Kurze Frage Zahnriemen übegrsprungen

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      Perfekt, so habe ich es nun gemacht und VW hat tatsächlich eine falsche Markierung (2 Zähne) gesetzt. Ich habe jetzt die original Einprägung.

      Danach ist die Nockenwelle auch 100% OT.

      Der Zahnriemen war wie gesagt um einen Zahn übergesprungen.
      Ich habe das jetzt alles wieder richtig justiert und die Wasserpumpe, die das ganze meiner Meinung nach verursacht hat gewechselt. Leider ohne Glück!
      Der Motor lässt sich nicht durch drehen. Ab OT 1. Zylinder kann ich das Schwungrad ca. 1/4 Drehung drehen, Es schmatzt und zischt und dann blockiert etwas.
      Unterdruckpumpe habe ich demontiert um das auszuschließen.

      Hat jmd. eine Idee was es noch sein könnte, oder muss jetzt der Zylinderkopf ab?

      Für Tipps und Tricks zum weiteren Vorgehen bin ich sehr dankbar.

      Gruss morty
      Hallo morty,

      hattest Du das Nockenwellen-Rad auch gelöst und seine Position per Lineal an der NW neu eingestellt?
      Du weisst ja sicher, dass sich die Zähnezahl der Wasserpumpe von 18 auf 20 geändert hat und deshalb beim Austausch der WaPu von alt auf neu sich der "Abstand" von KW zu NW auf der Zugseite des Riemens ändert.
      t4-wiki.de/wiki/Wasserpumpe#5-Zylindermotoren

      Gruß
      bussibär
      AAB
      Danke Bussibär,

      leider habe ich exakt die Pumpe verbaut, die ich vorher hatte, also bis 95 mit langlöchern, 18 Zahn, geändert hat sich das auf 20 Zähne ja erst bei den Motoren ab 95 mit zusätzlicher Spannrolle, die habe ich aber nicht.

      Trotzdem ein guter Hinweis.

      Das Nockenwellenrad ist ab und das Lineal passt perfekt...
      Hallo Morty!

      Das hört sich ja nicht gut an...
      Gang ist aber draußen?
      Wenn dies jetzt nicht noch an einem blockierenden Nebenaggregat liegt (LIMA / Servopumpe), wird es spannend.
      Ich würde nun erst die Keilriemen abnehmen und prüfen, ob sich was ändert. Dann würde ich mal genau beobachten, was die einzelnen Ventile bzw. ihre Hydrostößel beim langsamen Durchdrehen so machen. Vielleicht klemmt eins und kommt nicht wieder nach oben, wenn der Nocken darüber hinweg ist?
      Dann würde ich mal die Einspritzdüsen herausnehmen und in die Wirbelkammern leuchten, ob die Einsätze noch da sind, außerdem prüfen, ob die Ventile dicht schließen durch sanfte Druckaufgabe. Vorsicht, dabei will der Motor sich drehen. Evt. ist ein Fremdkörper auf einem Kolben, ein Stück Wirbelkammereinsatz oder Ventilteller, vielleicht sogar Flüssigkeit (die käme dann aus dem Düsengewinde gespritzt und man könnte weiter drehen).
      Denkbar wäre auch eine Blockade im Bereich der Kupplung oder im Kurbelgehäuse.

      Wenn alles nichts nutzt, dann bleibt nur noch der Blick unter die Zylinderkopfdichtung...

      Gruß,
      Tiemo
      Moin Tiemo, danke für deine Antwort.

      Die Nebenaggrgate sind alle demontiert.
      Ich schaue mir mal die Stößel an. Soll ich da mal rumdrücken?

      Um durch die öffnung der Düsen zu schauen am besten mit einem Endoskop, oder? Sollte ich da etwas sehen muss der Kopf aber auch runter, oder nicht.

      Am Ende muss ich doch aber für alle Fremdkörper auf den kolben den Kopf abnehmen, oder?

