstraße geeiert. Dort habe ich die Kugel vor Ort ersetzt. Andere Forenmitglieder haben sich auch schon mit der "Schnürsenkelkontruktion" beholfen und den Schalthebel mit Kabelbindern am Gestänge angetüdelt.


    Gruß,

    Tiemo

    Hallo Macblum!


    Welche Spannung hast du denn bei laufendem Motor direkt an deinen Campingbatterien? Da sollten die 14V auch ankommen (direkt an den durch die Klemmen zu sehenden Batteriepolen gemessen).

    Ich meine jetzt auch nach mehr als 3 Minuten Motorlauf, denn vorher zieht die Vorglühanlage den Großteil des Stroms für sich ab und die LIMA-Spannung dümpelt so irgendwo unter 13V herum. Da lädt natürlich nix gescheit.

    Kühlschränke ziehen meistens ziemlich viel Strom, und auch dauerhaft, wenn es zB. Absorber oder gar Peltier-Typen sind. 4...6A dauerhaft ziehen nach wenigen Stunden jede Batterie runter. Normalerweise gehört da ein Relais oder eine Unterspannungsabschaltung dran. Früher war es über Relais so geschaltet, dass während des Fahrbetriebs aus 12V gekühlt wurde, sonst über Landstrom. Dafür hatten die Absorber zB. ja die drei Energieoptionen 12V-, 230V~ oder Gasbetrieb.


    Gruß,

    Tiemo

    Hi!


    Bevor man innen Fett aufträgt, unbedingt außen lackieren.

    Das Fett dringt durch die Pinhole-Durchrostungen auf die Außenseite, dann haftet dort kein Lack mehr!

    Wenn man von außen Rost sieht, kann man meist davon ausgehen, dass das Teil von innen bereits weitgehend durchgerostet / dünn gerostet ist.

    Daher helfen die ganzen Spielereien mit Glasmatten und Spachtel, Lackierung nur außen etc. wie oben schon geschrieben, meist nur über das nächste halbe Jahr.


    Gruß,

    Tiemo

    Genau.

    Naja, mit Taschenlampe suchen auch mal gerne ne halbe Stunde ;-)

    Die beiden Schrauben, die sich auch mal gerne lockern und die Kugel einklemmen, sind ja auch direkt an der Stelle.

    Man muss halt nur bis da runter in den Motor "tauchen".


    Gruß,

    Tiemo