Posts by tiemo

    Hallo,


    also, wenn das am Zahnriementrieb liegen sollte, dann müsste er schon einen Zahn übergesprungen sein, mit anderen Worten: er wäre bereits hinüber und es wäre Glück, dass er dabei den Motor noch nicht mitgenommen hat. Durch nachlassende Riemenspannung aufgrund des Verschleißes geht zwar der Förderbeginn aus dem Optimum, aber nicht so viel, dass der Motor deswegen zicken würde.


    Und bei Ankauf eines Fahrzeugs mit unbekanntem Zahnriemenstatus kann man mehr oder weniger davon ausgehen, dass das Fahrzeug nun wegen der anstehenden, relativ teuren Reparatur abgestoßen wurde. Normalerweise bleibt sie einem wegen des schmerzlichen Preises lebhaft in Erinnerung...


    Leider kann man aufgrund der Optik nicht beurteilen, ob ein Zahnriementrieb gut ist. Wenn er optisch erkennbar Defekte hat, ist er schlecht, aber wenn er gut aussieht, kann er trotzdem schlecht sein. Oft ist es auch garnicht der Riemen selbst, der versagt, sondern eine der Rollen und Räder, über die er läuft, also beim AAB Wasserpumpe oder Umlenkrolle: Wenn da plötzlich ein Kugellager blockiert oder die Rolle sich löst oder schief läuft, dann ist auch mit dem besten Riemen unvorhersehbar auf der Stelle Schluss.


    Gruß,

    Tiemo

    Hallo Christian,


    bei anfänglichem Unrundlauf würde ich erst mal nach Ursachen wie defekten Glühkerzen oder Luft im Kraftstoffsystem, meist aufgrund undichter Leckölverschlauchung, schauen.

    Wann wurde der Zahnriemen denn das letzte Mal gemacht?


    Gruß,

    Tiemo

    Hallo Michael,


    gerade, wenn der Tank schnell "durchgepustet" wird, kann man auch minderwertigen Diesel nehmen. Das hochwertige Zeug bietet sich vor allem dann an, wenn es längere Zeit, zB. über eine Winterpause, im System verbleibt, da es weniger Zersetzungsprodukte bildet.


    Gruß,

    Tiemo

    Hallo Busle,


    die Dioden sitzen auf der sog. Diodenplatte und sind nicht Bestandteil des LIMA-Reglers.

    Warum eine LIMA bei hängendem Anlasser Schaden nehmen sollte, erschließt sich mir nicht.

    Sie wird aber, wie schon von anderen bemerkt, am Anlasser mit angeschlossen und kann bei Betrieb ohne angeschlossenes B+-Kabel wegen Überspannung Schaden an der Diodenplatte nehmen.


    Gruß,

    Tiemo

    Hallo!


    Rasseln ist doch meist von irgendwelchen Wärmeschutzblechen, zB. am Abgasrohr oder Auspuff. Tritt teilweise auch nur unter Last auf, weil sich der Motor dann etwas in den Lagern bewegt.


    Gruß,

    Tiemo

    Hallo!


    Vielleicht auch mal wieder der berühmte ZAS?

    Beobachte: Wenn nach dem Vorglühen der Schlüssel weiter Richtung "Anlassen" gedreht wird, müssen die roten Kontrolllampen (Öldruck, Generator, Handbremse etc.) weiter aktiv bleiben. Sie dürfen etwas flackern, weil der Anlasser sehr viel Strom braucht, müssen aber weiter leuchten. Sonst ist der ZAS defekt (Zündanlassschalter). Manchmal hilft es dann vorübergehend, den Stecker ab- und wieder dran zustecken, dadurch "ruckeln" sich die lose gewordenen Kontakte in eine neue Position, wo sie manchmal noch funktionieren.

    Weiteres Unterscheidungsmerkmal: Wenn das Vorglühen nicht funktioniert, kommt beim Anlassen grau/weißer Nebel aus dem Auspuff, unverbrannter Dieselkraftstoff, der auch so riecht. Wenn der ZAS defekt ist, kommt nichts aus dem Auspuff, weil nicht eingespritzt wird.

