Abnutzung im AXG (Lagerschalen, Vakuumpumpe etc.)

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      Moin!

      Du machst dir einfach zuviel sorgen um deinen Motor!!! Warum,er läuft doch...
      Das wichtigste ist bei jedem Motor erst warm fahren und ihm dann Leistung abverlangen!!!
      Außerdem "Lagerschalen" klappern nicht,wenn ja,dann ist es zuspät!!!
      Würde man auch sofort am fehlenden Öldruck merken!!!
      Der Dieselmotor an sich hält meistens länger als ein Benziner!

      MFG Harry B)
      Die StVO behindert meinen Fahrstil!!!

      UdoZ schrieb:

      Moin,

      t4forum.de/wbb3/index.php?page=Thread&threadID=39061

      Wenn ich mich richtig erinnere, ist der Motor einige 10.000 km später dann endgültig gestorben.


      Aber wahrscheinlich nicht wegen der Lagerschalen, oder etwa doch?

      -----

      Hab nen Bekannten, der beim Audi/VW Zentrum arbeitet und dort grad seinen KfZ-Meister bei den Nutzfahrzeugen macht. Dem hab ich die Sitaution geschildert und er meinte, er könne sich nicht erinnern, dass auf irgendeiner (wohl bemerkt internen) Fort-/Weiterbildung von den Lagerschalen die Rede war oder dass das ein "typisches" Problem sein könnte. Er hat auch noch von keinem Fahrzeug gehört, das deswegen in der Werkstatt bei Ihnen war. Und es ist eine recht große Werkstatt ...

      Naja, nichts desdo trotz hat er mir angeboten, irgendwann mal die Ölwanne runterzunehmen und sich die Lagerschalen mal anzugucken ... ich bin ja geneigt, sein Angebot anzunehmen und das mal zu wagen. Wirklich viel "schief" gehen kann dabei ja nicht? Und wenn wirklich was wäre, hätte es sich immerhin gelohnt ...

      Okay, aber gehen wir mal einen Schritt weiter: Für den Fall, das wirklich irgendwas seltsam ist (lockere Schrauben etc.), wie gehts dann weiter? Alte Schrauben raus und neue rein? Oder einfach nur "festziehen"? Und was ist, wenns einem so ergeht, wie dem beschriebenen Bus in dem Thread das UdoZ verlinkt hat: Ist es sinnvoll die alten Lagerschalden dann sozusagne "neu festzuschrauben"? Oder nimmt man dann gleich irgenwdie neue Lagerschalen oder was weiß ich?

      Wie gesagt, soll ja hier auch ein wenig Informationssammlung für andere Leute mit ähnlichen Problemen werden ... also auch in deren Namen schonmal Danke! ;)

      Erik
      VW T4 Multivan II Atlantis - 2.5 TDI - 111 kW (AXG) - BJ2001 - 335t km -
      Moin,

      jeschliep schrieb:


      Aber wahrscheinlich nicht wegen der Lagerschalen, oder etwa doch?

      Aus der Erinnerung: ein Folgeschaden wurde vermutet. Die Kurbelwelle hatte sich ohne äußere Einwirkung (wie z.B. Zahnriemenriss) zerlegt. Allerdings hatte der Motor schon weit über 400.000 km. Da kann auch mal ein Kolben streiken...
      Gruß, UdoZ

      ----------------------------------
      Besuch macht kluch:
      www.t4-wiki.de

      jeschliep schrieb:

      UdoZ schrieb:

      Moin,

      t4forum.de/wbb3/index.php?page=Thread&threadID=39061

      Wenn ich mich richtig erinnere, ist der Motor einige 10.000 km später dann endgültig gestorben.


      Aber wahrscheinlich nicht wegen der Lagerschalen, oder etwa doch?

      -----

      Hab nen Bekannten, der beim Audi/VW Zentrum arbeitet und dort grad seinen KfZ-Meister bei den Nutzfahrzeugen macht. Dem hab ich die Sitaution geschildert und er meinte, er könne sich nicht erinnern, dass auf irgendeiner (wohl bemerkt internen) Fort-/Weiterbildung von den Lagerschalen die Rede war oder dass das ein "typisches" Problem sein könnte. Er hat auch noch von keinem Fahrzeug gehört, das deswegen in der Werkstatt bei Ihnen war. Und es ist eine recht große Werkstatt ...

      Das ist nicht außergewöhnlich, dass die langjährigen Erfahrungswerte aus den Forenbereichen in Vertragswerkstätten nicht bekannt sind, bzw. oft belächelt werden.

