Posts by tiemo

    Vielleicht sind die Stößel auch gestaucht und dadurch schwergängig, vor allem, wenn man die Abdrücke der Ventilschäfte darauf erkennen kann. Wenn die Ventilteller sogar ballig gehauen sind, war das kein leichtes "Küssen" mit den Kolben. Ich würde sagen, Stößel auch neu und gut is...


    Gruß,

    Tiemo

    Normalerweise "setzen" sich die Hydros innerhalb von einigen Minuten (Info RLF: 30min warten).

    Wenn das hier nicht der Fall ist, gehe ich auch von der falschen Ventillänge aus.

    Die Ventile sind so hart, dass sie eigentlich nicht merklich gestaucht werden, wenn man mit leicht aufsetzenden Ventilen fährt. Der weichere Kolben wird eher verformt. Gestauchte Ventile klemmen dann auch in den Führungen (sofern diese noch Normalmaß haben).

    Vielleicht sind die Hydros aber auch nicht mehr in Ordnung. Normalerweise lassen sie sich, einmal ausgebaut, dabei dringt Luft ein, mit dem Daumen auf einer Tischfläche zusammendrücken.


    Gruß,

    Tiemo

    Hallo Conny,


    bei den Wirbelkammermotoren sind die Glühkerzen ganz wichtig, ohne ihre Funktion bekommt man den Motor kaum zum Laufen.

    Allerdings lassen diese langsam mit der Zeit nach, was man am sich kontinuierlich verschlechternden Startverhalten bemerkt, bevor der Motor garnicht mehr anspringt.

    Was aber oft passiert, dass die Streifensicherung, mit der dieser Stromkreis abgesichert ist, aufgrund von Überalterung bricht. Dann wird schlagartig nicht mehr vorgeglüht und man hat das Problem plötzlich.

    Daher würde ich zuallererst mal prüfen, ob an den Glühkerzen überhaupt Spannung ankommt, wenn die gelbe Vorglühlampe an ist. Das kann man mit einem Spannungsprüfer für 12V, einem Multimeter oder einer Prüflampe machen, indem man vom Anschluss einer Kerze gegen eine blanke Stelle am Motor testet.

    Ein kleiner Fingerzeig, wenn man keine Messmittel zur Verfügung hat, ist auch, dass durch den relativ großen Strom von knapp 60A im Moment des Einschaltens die Bordspannung einbricht. Das kann man an den Innenraumleuchten erkennen, sie werden merklich dunkler.

    Nun wird die Vorglühanlage beim 1.9-er über den Fahrertürkontakt schon mal angesteuert, damit man nach dem Einsteigen nicht mehr die berühmte "Rudolf-Diesel-Gedenkminute" einlegen muss, daher erst die Beifahrertüre öffnen, die Lampe beobachten und dnn die Fahrertüre öffnen und dann auf Vorglühen gehen. Wenn sich dabei die Innenleuchte merklich verdunkelt, kann man davon ausgehen, dass auch vorgeglüht wird.

    Wenn man jetzt einfach wartet, dann wird irgendwann erst mal die gelbe Lampe ausgehen, es wird aber dennoch weiter geglüht, und weitere Sekunden später hört man dann ein Relais klicken, das den Glühvorgang beendet, dabei sollte die Innenleuchte wieder merklich heller werden.


    Also, die Vorglühanlage wäre mein Kandidat Nr. 1.


    Luft im Kraftstoffsystem kann natürlich auch einen Start verhindern, aber du schreibst ja, dass lediglich einzelne Bläschen in der Leitung seien. Das ist nicht schön, da bahnt sich was an, aber es ist wahrscheinlich nicht die Ursache des Nichtstartens.

    Um die beiden Fehlermöglichkeiten voneinander abzugrenzen, beobachte den Auspuff während des Startversuchs:

    Kommt weißlicher Qualm, so handelt es sich um unverbrannten Kraftstoffnebel, es wird also eingespritzt, zündet aber nicht. Damit ist ein Kraftstoffproblem wie zugesetztes Filter oder Luft im System erst mal raus.

    Kommt garkein Qualm, so wird nichts eingespritzt, Kraftstoffproblem oder Abstellventil schaltet nicht.


    Gruß,

    Tiemo

    Einfach noch mal Gas geben, sodass der DZM mehr als 2300 1/min anzeigt, dann geht es wieder aus bis zum nächsten Wackler. Alternativ: Anhalten und Bus neu "booten"...

    Ursache ist wahrscheinlich ein defektes Kabel für "Klemme W", gerne geht da mal der zweipolige Stecker in Höhe des Schaltgestänges am Getriebe kaputt.


    Gruß,

    Tiemo

    Hallo Angel!


    Analoguhr bedeutet doch auch, dass ein mechanischer Tacho verbaut ist (mit Welle auf der Rückseite und Rollenzählwerken für den km-Stand)?

    Also, wenn der bei konstanter Geschwindigkeit immer mehr steigt bis Anschlag, dann ist das mechanische Messwerk defekt, vermutlich Öl aus der Tachowelle eingedrungen.

    Und die Analoguhr benötigt nur Dauerplus und Masse, also wenn die schon spinnt, muss es schon arg kommen und ich bezweifle, dass das Instrument in Ordnung ist. Vielleicht ein Transportschaden, wenn die Firma drauf besteht, dass es in Ordnung war?

    Das EInzige, was in dem KI Geräusche machen könnte, ist der Piepser für die dynamische Öldrucküberwachung.


    Gruß,

    Tiemo

    Ja, ehrlich, unglaublich!