    Was auch noch sein könnte, Luft im Kraftstoffsystem. Dann kann man im dicken, halbdurchsichtigen Schlauch zur Einspritzpumpe Luft erkennen, manchmal auch noch Diesel, der sich von der Pumpe zurückgezogen hat. Schuld sind hier meist die Rücklaufschläuche und die Endkappe an den Einspritzdüsen. Auch dann kommt nichts aus dem Auspuff, weil ebenfalls nicht eingespritzt wird.


    Gruß,

    Tiemo

    Hallo Norbert!


    So wie es aussieht, bildet der Minimelf-SMD-Widerstand mit dem weiter unten rechts im Bild zusammen einen Spannungsteiler 1:2 gegen Masse (Pin 7 vom HCF4066 (Analogschalter-IC)), außerdem ist da noch eine Minimelf-Schutzdiode und ein Elko verbaut. Diese Bauteile könnten alle einen Defekt haben: Der Widerstand hochohmig geworden, die Diode "durchgeschlagen", der Elko und der IC genauso.

    Miss mal im eingebauten Zustand die Diode, sie sollte in einer Richtung so 0.6V Durchlasspannung haben, in der anderen Richtung misst man den Widerstand und den Elko daneben bzw. hat "Open Line" im Diodenmessbereich.


    Die rosa Zuleitung am besten temporär ablöten, damit ist der Widerstand isoliert.


    Die Minimelf-Bauteile bekommt man eigentlich auch mit dem normalen Lötkolben entlötet, wenn man schnell genug abwechselnd immer wieder beide Lötstellen erhitzt und das Bauteil dabei ganz sanft mit einer Pinzette oder Zahnarztwerkzeug unter Zug setzt. Nach drei vier Mal löst es sich meistens.

    Den Wert des Widerstands kann ich auf dem Foto nicht gut erkennen, rot-schwarz-gelb-braun wäre dann aber 200kOhm/1%.

    Wenn der HCF4066 durchschaltet, schaltet er die Spannung von Pin1 (links unten) auf Pin2, auch dort könnte noch ein Kurzschluss im weiteren Signalverlauf lauern, wahrscheinlicher ist aber, dass der 4066 selbst einen "Schuss" bekommen hat, ist ein CMOS-Baustein, noch wahrscheinlicher die Widerstände/Diode oder sogar der Elko 100µ dort auf der Platinenvorderseite.


    Wenn sich dabei nichts ergibt, ruhig auch mal den Pin 1 am 4066 loslöten (erhitzen und Beinchen etwas nach oben biegen, Lötzinn im Zwischenraum unterbrechen) und dann prüfen, ob dann mehr als 40mV ankommen (sollten meiner Ansicht nach ca. 6V sein, leider kenne ich die Schaltung aber nicht).

    Wenn dann mehr ankommt, Pin 2 genauso ablöten und Pin 1 wieder runterbiegen anlöten und nochmals prüfen. Wenn nun wieder nichts ankommt, ist der IC selbst "im Dutt". Dann nacheinander alle Pins ablöten wie beschrieben und den IC ersetzen (gibt´s überall für paar Cents).


    Gruß,

    Tiemo

    Hallo Humbuck!


    Nimm auf jeden Fall am besten das Original-Ersatzteil von CP. Die geben dafür ja Original-Qualität an und haben eine wirksame Qualitätssicherung, die bei den Zulieferern gefürchtet ist. Bei den anderen Angeboten weiß man nie so genau. Teile mit Gummi-Metallverbindung sind immer kritisch. Und der Preis ist auch sehr günstig. Es gab auch schon Schwingungsdämpfer für mehrere 100 EURs.


    Gruß,

    Tiemo

    Allerdings ist das KI, um das es hier geht, von mindestens 2001 und ganz anders aufgebaut, mit SMD-Technik. Da gibt es seltener kalte Lötstellen als bei unseren, ganz alten Kisten...

    Hallo Peter,


    damit kann man schon mehr anfangen. Da Öldruckwarnung und Zeigerinstrumente funktionieren, kommt wohl, entgegen meiner ersten Annahme, doch Spannung für Zündung Plus (Klemme 15) im KI an.

    Die meisten Signale der Lampen, die nicht funktionieren, schalten gegen Masse, benötigen also Plus aus dem KI. Andere der roten Warnlampen machen nach dem EInschalten normalerweise einen kurzen Selbsttest, der vom KI selbst gesteuert wird.


