T4 111kw Notlauf, aber nicht die üblichen Verdächtigen

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      T4 111kw Notlauf, aber nicht die üblichen Verdächtigen

      Servus,

      ich werd noch wahnsinnig, vielleicht hat aber jemand hier einen neuen Tipp. :wall:

      Problem: T4 111kw springt bei höheren Lasten (Autobahnsteigungen / Hängerbetrieb) in den Notlauf
      Ranbedingungen: Höhere Last (nicht nur bei Vollast!! 1-2 mal auch schon bei Lastwechseln), bei relativ konstanter Drehzahl nur zwischen 2000u/m und 2800u/m, nur bei wärmeren Aussentemperaturen über 20° Grad!

      Nicht die Ursache (geprüft / Austgetauscht / eingestellt bei guter Werkstatt):
      Luftmassenmesser (hab mittlerweile den 3.)
      Laderverstellung (läuft sauber ohne haken durch den Verstellweg, müsste ja dann auch nur bei Vollast und im ganzen Jahr auftreten)
      Steuerventil N75
      Unterdruchschläuche
      Förderbeginn

      Es scheint ja irgenwie mit der Aussentemperatur zusammenzuhängen (nicht mit Klimabetrieb das habe ich schon ausgeschlossen), interessanterweise aber nicht mit der Ansauglufttemperatur. Wenn der Motor (-raum) erst mal richtig durchgewärmt ist (Anfahrt zum Brenner bei Temperaturen über 20 Grad, tritt das Problem auch auf dem Brenner bei kühleren Temperaturen auf, bei denen auch bei stärkerer Belastung das Problem normalerweise nicht auftaucht (zb. Hängerbetrieb auf Autobahn mit vielen langen Vollastanteilen bei 10 Grad).

      So nu bin ich gespannt auf Eure Ideen B)

      der Lange

      P.S.: Ich war mal angemeldet beim Vorgänger-Forum t4-forum.de und hatte da auch schon viele Beiträge verfasst. War eine zeit lang offline und hier ist mein alter account nicht mehr da?? naja egal, neu angemeldet und bei null anfangen :blink:
      Hi,

      der Fehler tritt auf, wenn der Ladedruck zu hoch ist und sicherheitshalber geht dann der Notlauf rein.

      In diesem Fall hat es immer was mit dem Turbo und der dazugehörigen Steuerung zu tun. Einfach blind Teile wechseln bringt i. d. R. gar nix.

      Zuerst sollte man eine Messfahrt mit VAG Com oder VDCS durchführen und alle wichtigen Parameter abchecken. Vor allem Soll- Istdruck des Turbos.

      - Bringt die U-Punpe genug U-Druck? Der Dealer hat dafür ein Messinstrument.

      - Kommt der U-Druck auch voll beim N75 an und danach auch beim Turbo? Wurden wirklich ALLE U-Schlüche gewechselt? Oft wird der unten in der Nähe des Zuheizers vergessen!

      - Funzt N75 richtig?

      - Funzt das VTG richtig?

      Wenn alles i. O. ist, dann sollte es gut sein.


      Gruß, Uwe
      Carvelle LR mit 2 Schiebetüren 111kw AHY + Box Vernünftige Leute fahren mit dem Bus zur Arbeit T2 Bj. '72 mit Umbau auf 1,7 Liter Doppelversager T4 MV Allstar TD Bj. '95 mit ABL T4 MV Topstar TDI ACV Bj. '98 T4 Caravelle TDI ACV Bj. '98
      @taxman: Danke! Schon klar, Teile wurden ja nicht blind gewechselt. Luftmassenmesser war schon ausserhalb Toleranz, Förderbeginn ebenfalls. Zugegeben Unterdruckschläuche haben wir mittlerweile (Ich hab das Problem nun schon Jahre!) auf Verdacht gewechselt, saher aber wohl auch nicht mehr gut aus... Ob die Werkstatt wirklich alle gewechselt hat kann ich natürlich nicht nachvollziehen :(
      N75 haben wir ohne große Kosten getauscht (also von Bus zu Bus).
      eine Messfahrt haben wir gemacht, aber das Problem ist, dass in der Nähe der Werkstatt keine entsprechende Steigung/Belastung zu finden ist --> Fehler trat nicht auf. Vermutlich muss ich das nächste mal wetterabhänging dort mal vorbeifahren (ist leider nicht gerade um die Ecke) und auch noch den Wohnwagen vorher aus der Scheune holen muss (auch ein paar km).
      hat der T4 genug Sensoren an Board um den Unterdruck überall messen zu können, oder würdest Du bei der Messfahrt mehrere Messstellen einbauen? Der Aufwand (erstmal haben und dann noch einbauen) ist ja auch nicht ohne.

