Posts by tiemo

    Hallo Horst,


    auf der Kurzstrecke nimmt die Batterie immer viel Strom und kann garnicht optimal voll werden.

    Zum richtig voll Werden benötigt sie sehr lange, und das geht mit dem höheren Regler auf längeren Fahrten besser. Bei Kurzstrecke ist eigentlich sowieso ein kleines Ladegerät sinnvoll. Das muss auch keine Monsterströme liefern können, da eine fast volle Batterie nur wenig Strom aufnimmt, mit 4A ist man da schon gut dabei. Ich hab eins mit 7A fest verbaut, damit wird die Batterie auch bei versehentlicher Tiefentladung in endlicher Zeit wieder voll. Es sollte auf jeden Fall ein Ladegerät mit Mikroprozessor sein, das auch automatisch auf Erhaltung geht nach dem Laden.

    Es kommt auch ein bisschen drauf an, was für eine Batterie drin ist. Welche mit Kalzium-Technik zB. haben sowieso von Haus aus eine geringfügig höhere Spannung und tolerieren Ladespannungen bis 14.7V (was man allerdings im Datenblatt zur Batterie verifizieren sollte).

    Ich würde allerdings keinen Regler mit mehr als 14.5V verbauen, weil die halt doch auch ihre Toleranzen und Temperaturabhängigkeiten haben.


    Gruß,

    Tiemo

    Hallo Armin!


    Vermutlich ist die Leiterplatte doppelseitig und hat auf der Rückseite ebenfalls noch Bahnen. Diese können über Bohrungen mit der Vorderseite verbunden sein (Durchkontaktierung). Solche Bohrungen (Vias) sind im linken Bild oben links und beidseitig in der Mitte zu erkennen.

    Mit dem Layout wird schon alles in Ordnung sein, schließlich hat das so ja mal funktioniert.

    Auf der Rückseite könnten auch noch Probleme lauern. ZB. sind die Kontakte 1 und 7 ja anscheinend auf der Rückseite angelötet.


    Der Kabelbaum wird in Ordnung sein, denn es ist so organisiert, dass die Motoren umgepolt werden, um die Verstellrichtung zu ändern. Daher sind immer alle Kabel im Einsatz, wenn beide Achsen was machen und müssen also funktionieren.


    Gruß,

    Tiemo

    Eine B3L, Zustand neu, ohne Steuergerät, Kraftstoffpumpe und Krempel, wird gerade auf ebay für knapp 500EUR angeboten.

    Man müsste nun sicherstellen, dass es dasselbe Modell wie die verbaute Heizung ist, dann könnte man es als Ersatzteil ohne Änderung einbauen.

    Weitere Voraussetzung wäre, dass das Steuergerät, Kraftstoffpumpe, Bedienteil usw. im T4 vorhanden und funktionsfähig sind und die Heizung nur wegen der 10-Jahres-Problematik mit der Heizkammer stillgelegt wurde.

    Hallo!


    Zum Schlafen mögen die Temperaturen ja noch gut sein, aber das Aufstehen!

    Ich sehe zwei Möglichkeiten:

    1.) Die alte Anlage mit einem neuen Heizgerät wieder in Betrieb zu nehmen. Ich hatte mal Ersatzheizgeräte ohne Montagesatz und Pipapo für ca. 800EUR (ohne Einbau!) gesehen, ich glaube, Eberspächer.

    2.) Eine Autotherm verbauen, die für Diesel ist (aber auch mit billigerem Heizöl geht, das ist auch legal), meist ist ein separater Tank sogar im Lieferumfang. Sollte dann ca. 500EUR kosten (ohne Einbau!)

    Die Autotherm 2D sieht von den Maßen her aus wie die älteren Eberspächer Luft-Standheizungen und wird mit allem nötigen Montagematerial geliefert, sodass man sie leicht am bisherigen Montageort eingebaut und an die Warmluftführungen angeschlossen bekommen sollte.

    Falls "SH" Südhessen bedeutet, da bin ich auch (Groß-Gerau) und könnte Hilfe geben.


    Gruß,

    Tiemo

    Ich tippe auch entweder auf die Sicherung, oder aber den Stecker hinten an der ZE, der den Strom zur Lampe bringen soll.

    Am Lichtschalter, am ZAS und auch am Abblendschalter sind die Pfade für links & rechts noch gemeinsam, dh., wenn nur eine Seite betroffen ist, kann der Fehler in dem Bereich nicht liegen.


    Gruß,

    Tiemo

    Hallo!


    Ruckeln kann auch an zu niedriger Riemenspannung liegen, dann flattert der Riemen bei bestimmten Resonanzdrehzahlen stark.

    Wenn der Motor auf den KSB so stark reagiert, liegt außerdem mit Sicherheit eine Spätförderung vor.

    Wo nun der Fehler gemacht wurde, am vorderen bzw. beifahrerseitigen (Steuerzeiten) oder hinteren bzw. fahrerseitigen (Förderbeginn) Zahnriemen, ist zu prüfen.