    Damit wird der Fehler wahrscheinlich im KI selbst liegen. Bevor man das aber nun "rausreißt" und teuer reparieren lässt, zunächst die Verkabelung und Stecker prüfen.


    Es könnte nämlich auch eine blöde Kombination an Fehlkontaktierungen an den Steckern vorliegen: Die Vielfachstecker hinten am KI, aber auch die entsprechenden Vielfachstecker an der ZE (Zentralelektrik, dort vor allem Stecker U1 und U2 "Schalttafeleinsatz") könnten betroffen sein.

    Evt. ist an dem Bus in dem Bereich auch schon einiges verbastelt worden, weil Probleme nicht richtig behoben werden konnten.

    Es gibt an der ZE eine Verriegelung. Wenn diese in Stellung "auf" ist, können sich Stecker lösen, auch halb. Daher mal kontrollieren, ob alle sicher drin sind und die Verriegelung "zu" ist.


    Im WIKI wird das Thema unter den Artikeln

    https://t4-wiki.de/wiki/Kombiinstrument

    https://t4-wiki.de/wiki/Zentralelektrik

    https://t4-wiki.de/wiki/Mehrfachstecker

    behandelt.


    Viel Erfolg!

    Tiemo

    Hallo Peter!


    Meine obige Antwort ist vermutlich ebenso zutreffend wie unbrauchbar.


    Um eine etwas hilfreichere Antwort geben zu können, müssten aber die näheren Umstände beschrieben sein, wie:

    - Seit wann ist das so? Trat es plötzlich ein?

    - Wurde etwas am T4 verändert (irgendwelche Reparaturen etc.) oder gab es ein Ereignis (Starthilfe, oder irgendwann ma Rauchentwicklung etc.)?

    - Was funktioniert noch am T4? Kann man fahren, geht das Licht, Blinker, usw.


    Also ran, lass mal Info rüber!


    Gruß,

    Tiemo

    Hallo Revillo!


    An den Ring der Ablassschraube habe ich jetzt garnicht gedacht. Oft kann man ihn wiederverwenden, man muss dann halt die Dichtigkeit kontrollieren.

    Das geht ja auch ohne Abnahme der Motorwanne, da die Schraube ja herausguckt. Ob der Ring noch dichtet, hängt vor allem davon ab, wie die Ablassschraube beim letzten Ölwechsel "angeknallt" wurde. Ich habe es nie erlebt, dass dazu ein Drehmomentschlüssel benutzt wurde. Ich habe auch das Gefühl, Werkstätten knallen die Schraube gerne so an, dass man sie als Zuhauseschrauber garnicht mehr abbekommt und den Ölwechsel dann doch wieder in der Werkstatt machen lassen muss... Oft musste ich den alten Ring sogar mit dem Seitenschneider von der Ablassschraube abpopeln, so zerquetscht war er nach der Aktion. Dass man so einen Ring nicht wieder dicht bekommt, liegt auf der Hand.

    Ärgerlich ist, dass man, um den Kupfer- oder Aluring auszuwechseln, das Öl gleich wieder ablassen muss. Daher tauscht man ihn besser gleich aus, es ist ja ein Cent-Artikel.


    Gruß,

    Tiemo

    Hallo ihr!


    Es ist doch alles Spekulation!

    Der erste Schritt ist eine vernünftige Diagnose. Dazu reinigt man den Motor gut und beobachtet dann, von wo Öl nachkommt. Da der Motor dann sauber ist, erkennt man schon geringe Spuren und kann sie zur Quelle zurückverfolgen.

    Mögliche Quellen wurden ja benannt:

    - Kurbelgehäuseentlüftung

    - Ventildeckeldichtung / Dichtungen der Verschraubungen

    - lockere Teile wie Öleinfüllstutzen, Ölpeilstab, Ölfilter / Ölfilterhalter / Ölkühler

    - Schrauben an der Ölpumpe / Zahnriemenabdeckung / Umlenkrolle

    - Kurbelwellensimmerring / Nockenwellensimmerringe

    - Ölleitungen zum Turbolader / Turbolader

    - Schwungradverschraubung

    Je nachdem, wo es runtertropft, liegt die Quelle darüber, oft auch seitlich versetzt.