    Aber das war mir nicht bewusst, dass der Korb so eine komplizierte Befestigungstechnik hat bei VW - Das ist mal wieder hochgradige Ingenieurskunst, um erst überteuerte Ersatzteile zu verscherbeln und später das Produkt gezielt aussterben zu lassen...

    Ich denke, ich würde die Dinger einfach einkleben oder mir nen Adapter bauen mit den alten Körben.

    Oder, wenn es möglichst original bleiben soll, tatsächlich "refoamen".


    Gruß,

    Tiemo

    Hallo Horst!


    Nach Gangbarmachung mit WD40 (oder anderen gleichartigen Mittelchen) kommt das auf jeden Fall wieder.

    WD40 ist ja in erster Linie ein Reinigungsmittel mit Rostlösefunktion, aber es verdunstet. Dann sind die gangbaren Stellen von Fett befreit und der Korrosion ungeschützt ausgesetzt. Nach Behandlung mit WD40 muss auf jeden Fall ein weiterer Schritt erfolgen, damit die Stelle dauerhaft geschmiert und vor Korrosion geschützt bleibt.


    Gruß,

    Tiemo

    Hi!


    Durchmesser 130mm ist ein Standardmaß bei den Lautsprecherchassis, gibt´s wie Sand am Meer, sogar bei ATU "Hausmarke" für wenige EUR.

    Verrückte besorgen sich Ersatzsicken und reparieren die vorhandenen Chassis wieder (mal nach "refoaming" suchen bei Youtube). Lohnt sich bei den Dingern aber wohl eher nicht...


    Gruß,

    Tiemo

    Ich hatte im Leben 7 Autos, davon 2 vorübergehend als Erbstücke.

    Bei meinem ersten, einem Escort, hatte ich auch einen Getriebeschaden bei ca. 90000km, damals half Fa. Closter mit Ersatzgetriebe aus, Fahrzeug wurde mit ca. 200000km wegen Rostproblemen mit abgelaufenem TÜV, aber sonst überaus fahrtüchtig, verschenkt.

    Mein zweites war ein T3, der wurde auf mysteriöse Weise geklaut, tauchte wieder auf und landete letztlich in Afrika.

    Mein drittes, der T4, ist noch da.

    Dann kamen die Erbstücke, ein Volvo und ein Taunus, und gingen wieder. Der Taunus fährt jetzt irgendwo in Jena herum, lustigerweise ist er bei entfernten Bekannten gelandet.

    Es kam noch ein LT Wohnmobil dazu und noch ein sehr preiswerter LT Transporter mit Unfallschaden als Spielzeug.

    Die VWs sind noch da, der Unfallschaden noch unrepariert, weil ich nicht oft zum Spielen komme ;)

    Das Wohnmobil soll nun auch historisch werden dieses Jahr.


    Gruß,

    Tiemo

    Oh ja, Matze, ich hatte aus Versehen bei dir geschaut...

    Mein 2.4-er (AAB DIesel) hatte immerhin schon eine 90A. Viel mehr kann man dem Keilriemen auch nicht zumuten. Eine kleinere würde ich bei entsprechenden Benzinern vermuten, die nicht vor- und nachglühen müssen.

    Die alten Bosch-LIMAs wie beim 2.4-er mit Keilriemen verbaut, sind ja noch mal reparaturfreundlicher als die neueren Kompakt-LIMAs, und die Ersatzteile billiger. Die würde ich erst recht nicht gegen Nachbauten auswechseln.


    Gruß,

    Tiemo

    Meinen 1994-er AAB-Trapo hatte ich 1998 oder so für 16000DM gekauft, da hatte er mindestens 200tkm.

    In drei Jahren wird er Oldtimer. Wertverlust geschätzt um 0...

    Jetzt bekommt er nach Steinschlag erst mal ne neue Frontscheibe mit Scheibenrahmensanierung, die steht schon parat. Ich warte eigentlich nur noch auf etwas angenehmere Temperaturen...


    Gruß,

    Tiemo

    Hallo Lisa!


    An den Lichtmaschinen gibt es nur Verschleißteile, die austauschbar sind. Es sind dies


    - die Kohlen am Regler

    - die Schleifringe am Läufer

    - die Kugellager

    - die Riemenscheibe


    Von daher gibt es keine Notwendigkeit, eine funktionierende Lichtmaschine (LIMA) auszutauschen, schon garnicht gegen einen Billignachbau. Falls du das doch unbedingt machen willst, dann hebe die alte LIMA wenigstens auf und lasse sie instandsetzen. Das Neuteil könnte schneller defekt sein als du denkst.


    Davon ab sind die Original-LIMAs Nennspannung 14V, so steht es auf dem Aufkleber.


    Ein Grund für eine Erneuerung wäre gegeben, wenn du eine stärkere Version einsetzen möchtest, mit mehr Ampere. Wobei der AXG sicher schon eine LIMA mit 120A oder mehr besitzt, die problemlos auch mit der Mehrbelastung durch eine Zweitbatterie für den Wohnaufbau klarkommt.


    Gruß,

    Tiemo

    Hallo Morty,


    das Fehlerbild passt absolut: Die Spur ist verstellt und beide Vorderräder lenken in verschiedene Richtungen. Welches "gewinnt", hängt von seiner Bodenhaftung ab, und diese wieder von der Gewichtsverteilung unter Berücksichtigung der Fliehkräfte, dh. bei stärkeren Einschlag "gewinnt" das kurvenäußere Rad, das innere radiert und läuft gegen die Spur des anderen Rades. Aufgrund des Nachlaufs entsteht dabei ein Drehmoment in der Hochachse, das den Lenkwinkel verstellt und der normalen Nachlaufwirkung entgegengesetzt sein kann.


    Gruß,

    Tiemo