      Auf alle Fälle werde ich mal die Unterdruckpumpe checken lassen (Ist die denn stark Motortemperaturabhängig?)
      Was ist mit den Sensoren selber? Kann da nicht auch einer spinnen? Welche spielen alle eine Rolle (Ladelufttemperatur, Ladedruck, Luftmasse,...?)

      Der Lange

      Dieser Beitrag wurde bereits 1 mal editiert, zuletzt von „ralleycorse“ ()

      @Klaus-TDI: hm, das andere N75 war auch schon etwas älter. der Bus ist von Ende 2000, d.h. Modelljahr 2001. Aber kann das N75 Motorraumtemperaturabhänging spinnen? Hab ich noch nicht gehört?
      Ich denke mal keine Ölspuren. Ich hab da Vertrauen in meine Werkstatt. Ich gehe nicht zu irgendeinem x-beliebigen VW Händler (da hab ich jedes Vertrauen verloren hier im Raum München, sondern zu einer kleinen aber feinen Werkstatt ausserhalb (T4 Spezialist Lischka)). Eine Superwerkstatt, die auch sofort die üblichen Verdächtigen im Verdacht hatte (VTG, u-Dose, LMM,...)
      Aber hier sind sie sich auch nicht sicher und bevor er es nicht sicher weiss, möchte er mir nicht auf Verdacht den Turbo wechseln, was der VW-Händler garantiert schon gemacht hätte. Daher auch nur der Tausch des N75 (aus seinem T4) und kein neues.

      @chris2011: Hm, nicht völlig ausgeschlossen (und leider das teuerste). Aber ein paar Dinge sprechen dagegen:
      - Auftreten auch bei "nur" höheren Lasten (ich sag mal 2/3-3/4 Last), da sollte die Laderverstellung noch gar nicht am Limit regeln. und erst wenn es darum geht das letzte bisschen rauszuregeln macht eine etwas hakelige Verstellung logischerweise Probleme.
      - Auftreten nur im Sommer (wenn er hakelt dann immer)
      - VTG / Dose läuft auch ganz glatt und gleichmässig durch den Verstellweg (am laufenden Motor getestet
      - Fahrzeug wurde fast ausschliesslich auf Langstrecken bewegt, da sollte der VTG eher weniger "zuschmoddern"

      Wieso sollte die Verstellung Aussentemperaturabhängig sein? Der Abgasstrom sollte ungefähr immer die gleiche Temperatur bei gleicher Last haben. Kältere Luft im Winter hat eine höhere Dichte --> mehr Sauerstoff --> mehr Kraftstoffdurchsatz --> höhere Erwärmung. (Die höhere Leistung ist unten rum feinfühligen Fahrern spürbar, wird bei höheren Geschwindigkeiten aber durch den entsprechend höheren Luftwiderstand kompensiert...)

      Also bis dato halte ich mal fest: Nochmaliges Prüfen der Unterdruckversorgung und nochmal bei einer Messfahrt versuchen den Notlauf zu provozieren (...Läge der Brenner doch vor der Haustüre wärs einfach B) )

      Noch Ideen? Sensoren?

      der Lange
      Hi,

      mein Dealer hat für die Messung des U-Druckes auch nur eine einfache, handelsübliche Messuhr. Die sollte man doch irgendwo organisieren können. Wenn ich es richtig in Erinnerung habe, dann sollte die U-Pumpe lt. VW-Vorgabe mind. 0,6 Bar U-Druck erzeugen. Aber da dürft Ihr mich gerne korrigieren.

      Den U-Druck haben wir direkt nach der Punpe gemessen. Bei meinem wars deutlich besser als das mind. Maß.

