Posts by allwoyacks

    Servus Rainer,


    die Hysterese ist gewollt. Stell dir vor, er schaltet unterhalb 5°C ein und bei 5,1°C wieder aus. Da wird das Gerät ja verrückt wenn du gerade in diesem Temperaturbereich unterwegs bist. Ein-aus-ein-aus-ein-aus bis der Heizer kaputt ist, ohne richtig Wärme abgeliefert zu haben...


    Gruß
    allwoyacks

    Servus Thomas,


    mit dem kleinen und großen Kreislauf liegst du m.E. falsch. Die Heizung ist Teil des kleinen Kreislaufs. Sonst würdest du im Winter die Scheibe nie beschlagfrei bekommen - und das Auto keine Zulassung, da die "Demist"-Anforderungen zulassungsrelevanter Bestandteil der Fahrzeughomologation ist.
    Richtig ist, daß bei modernen Motoren und Kreisläufen Absperrventile die Innenraumheizung teilweise abkoppeln (können), wenn keine Heizanforderung vorliegt. Damit soll der Motor schneller auf Betriebstemperatur kommen und die Abgasreinigungssyteme schneller wirksam arbeiten.
    Allerdings fallen unsere Schätzchen nicht in diese Altersklasse...


    Gruß
    allwoyacks

    Problem gelöst - zumindest seltsamerweise und vorerst...
    Die Werkstatt hatte den Wagen 3 Tage zur Nachbesserung und jetzt fährt er sich wieder wie eine Sänfte.
    Was wurde gemacht: neue Reifen...
    Die alten "alten" waren wirklich alt (10 Jahre) und hatten angefangen Blasen zu werfen.
    Ob dies nun zufällig so ziemlich genau nach dem Traggelenkewechsel losging, oder ob der Eingriff ins Fahrwerk diese Reifenschädigung (mit-) verursacht hat?
    Jedenfalls habe ich auf der Abnahmefahrt mit kriminalistischer Akribie auf jedes mögliche Ruckeln am Lenkrad geachtet, zig mal den Geradeauslauf und die Lenkradrückstellung getestet - nichts zu bemängeln...
    Keine Garantie, daß nicht doch irgendwo noch der Wurm drin sein kann, aber jetzt steht erst mal eine ausgiebige Probefahrt über's WE in die Berge an und erst wenn danach immer noch alles rund läuft, wird die Rechnung bezahlt :-)


    SG und Danke an alle für die Anregungen und Hinweise
    allwoyacks

    Servus Markus,


    ich hatte mir ein Thermo Top C in meinen AAB reingebaut. Einbauraum vorne links, da wo bei den TDIs der Eberspächer-Zuheizer sitzt. Dabei habe ich mich an Standard-Einbaurichtlinien für dieses Heizgerät gehalten, flaches Halterblech zugeschnitten und die Schläuche hingebastelt. Gebläseansteuerung in der Kabine habe ich von einem erfahrenen Fzg-Elektriker machen lassen. Da war es mir zu heikel etwas komplett zu zerstören oder lahm zu legen. Doku und AAB habe ich leider nicht mehr.
    Aber ein DBW46 arbeitet im Grunde wie ein TT-C oder D4W, ist also im Prinzip gleich.
    Bei Übernahme der Wiki-Unterlagen mußt du aufpassen. Soweit ich es gesehen habe, bezieht es sich hauptsächlich auf die TDI-Varianten. Da gibt es bezüglich Elektrik und Wasserkreisläufe schon einige Unterschiede zum AAB...



    Gruß
    allwoyacks

    Guten morgen zusammen,


    erst mal vielen Dank für die vielen Anregungen im Bereich der Vorderradaufhängung. Dem Hinweis mit der Servolenkung (danke tiemo) werde ich am WE selber mal nachgehen, bevor der Bus am Montag wieder in die Werkstatt kommt.


    Zur entstandene Diskussion Bremssattel:
    Der getauschte Bremssattel war kein vergammeltes Altteil, sondern recht neu (3 Jahre), genau wie sein Pendant gegenüber. Funktion im normalen Betrieb einwandfrei, aber der Hebel der Handbremse war schwergängig und konnte nicht mehr gangbar gemacht werden.


    Gruß
    allwoyacks

    Danke für die Hinweise.
    Folgendes dazu:
    - stark ausgeschlagen war das Gelenk noch nicht. Im Fahrbetrieb war der typische Schlag in den Kurven noch nicht aufgetreten.
    - Spur und Sturz wurden korrigiert
    Was mich eben besonders stutzig macht, ist die Tatsache, daß das Poltern/Lenkradstottern nicht permanent da ist.
    Das müßte es aber doch sein, wenn der Reifen durch die Vorschädigung eine Macke hat???