      Naja, nichts desdo trotz hat er mir angeboten, irgendwann mal die Ölwanne runterzunehmen und sich die Lagerschalen mal anzugucken ... ich bin ja geneigt, sein Angebot anzunehmen und das mal zu wagen. Wirklich viel "schief" gehen kann dabei ja nicht? Und wenn wirklich was wäre, hätte es sich immerhin gelohnt ...

      Kann nichts "schief" gehen. Einfach Ölwanne abnehmen und man sieht die Kurbelwellenlagerung.

      Okay, aber gehen wir mal einen Schritt weiter: Für den Fall, das wirklich irgendwas seltsam ist (lockere Schrauben etc.), wie gehts dann weiter? Alte Schrauben raus und neue rein? Oder einfach nur "festziehen"? Und was ist, wenns einem so ergeht, wie dem beschriebenen Bus in dem Thread das UdoZ verlinkt hat: Ist es sinnvoll die alten Lagerschalden dann sozusagne "neu festzuschrauben"? Oder nimmt man dann gleich irgenwdie neue Lagerschalen oder was weiß ich?

      Neue Schrauben, weil Dehnschrauben.
      Die "alten" Lagerschalen, so noch o.k., weiternutzen.
      Weil an der Kurbelwelle bereits "eingelaufen" .



      Wie gesagt, soll ja hier auch ein wenig Informationssammlung für andere Leute mit ähnlichen Problemen werden ... also auch in deren Namen schonmal Danke! ;)

      Erik
      Grüße Klaus-TDI

      Klaus-TDI schrieb:

      jeschliep schrieb:


      Okay, aber gehen wir mal einen Schritt weiter: Für den Fall, das wirklich irgendwas seltsam ist (lockere Schrauben etc.), wie gehts dann weiter? Alte Schrauben raus und neue rein? Oder einfach nur "festziehen"? Und was ist, wenns einem so ergeht, wie dem beschriebenen Bus in dem Thread das UdoZ verlinkt hat: Ist es sinnvoll die alten Lagerschalden dann sozusagne "neu festzuschrauben"? Oder nimmt man dann gleich irgenwdie neue Lagerschalen oder was weiß ich?

      Neue Schrauben, weil Dehnschrauben.
      Die "alten" Lagerschalen, so noch o.k., weiternutzen.
      Weil an der Kurbelwelle bereits "eingelaufen" .


      Also Fassen wir mal zusammen:

      Um die Problematik mit den Lagerschalen prophylaktisch zu behandeln muss ich "einfach nur" die Ölwanne runternehmen, die Schrauben ersetzten (auch wenn sie vielleicht bisschen locker sind, kanns ja nicht schaden, sie zu tauschen, wenn ich mir den "Aufwand" schonmal mache) und dann alles wieder zusammenbauen. Das ist das Quasi das Zahnriemenprinzip: "Einfach Ersetzen, auch wenn es eigentlich noch läuft, um den späteren 'Schaden' vorzubeugen. Wenn die neuen Schrauben drin sind und es den Lagern noch einigermaßen gut geht (wovon ich ausgehe, da ich kein Klappern oder Unregelmäßigkeiten der Kurbelwelle hören/spühren kann), sollte mir der Motor dadurch nciht so schnell wegsterben!"

      Seh ich das richtig so? ;)

      Is ja letzendlich immer die Aufwand-zu-Nutzen-Rechnung. Die ja hier, wenn das mit der Ölwanne wirklich so easy ist, regt gut aussieht. Auch wenn die Schrauben noch in Ordnung wären ...

      Was wären das für Schrauben und was kosten die? Hat da jemand zufällig ne vorstellung? Und sollte man dann gleich alle tauschen oder nur die an den gefährdeten Lagern (welche wären das)?

      Danke und Grüße!
      Erik
      VW T4 Multivan II Atlantis - 2.5 TDI - 111 kW (AXG) - BJ2001 - 335t km -

      Dieser Beitrag wurde bereits 1 mal editiert, zuletzt von „Erikk“ ()

      Lass mal Deinen Bekannten, den kommenden NFZ-Meister, ans Werk.

