Posts by Erikk

    In welcher Hinsicht waren deine Er-Fahr-ungen? Ohne Box merklich schlapper im Anzug??

    Moin,


    ich muss erstmal noch ein bisschen testen, hab das Ding ja vorgestern erst "ausgebaut". Habe aber bei einer kleinen Testfahrt nicht das Gefühl gehabt, dass er sehr deutlich anders anzieht vorher. Was den Ruß angeht kann ich aber definitiv sagen, dass der Bus zumindest mit Box schon sichtbar rußt wenn man mal ordentlich Gas gibt und auch das Motoröl immer sehr schnell schwarz ist. Klar, auch da hab ich keine Vergleichswerte. Ich kann also nicht sagen, ob er "mehr oder weniger rußt als normal". Aber aktuell sieht es eher so aus als wäre die Box nicht so wirklich hilfreich was Anzug und Fahrweise angeht (muss ich wie gesagt noch testen), könnte aber möglicherweise "schuld" sein für erhöhte Rußproduktion. Aktuell tendiere ich dazu das Ding einfach ausgebaut zu lassen und mal zu beobachten, wie sich Rußbildung und Verbrauch entwickeln ...

    Danke schonmal!

    Erik

    Hallo allerseits,


    ich hab meinen T4 AXG nun schon einige Jahre, hatte ihn gebraucht gekauft, und hab es bisher einfach nicht gecheckt. Aber offensichtlich hat der Vorbesitzer ein Chiptuning per Zwischenstück an der Einspritzpumpenverkabelung vorgenommen. Ich hatte den "Kasten" unten am 10-pol Stecker der Einspritzpumpe (ESP) schon mal gesehen, mir bisher aber irgendwie nie was bei gedackt. Hab immer gedacht "das muss so" bzw. "das is bestimmt Original".


    Als ich jetzt gestern mal alle Stecker rausgezogen hatte unterm Motor, um sie zu reinigen und auf Feuchtigkeit zu überprüfen (siehe hier: Starker Regen sorgt für "Probleme" bei Keilriemen und Gaspedalreber), da kam mir das Ding (siehe angehängte Fotos) doch komisch vor.


    Ich weiß nicht, ob es überhaupt ein Tuning-Chip ist, oder ob das Teil irgendwas anderes macht. Es steht auch leider nix drauf. Deswegen folgende Fragen an euch:


    1) Erkennt jemand die Box und kann genauer sagen, um was für eine Art "Tuning" (Power, Eco, etc.) es sich handelt?

    2) Wie kann ich herausfinden, was es genau macht? Nach einer kurzen Probefahrt konnte ich jedenfalls offensichtlichen Unterschiede feststellen.

    3) Der Vorbesitzer hat auch einen Rußpartikelfilter eingebaut für die grüne Plakette. Könnte es sonst auch damit was zu tun haben?

    4) Hab auch gelesen, dass es solche Chips auch mit "Einstellschraube" gibt. Die Box hier hat auf der einen Seite auch so eine kleine Öffnung, die eine Schraube beinhalten könnte. Wie finde ich raus, ob und was man da "einstellt"?

    5) Wie steht ihr zum Thema ESP Chiptuning? Mir persönlich geht es garnicht so sehr um mehr PS/Nm, mir geht es mehr darum nicht zu viel Ruß zu produzieren. Jedenfalls is das Auto ja schon etwas älter und "den Motor schonen" is mir wichtiger als mehr Leistung.


    Bin euch wie immer für jeden kleinen Hinweis dankbar!
    Erik

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    Beim Freundlichen bekommt man diese Bolzen nur komplett mit dem Bremsträger.........


    In der Bucht sind sie leicht zu bekommen.

    Genau, hab den BOSCH Reparatursatz (2 Bolzen + 2 Manschetten + Kleinteile/Schmiermittel) für rund 20€ pro Bremse beim örtlichen Ersatzteilehändler bekommen. Bei eBay gibts das aber auch alles problemlos. Die Teilenummer für die Schutzmanschette (Hinterbremse - PR-2E3: 7D0 698 470) hilft beim Suchen!

    Moin,

    also ich hatte immer mal wieder Probleme mit den hinteren Bremsen, die ein schlagendes/klapperndes Geräusch beim Bremen und in schlimmen Fällen auch beim normalen Fahren verursacht haben. Wenn man richtig doll bremst, ging es dann aber auch wieder weg.


    Die Ursache waren die Bolzen, auf denen die Bremsklötze "schwimmen". Die waren alt, schlecht geschmiert, und auch die Gummimanschette drum herum war weggegammelt und somit kam auch immer Dreck und Feuchtigkeit an die Bolzen. Wenn die nicht gut geschmiert sind, dann löst sich die Bremse nicht mehr richtig, bleibt hängen, und dann schlagen die Bremsklötze gegen die Scheibe, wenn sie nicht perfekt gerade ausgerichtet ist.


    Abhilfe schafft es entweder die Bolzen mal ordentlich zu reinigen, entrosten und gut eingeschmiert mit neuen Gummis wieder einzubauen. Oder einfach gleich neue zu kaufen, die sind nicht so wahnsinning teuer und kommen dann gleich mit neuer Manschette und Schmiermittel.