    Hier jetzt im Netz eine Aussage zu treffen, ohne den Bus selbst so untersucht zu haben, ist unmöglich bzw. wäre ein Zufallstreffer.


    Gruß,

    Tiemo

    Eine weitgehende Entkoppelung wäre über das Zwischenschalten eines Transistors als Spannungsfolger schon zu erreichen, wahrscheinlich meinst du das mit "aktiv schalten".

    Allerdings kann ich mir vermehrtes Funken aufgrund der Induktivität der Relaisspule nur schlecht vorstellen, gegenüber der Induktivität der Erregerwicklung ist diese nämlich verschwindend gering. Aber ich weiß natürlich nicht, was da im EInzelnen geschaltet wurde.

    Hallo Madows,


    mach dir wegen der Schaltung nicht zu viele Gedanken! VW hat das abgeändert, indem die Masse auf den Anlasser geführt wurde. Dadurch ändert sich im Normalbetrieb nichts am Schaltverhalten. Nur im Fehlerfall, dass das Relais auch schon beim Anlassen angesteuert würde, kann es dann nicht schalten, weil sein Strom dann nicht über den Anlasser abfließen kann, da dort dann +12V anliegen. Das soll auch im Fehlerfall verhindern, dass der Anlasser einen Teil seines Stroms von ca. 280A über das schon geschaltete Trennrelais bezieht, wofür die Verkabelung nicht ausgelegt ist und was deswegen Trennrelais und Verkabelung beschädigen könnte. Aber wie gesagt, im Normalfall ist die LIMA beim Anlassen sowieso noch nicht erregt und schaltet daher auch nicht das Relais.


    Natürlich sind moderne, elektronische Trennrelais oder gar Ladebooster der einfachen Schaltung überlegen, aber auch diese funktioniert eigentlich tadellos.

    Modernere Lösungen zielen dann noch darauf ab,

    - die Verkabelung zu vereinfachen, weil Steuerleitungen entfallen,

    - die D+-Klemme der LIMA nicht zu belasten (weil sie nicht verwendet wird), wodurch sich die LIMA bei niedrigerer Drehzahl erregt und früher lädt,

    - die Ladetechnik nach dem Motorstart während des Nachglühens noch zu entlasten, indem in dieser Zeit eben noch nicht der Zweitakku geladen wird,

    - den Ladestrom für den Zweitakku dann unabhängig von der Bordspannung zu regeln (Booster-Technik),

    - Rückladung und/oder teilweise Mitnutzung der Starterbatterie bei knapper Ladung zu ermöglichen, ohne die Startfähigkeit zu gefährden,

    - bei Anschluss an Landstrom auch den Starterakku mit zu laden,

    - den Kühlschrank effizient zu schalten,

    - bei Unterspannnung im Wohnteil die Last abzuwerfen und damit Tiefentladung / Zerstörung der Akkus zu verhindern,

    - den Zustand der Akkus zu signalisieren,

    und sicher sind noch weitere Funktionen denkbar. Geht aber, wie gesagt, auch ohne das alles.


    Gruß,

    TIemo

    Hallo Fred!


    Ich würde den Bus nur soweit aufbocken, dass man sich darunter legen kann, zB. mit Auffahrrampen. Natürlich die andere Achse mit Keilen gegen Wegrollen sichern. Die Vorderachse soll dabei ruhig fest stehen.

    Dann eine Person ins Auto, die muss das Lenkrad immer schön im Bereich des Spiels hin- und herbewegen. Die zweite Person unter dem Auto fühlt an den Spurstangenköpfen, den Achsgelenken, dem Lenkgetriebe usw. das Spiel, das heißt, legt eine Hand auf die Verbindungsstelle, zB. zwischen Spurstange und Achsschenkel. So fühlt man schon recht kleines Spiel.

    Wenn unter dem Auto nichts ist, ist vielleicht an der Lenksäule selbst irgendwo etwas ausgeschlagen. Diese ist beim T4 ja dreigeteilt und alles kardanisch miteinander verbunden.

    Wenn das Spiel wirklich 1/8 Umdrehung ausmacht, sollte es auf diese Weise recht einfach zu finden sein.


    Gruß,

    Tiemo