      Die U-Schläuche tausche ich immer gleich alle. Wenn einer kaputt ist schauts i. d. R. bei den anderen nicht wesentlich besser aus. Zwischenzeitlich nehme ich nur noch den guten gummierten Benzinschlauch und Schlauchschellen. Alles andere hat sich nicht bewährt.

      Wenn alles nichts nützt kann man immer noch den Turbo ausbauen und aufmachen. Ist billiger als gleich einen neuen zu kaufen.

      Ansonsten wäre noch interessant, wie das N75 gesteuert wird. Ich habe von diesbezüglichen Poblemen zwar noch nie was gehört, aber man kann gar nicht so dumm denken wie es kommt :silly:

      Gruß, Uwe
      Carvelle LR mit 2 Schiebetüren 111kw AHY + Box Vernünftige Leute fahren mit dem Bus zur Arbeit T2 Bj. '72 mit Umbau auf 1,7 Liter Doppelversager T4 MV Allstar TD Bj. '95 mit ABL T4 MV Topstar TDI ACV Bj. '98 T4 Caravelle TDI ACV Bj. '98
      Gerade da regelt sie am Limit und nicht in den ersten Gängen und so teuer ist das nicht mit nen bisschen Gefühl kannst du die VTG auch selber Reinigen, Makierung nicht vergessen :) . Aber bitte Prüfe mal den Ist und Soll Ladedruck such dir jemanden in deiner nähe der VCDS hat .

      Eventuell kann auch nen Schlauch was haben oder der Drucksensor (eher unwahrscheinlich aber ab kann ja mal vorkommen ) . Ein Riss im Krümmer wäre auch nicht unwahrscheinlich wenn der LD zu niedrig ist .

      Im Lastwechsel in höheren Gängen wird die VTG voll angezogen und dann langsam mit steigenden Ladedruck wieder zurückgeregelt wenn nun die Dose zu langsam ist oder die Platte zerkratzt ist von den Leitschaufeln wird der Ladedruck überschritten und folge ist Notlauf.

      Das es nur auftritt wenn es warm ist kann mit der Ansauglufttemperatur zu tun haben . Da dadurch die Abgastemp schon etwas höher ist als im kalten Zustand

      Dieser Beitrag wurde bereits 1 mal editiert, zuletzt von „chris2011“ ()

      Wie es halt so ist...
      Meine Werkstatt hat erstmal 2 Wochen Urlaub und dann müssten wir mal sehen, wann wir die Messfahrt dazwischenquetschen können (Eigentlich sind sie ausgebucht).
      Ich also mal auf Verdacht den nächsten Freundlichen in der Nähe von meiner Wohnwagenabstell-Scheune wg Messfahrt angesprochen... (immerhin keiner meiner verhassten münchner Christl-Pfuscher :blink: )
      Der: Wir brauchen keine Messfahrt, da man dort auch nur den falschen Ladedruck sehen kann, aber nicht woher es kommt. Es gibt 2 Möglichkeiten entweder verkokter VTG Lader (logisch) oder verkoktes AGR Ventil (huch?).

      Das hatten wir noch nicht. Seine Idee: Das Ventil schliesst nicht mehr richtig und daher ist die Ladedruckregelung behindert. Wäre auch Aussentemperaturabhängig da die Regelung AGR ja an der Ladelufttemperatur hängt. Klingt gar nicht so dumm. Ich kann ja vielelicht mal selber gucken, da müsste ich ja auch ohne Werkstatt und großen Aufwand rankommen, oder?

      Was haltet Ihr davon?

      der Lange

      Dieser Beitrag wurde bereits 1 mal editiert, zuletzt von „ralleycorse“ ()

      ralleycorse schrieb:


      .....
      Ich kann ja vielelicht mal selber gucken, da müsste ich ja auch ohne Werkstatt und großen Aufwand rankommen, oder?

      Was haltet Ihr davon?

      der Lange


      Ja, das geht problemlos.
      Einfach den Luftschlauch (teilweise) von der AGR zum LLK ausbauen (2 Schlauchschellen) und mal mit dem Finger reinfassen. ;)
      Fährst Du LL-Öl oder normales Öl ?
      Grüße Klaus-TDI
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