    Servus Gemeinde,


    Um für weitere zwei Jahre den Segen der technischen Überwachungsgötter zu erhalten, mußte an meinem Bus der Bremssattel hinten rechts und das untere Traggelenk vorne rechts erneuert werden.
    Nach Erledigung der Arbeiten und mit frischem Papperl habe ich den Wagen abends aus der Werkstatt abgeholt und folgendes auf den ersten Kilometern festgestellt:
    - Wagen zieht leicht nach rechts
    - leichtes Hoppeln wie wenn eine Unwucht an den Reifen vorhanden wäre, verschwand nach kurzer Zeit
    In den Folgetagen kam dieses Hoppeln immer häufiger wieder (aber nicht permanent bzw. mehr oder weniger stark ausgeprägt)
    Zusätzlich ist mir aufgefallen, daß die Lenkung "stottert". Beim Loslassen des Lenkrades dreht dieses nicht gleichmäßig kontinuierlich in die Ausgangsstellung zurück, sondern ruckelt sehr deutlich in geschätzt 2-3°-Schritten zurück.


    Gestern wurde Spur nachgeprüft und eingestellt. Ergebnis: Laut Prüfstand jetzt alles besser, im Fahrbetrieb aber keine spürbare Besserung.


    Nächste Woche wird der Wagen noch mal zur Problembehebung abgegeben und ich würde gerne aus eurem Erfahrungsschatz der Werkstatt Tipps mitgeben, wo den konkret die Fehlerursache zu suchen ist. In der alten Threats habe ich nichts gefunden, besonders die Kopplung mit der Lenkung macht mich stutzig...


    Daher meine Fragen: Wo kann man die Ursache des Problems suchen und finden, nachdem die erwähnten Arbeiten durchgeführt wurden?
    Wo wurde evtl. gepfuscht oder ein Kollateralschaden erzeugt?


    PS: Vor den Arbeiten an Bremse und Traggelenk war mein Bus ein Vorbild an Fahrkomfort, jetzt schüttelt es mich am Lenkrad regelmäßig besorgniserregend durch.


    Schöne Grüße aus dem leichten Flockenwirbel
    allwoyacks

    Die Anzeigeinstrumente sind elektrisch über Stifte und Federkontakte mit der Leiterbahn verbunden. Diese Federkontakte auf der Leiterbahn prüfen und ggf nachbiegen.
    Vielleicht ersparst du dir dadurch das Nachlöten :-)
    Bei mir hat es gewirkt...


    SG
    allwoyacks

    Servus Jan,


    ich habe zwar keine Erfahrung mit dem D7W, aber ich glaube, daß du ernsthafte Schwierigkeiten mit diesem Gerät haben wirst. Bei mir wurde es schon beim Wechsel des Zuheizers auf ein TT-EVO 5kW recht eng.
    Mit dem 4 oder 5kW-Gerät bist du besser beraten, da kannst du wahrscheinlich die elektrische Einbindung des Zuheizers, Abgasführung und die Wasserverschlauchung zumindest teilweise übernehmen. Beim 7kW-Gerät muß höchstwahrscheinlich alles neu gemacht werden.


    Zu bedenken ist auch, daß bei nur 10 Minuten Fahrt und dem Stromverbrauch des D7W deine Batterie nicht lange durchhalten wird...


    Gruß
    allwoyacks

    Vermutlich für Experten eine "dumme" Box, hängt im Kabelbaum, der in den Tiefen des Vorderwagens verschwindet, und ist mit dem LMM gekoppelt.
    Ich finde auf Anhieb leider nicht die genaue Bezeichnung des Steckers, in dem er zwischengeschaltet wird. Vielleicht habe ich noch irgendwo Unterlagen...

    Ich habe mir bei Km-Stand ca. 240.000 für 100€ eine moderate Leistungs-/Drehmomentensteigerung verpaßt. Aktuell 305.000 auf der Uhr.
    Konsequenzen:
    - ca. 0,5 Liter weniger Verbrauch
    - weniger Schalten
    - weniger Angstschweiß beim Überholen.
    Ansonsten tuckere ich weiterhin mit durchschnittlich 120 über die Autobahn.


    Die Risiken waren mir beim Aufrüsten bekannt und ich bin auch nicht 100%ig sorgenfrei ans Einbauen gegangen. Aber ich denke, es gibt keine generelle Aussage ob oder bis wieviel Km der Motor Tuning verträgt oder nicht, es kommt darauf an, wie man damit umgeht und wieviel man dem Motor letztlich damit zumutet. Garantien wird es natürlich niemals geben...


    Gruß
    allwoyacks

    Ein 220V Generator für Sonderausstattungen würde für einige Anwendungen schon Sinn machen.
    Ich würde mal prüfen, ob an den Kabeln im Innenraum auch 220V ankommen wenn der Motor läuft.
    Wenn Bedarf besteht (frischer Espresso während der Fahrt...) das Ganze fachgerecht überprüfen lassen (Sicherungen, Verlegung, Abzweigungen, evtl. Ein/Aus-Schalter usw.) und wieder in Betrieb nehmen, wenn kein Bedarf besteht diesen Dynamo rausschmeißen und die ganze entsprechende Verkabelung entsorgen.