    Ist nur eine Idee, aber manchmal machen die kleinen Dinge die größten Probleme.


    Erik

    Beim Gaspedal würde ich eher an ein Kontaktproblem am Poti denken, das ist ja auch ein Verschleißteil. Aber kann natürlich genausogut eine fehlerhafte Steckverbindung sein. Also alles mal abziehen und mehrfach neu stecken. Ich verwende auch noch (sparsam) Polfett/Vaseline an Steckverbindungen und hab äußerst selten Kontaktprobleme.

    Ah, auch ein sehr guter Punkt! Das werd ich mir, bevor ich die Wanne am WE wieder montiere, nochmal gründlich anschauen. Und auch den Keilrippenriemen nochmal prüfen. Ich bin auch noch nicht ganz sicher, ob das "Quietschen" wirklich vom Riemen selbst, oder nicht doch vielleicht von einer der Umlenkrollen oder Riemenscheiben kommt. Mal sehen ... auf jeden Fall vielen herzlichen Dank nochmals für eure diversen Antworten!

    Er redet vom California. -- Da ist nichts unterm Fahrersitz und da gibt es keinen Batteriekasten.

    Ah, stimmt. Hatte ich übersehen und dann automatisch meine Erinnerungen zum Multivan aus "Vorlage" verwendet. Sorry, aber vielleicht is ja doch was hilfreiches dabei. ;-)

    Moin,


    das hört sich - mit Blick auf den Fehlercode - so an, als würde die Dosierpumpe nicht richtig mit Strom versorgt werden. Die Pumpe sitzt unter dem Auto, ungefähr auf Höhe des Tankdeckels bei der Fahrertür. Ist rundlich mit einem Schlaucheingang auf der einen, und einem -ausgang auf der anderen Seite. Von der Größe her irgendwas zwischen Frühstücksei und Tennisball. Man sollte die auch gut hören: Nach dem Einschalten der Standheizung sollte sie spätestens nach 2 min anfangen, langsam Kraftstoff zu pumpen. Die macht dann ein "klick" oder "tack" Geräuschunächst im Abstand von vielleicht 1-2 Sekunden, später dann mehrfach pro Sekunde. Da es sich um eine Membranpumpe handelt, fördert die nicht "kontinuierlich", sondern "in Stößen".


    Ursachen für die fehlende Versorgung:

    - Du hast irgend eine Plus- oder Masse-Leitung vergessen wieder anzuschrauben

    - Irgend ein Stecker hat sich gelockert

    - Irgendwo ist eine Sicherung geflogen

    - Der Überhitzungsschalter hat ausgelöst (eher unwahrscheinlich, denke ich)


    Schau also erstmal, ob du alle Stecker/Verbindungen und Sicherungen richtig angebracht hast und ob sich nicht vielleicht irgendwo ausversehen was gelst hat. Im Zweitbatteriekasten unter dem Fahrersitz sind ja auch diverse Relais, Verbindungen und Sicherungen für den Standheizungsbetrieb.


    Grüße

    Erik

    wenn ich mir meinen AHY ins Gedächtnis rufe, der hatte unten vor der Ölwanne einen großen Block mit eingeclipsten Steckern ...

    Moin miko,


    stimmt, da hast du absolut recht. Ich weiß, welche Stecker du meinst. Muss mal nachlesen, was da alles verbaut ist. Auf jeden Fall sind da die Stecker für den Nadelhubgeber und die Glühkerzen. Aber da sind noch 1-2 andere Stecker, bei denen ich mir gerade nicht sicher bin. Könnte sein, dass da einer durch zu viel aufgewirbeltes Wasser mal nen falsches Signal liefert.


    Danke und Grüße

    Erik

    Hallo allerseits,


    da ich letztens an meiner Vakuumpumpe rumgeschraubt hatte und ich die Motorwanne noch nicht wieder angebaut habe, fahre ich momentan noch ohne Motorwanne/Unterbodenschutz. Außerdem gibt es ja aktuell in vielen Teilen Deutschlands (oder in den letzten Tage) starke und anhaltende Regelfälle. Als ich also gestern mit meinem T4 (AXG) ohne Motorwanne ein paar km durch die Gegend gefahren bin - und ja, ich weiß, dass das eigentlich nicht die beste Idee ist, denn das Ding hat ja auch ihren Sinn - haben sich zwei Probleme eingestellt:


    - Der Keilriemen hat gequietscht, und das wurde auch immer schlimmer

    - Laut Fehlerspeicher (später ausgelesen) liefert der Gaspedalgeber G79 ein "unplausibles Signal" mit Fehlercode 18047


    Jetzt meine Fragen an euch:

    1) Darf das passieren, dass der Keilriemen heftig qietscht, "nur" weil er vermutliche ordentlich nass wird? Oder muss ich mir sorgen machen, dass die Spannrolle nen Problem macht bzw. der Riemen womöglich zu lang ist?