      [ul]
      [li]Ölwanne demontieren, die beiden Schrauben an der Kurbelwellenseite sollte er kennen.[/li]
      [li]Mit dem Drehmomentschlüssel die Kurbelwellenschrauben prüfen - Achtung: Dehnschrauben, das weiß er aber auch.[/li]
      [li]Falls Schraube "locker" bzw. "nachsetzbar" - dann gilt: Neue Schraube. Eigentlich zwei neue Schrauben. Auch das weiß er.[/li]
      [li]Wenn ihr schon mal dabei seid, Ölansaugrohr sauber machen.[/li]
      [li]Ölwanne sauber auswischen, Du wirst Dich wundern, wieviel "Öl" noch in der demontierten Wanne ist.[/li]
      [/ul]

      Nicht unkontrolliert Schrauben einfach tauschen.
      Es gibt einen genauen Montageplan, wie man wann welche Schraube der Kurbelwellenlagerungen anzieht.
      Dein Bekannter kann es.

      Aber Deiner letzten Beschreibung nach sollte derzeit kein wirklicher Handlungsbedarf bestehen.
      Wäre im Verbund mit dem nächsten Zahnriemenwechsel aber angebracht.
      Grüße Klaus-TDI

      Dieser Beitrag wurde bereits 1 mal editiert, zuletzt von „Klaus-TDI“ ()

      UdoZ schrieb:

      Typisches Kurbelwellenlager-Schadensbild beim AXG ist ein Lösen der Lagerverschraubung; wohl beginnend an der Schwingungsdämpferseite. Das betroffene Lager ist nicht mehr fest, die Schrauben fallen irgendwann raus und der Motor stirbt. An diese Schrauben kommt man gut von unten ran, wenn die Ölwanne ausgebaut ist. Man könnte also auch in Erwägung ziehen, das Anzugsmoment der Schrauben zu kontrollieren.

      Bei mir hat die Werkstatt gerade die Ölwanne runter. Die KW-Lagerschrauben seien wie folgt angezogen:
      • Zylinder 1, 3, 4, 5: ca. 60Nm.
      • Zylinder 2: ca. 52 Nm.

      Hier
      schreibt jemand
      So selten ist der Schaden beim [AXG oder AHY] gar nicht. [...] Nicht wenige haben bereits einzelne Bolzen (erstaunlich oft die des zweiten Lagerbocks :huh: ) in der Ölwanne vorgefunden.

      Seht ihr hier Handlungsbedarf (für neue Lagerschrauben, z.B. die viel gepriesenen von Fa. Arp)?

      Danke für eure Ratschläge
      Kurt

      Dieser Beitrag wurde bereits 2 mal editiert, zuletzt von „Kurt.M“ ()

      Ich höre gerade von der Werkstatt, dass die oben angegebenen Werte die Anzugsmomente für die Pleuel waren. Die hatten das verwechselt. Die Anzugsmomente für die Kurbelwellen-Lagerschrauben sind alle gleich bei 65Nm.

      Wir sind jetzt so verblieben, dass die Schrauben des einen Pleuels von 52 auf 60 Nm hochgeknackt werden, und dann kommt die Ölwanne mit neuer Dichtmasse wieder dran.

      Allerdings wurden die bestehenden Drehmomente natürlich mit dem Drehmomentschlüssel geprüft, geht ja nicht anders als mit ein klein wenig Weiterdrehen der Schrauben.
      scsconcept.de/weiterziehmoment…ereits-festgezogen-wurde/
      deprag.com/schraubtechnik/tech…onen/anzugsverfahren.html

      Ist das zulässig, oder müssen die Schrauben jetzt eh alle neu, weil sie weitergedreht worden sind?

      Dieser Beitrag wurde bereits 3 mal editiert, zuletzt von „Kurt.M“ ()

      ich würde sie erneuern.

      Das kostet nicht die Welt. Bei Anziehen mit absetzen entstehen andere Kräfte als beim einmaligen Durchziehen.

      Ich erinnere mich , dass es für die Zylinderkopfdehnschrauben folgende Anleitung gab:

      1. Anziehen bis Drehmoment xx
      2. Weiterdrehen jeder Schraube um 2 mal 90° ohne Absetzen, alternativ weiterdrehen um 180° ohne Absetzen in der vorgeschriebenen Reihenfolge der Schrauben.


      Hmm,also beim ersten Schritt anziehen bis Drehmoment xx musste man das nicht ohne Absetzen machen.

      Es handelt sich beim Kopf um Dehnschrauben die zwingend nur einmal benutzt (gedsehnt) werden dürfen.
      alla dann - Fridi 1.9D(1X) 12/91 LR, LKW (03/1994 bis 07/2010) von 20 500 bis 610 000 2.5D(ACV-ABT)05/00 LR, PKW, Syncro (seit 10/2009) von 238 000 bis jetzt 333 333 Verbrauch zur Zeit: 7,4 l / 100 km :)
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