    Verdacht: Die neuen Riemen wurden anhand von Farbmarkierungen aufgezogen, ohne die Einstellungen neu zu machen. Dann ist vielleicht sogar noch die alte Wasserpumpe drin.

    Gefahr: Zahnriemenriss mit Motorschaden.


    Gruß,

    Tiemo

    Hallo Burre,


    im Sommer sollte die Lampe garnicht leuchten, es wird nur "heimlich" geglüht. Der neue Geber ist vermutlich in Ordnung, aber es kann auch ein Kabelproblem (Kabelbruch / Verlust Masseanbindung) oder ein Kontaktproblem (Korrosion am Stecker MSG o.ä.) vorliegen, das eine zu tiefe Temperatur vortäuscht. Den Wert sollte man auslesen und auf Plausibilität prüfen können.

    Eine andere Möglichkeit wäre Luft im Kraftstoffsystem, die erklärt aber nicht das Verhalten der Vorglühlampe.


    Gruß,

    Tiemo

    Hallo Trapho,


    liegt wohl eher an den Feiertagen, normalerweise ist hier mehr los.


    Es ist doch ganz einfach: Wenn jetzt was nicht mehr so gut funktioniert wie vorher, muss was falsch gelaufen sein. Die Glühkerzen gehen ja nicht während des Riemenwechsels plötzlich kaputt (falls doch, weiß man normalerweise auch, warum...).

    Kühle Temperaturen um den Gefrierpunkt hatten wir vor Wochen auch schon (musste einige Male Eis entfernen und einmal Schnee schieben), wie war denn da das Startverhalten?

    Und dann gibt es eine Vorgabe, in welchem Bereich der dynamische Förderbeginn beim Auslesen (vermutlich bei Betriebstemperatur) liegen soll. Liegt er richtig, wird es daran nicht liegen.


    Bläulicher Qualm deutet normalerweise auf Motoröl hin. Unverbrannter Kraftstoff macht eine weißliche Fahne. Aber wie du schreibst, ist diese Fahne dann auch binnen weniger Sekunden weg?


    Gruß,

    Tiemo

    Richtig defekte Düsen erkennt man ab Abgas und an abgebrannten Glühkerzen, bevor den Kolben was passiert. Allerdings können die Wirbelkammereinsätze tatsächlich auch in Mitleidenschaft gezogen werden, wenn die Kerzen sich "geopfert" haben. Wie Fridi schreibt, wenn die in den Zylinder fallen, wirds lustig, der Motor spielt dann "Nussknacker"...


    Gruß,

    Tiemo

    Hallo!


    Wenn der Motor durch Abklemmen der Batterie ausgeht (was man nie machen sollte, weil man damit die LIMA beschädigen kann! Besser bei eingelegtem 5. Gang abwürgen!), dann reagiert er ja auf das Abfallen des ELAB (Magnetventils).

    Also muss der Fehler woanders in der Elektrik liegen. Vermutlich wird das ELAB beim Abstellen weiter bestromt. Da hätte ich erst mal den ZAS selbst im Verdacht. Prüfung: Bei laufendem Motor den Stecker am ZAS abziehen, der Motor muss ausgehen.

    Wenn er das nicht tut, besteht eine ungewollte Verbindung zwischen Klemme 30 (Dauerplus) und Klemme 15 (Zündung Plus). Das kann auch am Lenkstockschalter für das Fernlicht sein (Lichthupe an Klemme 30, Beleuchtung an Klemme X, könnte Klemme 15 rückspeisen) oder am Warnblinkschalter. Test auch hier durch Abziehen der entsprechenden Stecker, wenn der Motor ausgeht, hat man den Übeltäter.


    Wenn die ESP an der Gasbetätigung DIesel verliert, ist oft neben der Wellendichtung auch die Welle selbst verschlissen, manchmal auch die Lagerbuchse. Beides bekommt man bei Bosch aber auch als Ersatzteil. Man erkennt das an der alten Welle eigentlich zweifelsfrei, wenn sie stark eingelaufen ist.


    Gruß,

    Tiemo

    Wenn der Warnblinker geht, ist das Blinkrelais ok.

    Blinker und Warnblinker haben separate Zuleitungen, die Sicherung des Blinkers S16 mal überprüfen. Das kommt, weil für Warnblinken Dauerplus und für Blinken Zündungsplus genommen wird. Dauerplus ist dabei meist nicht abgesichert, der Warnblinker soll sich "freibrennen" können, falls eine Leuchte zB. nach Unfall einen Kurzschluss hat.

    Der Warnblinkschalter schaltet zwischen den beiden Stromkreisen um, daher kann es auch an ihm liegen. Oft ist er nur ein wenig korrodiert, weil er selten gebraucht wird, und lässt sich durch mehrfaches energisches Ein- und Ausschalten bei gesetztem Blinker und Zündung an wieder in Funktion setzen.


    Gruß,

    Tiemo