    2) Was könnte das unplausible Signal vom Geber G79 hervorrufen? Der Geber selbst sitzt ja eigentlich gut geschützt unten am Gaspedal. Gibt es da irgendwo von der Verkabelung her eine "exponierte" stelle im Motorraum, die nass werden könnte?


    Ich werde jetzt auf jeden Fall zeitnah die Wanne wieder anschrauben und hoffen, dass das Problem damit erstmal behoben ist. Aber vor allem der Fehler mit dem Geber macht mir doch etwas Sorgen, weil die Folgen mit "nimmt kein Gas an und rollt bei erhöhter Drehzahl aus" doch etwas unangenehm sind.


    Danke und schöne Grüße

    Erik

    Moin,

    bevor du anfängst die Antriebswelle auszubauen check doch mal, ob deine ganzen Verkleidungen im Motorraum alle noch fest sind. Also vor allem der Unterbodenschutz (auch bekannt als Motorwanne), ggf. Getriebeschutz und vor allem die von unten unter die Motorhaube geclipste Wärmeisolationsmatte. Die war bei mir nämlich mal locker, weil die Hälfte der Plastik-Clips gefehlt hat, und die hat dann auch immer so bei 2000 U/min so ein rythmisches Wummern erzeugt.

    Klar, ist nur ein Versuch, aber man denkt ja schnell dass es was fundamentales ist, aber gerade wenn es im Leerlauf nicht zu hören ist, sondern nur bei der Fahrt, dann kann es auch immer was mit dem "Fahrtwind" zu tun haben.


    Ansonsten wäre noch interessant zu wissen, ob es unter Last (bspw. starkes Beschleunigen beim Bergauffahren) schlimmer/lauter wird. Als Gegentest dann vielleicht mal beim Bergabfahren den Motor auf die gleiche Drehzahl hochdrehen und schauen, ob es auch wummert. Wenn das Geräusch nämlich lastabhängig ist, kann es durchaus was mit dem Antriebsstrang zu tun haben. Wenn es drehzahlabhängig ist, dann kann es alles mögliche am Motor/Antriebsstrang sein. Und wenn es geschwindigkeitsabhängig ist, hat es meist was mit den Rädern, Bremsen, der Aufhängung oder Federung oder so zu tun.


    Grüße
    Erik

    Hallo allerseits,


    wollt mich nochmal melden, da ich das Problem jetzt "gelöst" habe!


    Als erstes hab ich den Zwischenstößel ausgebaut. Das klappt super. Die Pumpe wieder dran, laufen lassen und das Klappern ist weg. Klar, ist natürlich kein perfekter Test, aber der Verdacht, dass es sich tatsächlich um die VP handelt, ist zumindest nicht widerlegt.


    Dann hab ich mir doch nochmal eine Pierburg VP besogt und die eingebaut. Eigentlich komisch, denn von den Teilenummern und auch von den Abständen um vom allg. Erscheinungsbild war die Febi Bilstein exakt identisch. Aber siehe da: Mit der Pierburg (und dem selben Zwischenstößel, den ich für die Febi Bilstein neu besorgt hatte) klappert es AUCH nicht mehr. Unterdruck ist da, alles top.


    Zusammenfassung: Möglicherweise war die VP von Febi, die ich zuerst eingebaut hab, schon von vornherein defekt, oder es gab irgend ein anderes Problem. Ich würd das jetzt nicht pauschal auf alle Febi VPs (oder gar Produkte) erweitern, aber hier hatte ich wohl irgendwie ein Montagsgerät. Also, wenn’s klappert nach dem Wechsel, lieber nochmal gucken ob die "neue" VP wirklich voll funktionsfähig ist.


    Schöne Grüße und Danke an Alle für die viele Hilfe!

    Erik

    Dass man so besser nicht in der Rush-Hour im dicksten Verkehr rumfährt und möglichst großen SIcherheitsabstand einhält, liegt ja auf der Hand, aber gegen eine kurze Testfahrt in einer unbelebten Seitenstraße spricht eigentlich nichts.

    Alles klar, so seh ich das auch. Und da man das "Klappern" ja in erster Linie im Leerlauf hört, reicht es vermutlich auch, den Motor einfach mal ohne Zwischenstößel auf dem Parkplatz zu starten und bisschen zu hören ob was kommt ... Danke! :)

    Auch hiervon gibt es zwei Varianten, die sich um ca. 3mm in der Länge unterscheiden, einer mit 67.5mm und einer mit 71.0mm Länge. Bei den neueren Pumpen wird normalerweise der kürzere benötigt.

    Ok, danke für die Info. Das heißt aber, dass man sich eher einen "zu langen" einbaut, als einen "zu kurzen", und das würde ja eher in einem Defekt der Pumpe enden, als in einem klappern. Richtig?

    Noch eine Frage: Denkt ihr es wäre ungefährlich, die VP mal OHNE den Zwischenstößel einzubauen? Also ohne VP läuft ja das Motoröl aus, aber so könnte ich wenigstens mal testen, ob das Klappern dann weg ist, um es nochmal eindeutig der Pumpe zuzuornen. Alles natürlich nur zu Testzwecken und ohne zu fahren, denn ohne Vakuum bremst es sich schlecht.


    Erik