    Gruß


    PS: du schreibst es war ein Behördenfahrzeug, der erste Halter jedoch ein Gasversorger. Also war die Behörde anscheinend Zweithalter. Hast du deren Daten? Evtl. gibt es die Möglichkeit deren Fuhrparkmanager zu kontaktieren und weitere Details zu erhalten.

    Mein defektes hinteres Gebläse hat mich ca. 4 Wochen Nerven, Recherche und Bastelei gekostet - immer mal wieder halbstundenweise wenn eine Lücke da war. Im Ergebnis war es ein wegkorrodierter Masseanschluß im Heck. Reparatur für 0,0€ mit im Hause vorhandenen Kleinteilen...
    Ich schätze, hätte ich den Bus in die Werkstatt gefahren, wäre ich zwischenzeitlich ca. 700€ für neues Gebläse, neues Gebläse-SG und sonstiges losgeworden, bevor sie den Massepunkt gefunden hätten. Schließlich sagt die Diagnose ja "Gebläse defekt"....


    Darum immer erst prüfen, ob man sein Schätzchen wirklich aus den Händen geben muß...



    Gruß


    allwoyacks

    In den letzten 44 Monaten (Beginn meiner systematischen Dokumentation) €3327,99. Die größten Posten:
    - € 1907,11 für Zahnriemen, Bremsen, Spurstange, Bremsschläuche
    - € 550 Rostbehandlung und Lackierung (Falz auf der Fahrerseite)
    - € 249,90 neue Frontscheibe (jetzt sogar getönt)
    - € 189 neue Federn hinten.
    Der Rest ist Kleinkram. Besonders beliebt der 20 Cent Pinökel für die Schiebefensterverriegelung, der für 23,30 verkauft wird X(
    Nicht berücksichtigt wurden diverse Wasserschläuche wegen Marderschaden, da kann mein Schätzchen nichts dafür.
    Bald kommen neue Bremssattel auf die Liste ;(


    Gruß
    allwoyacks

    Or find a german T4 Driver with good French knowledge.


    Je ne suis pas le spécialiste des moteurs, mais je pense que mon francais est assez satisfaisant pour pouvoir dépanner de temps en temps.
    En tout cas, ils me comprennent chez PSA quand je traite des Sujets techniques.


    A+
    allwoyacks

    Vielen Dank für die vielen Tipps.


    Ich habe mich am WE an die Reparatur versucht, aber nach dem Lösen der Mutter ließ sich der Hebel nicht abmontieren. Keine Chance ohne rohe Gewalt, und zerstören wollte ich auch nichts. Mit viel WD40 geht er ein bißchen leichtgängiger vor und zurück, aber in die Ausgangsstellung schafft er es trotzdem nicht.


    Also bleibt vermutlich nur der Weg über neue Bremssättel ;( ...

    Da bin ich jetzt überfragt. Kann sein, daß ich hier eine falsche Fährte gelegt habe. MY2000 wird vermutlich ab KW45 1999 gebaut worden sein, vielleicht aber auch schon früher.
    Vielleicht kann wer anders beantworten, ob die Fähigkeit zu OBD mit einer CAN-Verfügbarkeit zusammenhängt...


    Du kannst ja mal schnell nachschauen, ob dieser Steckplatz mit den orangenen Leitungen bei dir vorhanden ist.

    Servus Thomas,


    ich habe da mal einen Verdacht, nachdem bei mir auch der Drehzahlmesserausfall mit roter Öllampe aufgetreten ist: dieses plötzliche Auftreten multipler Fehler deutet entweder auf die letzten Atemzüge deines Busses hin, oder.... Chaos auf dem CAN-Netzwerk!
    Überprüfe mal den CAN-Knotenpunkt unter dem Armaturenbrett, bei den Relais. Sockelleiste mit dünnen orangenen Leitungen.
    Bei mir gibt es beginnende Korrosion an den Kontakten, dadurch ergibt offenbar eine fehlerhafte CAN-Kommunikation.
    Nach dem Umstecken/Reinigen der Kontakte war bei mir alles wieder in Ordnung.


    Photo vom Steckplatz reiche ich nach wenn mein Rechner wieder kooperieren will :-)


    Edit: jetzt will er :-)


    SG
    allwoyacks

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    Überprüf doch mal mit einem Navi die tatsächliche Geschwindigkeit. 150 mit einem AAB erscheint mir sehr optimistisch. Meine Papiere vom ACV geben 157km/h als Höchstgeschwindigkeit ein (mit 102 Pferdchen).
    Bei mir mit AAB war Tacho 110-120 die übliche Reisegeschwindigkeit. Mehr war aufgrund der akustischen Schmerzgrenze nicht drin, aber damit bin ich 10 Jahre lang ganz gut ausgekommen.


    Gruß
    allwoyacks