      Ein Gedanke noch. Der Motor lief ja mit Zahnübersprung (wie ein Traktor, aber er lief). Heißt der Fremdkörper stört den Motor und den Anlasser aufgrund der Kraft nicht, aber durchdrehen per Hand ist nicht, weil zu wenig Kraft, richtig?

      Dieser Beitrag wurde bereits 1 mal editiert, zuletzt von „morty“ ()

      Ohne vertiefte technische Schraubererfahrung habe ich auch in deine Richtung gedacht. Also wenn der Motor vorher wie ein Trecker lief und du jetzt nur nicht von Hand drehen kannst, dann würde ich zumindest nochmal den Anlasser probieren...
      (Ich habs ja damals machen lassen bei VWN und die haben auf meine Anweisung nicht den Zylinderkopf abgenommen zum Nachschauen, sonder nur einen neuen Riemenantrieb "auf mein Risiko" verbaut. Lief dann bis heute.)
      Hallo!

      Ich würde den Motor nicht mit Gewalt weiter drehen. Was soll das bringen? So kann man ihn nicht betreiben und beschädigt möglicherweise weitere Dinge (Zylinderwände).

      Und ja, wenn sich herausstellt, dass ein Fremdkörper oder Flüssigkeit die Ursache ist, muss auf jeden Fall der Kopf runter. Ist nur mal zum schnellen Nachsehen, was man zu erwarten hat.

      Gruß,
      Tiemo
      Es ging mir ja nur darum, dass der Motor noch lief (ich bin mit meinem auf Anraten des gerufenen ADAC noch in die Werkstatt gefahren, wo der NFZ Werkstattleiter dann die Panik in den Augen hatte) und er ihn einfach abgestellt hat. Dass sich dann danach etwas gelöst hat und in den Motorraum gefallen ist, ist zwar denkbar, aber mit geringer Wahrscheinlichkeit.
      Oder soll ich mir lieber einen Motor vom Schlachter für 500€ holen und den tauschen?

      Ich könnte ihn ja auf einem Motorständer wieder schick machen und dann nochmals tauschen oder verkaufen!
      Bin ratlos.

      Ich brauche das Auto bis Ende September, also noch ca. 8 Wochen, dann geht mein T3 in Winterschlaf.
      Hallo Morty!

      Wirf mal nicht die Flinte ins Korn und schau erst mal, was überhaupt los ist!
      Mit einem unbekannten Gebrauchtmotor kann man auch so seine Probleme bekommen, wer weiß schon, wie der von innen aussieht?
      Du kannst ihn ja immer noch nehmen, wenn du über den Zustand deines Motors Bescheid weißt. Bin schon gespannt auf die Bilder!
      Hast du auch die Vakuumpumpe ab?

      Gruß,
      Tiemo
      Ja, Vakuumpumpe habe ich ab.
      Flinte ins Korn, nie.
      Nur Alternativen in Betracht ziehen.
      Würde den Wagen schon gerne wieder nutzen.
      Meine Tochter findet meinen T3 Scheiße, weil er zu laut für ihre Hörspiele ist ;)

      Soll ich bevor ich den Kopf runternehme noch mal an den Hydros spielen, oder ist das quatsch?
      Naja, Kopf runter nehmen ist schon die größere Aktion.
      Was könnte passiert sein?
      - Ventil rausgesprungen und liegt nun im Brennraum -> hab noch nicht probiert, ob es da rein passt, ohne Entnahme der Nockenwelle nicht feststellbar
      - Ventil abgebrochen, Teil liegt im Brennraum -> von oben nicht feststellbar
      - Ventilfeder gebrochen, Teile blockieren Hydro -> von oben feststellbar
      - Kolben zerbröckelt, blockiert -> von oben nicht feststellbar
      - Pleuel geknickt, kommt gegen Kurbelwelle und blockiert -> von oben nicht feststellbar
      - Wasserschlag -> von oben feststellbar

      Ich weiß ja auch nicht, was nun das Beste ist, nach der Abnahme des Kopfes weiß man natürlich mehr, möglicherweise ärgert man sich dann über eine vergeudete Kopfdichtung.
      als bei meinen 1X bei Höchstgeschwindigkeit (120 km/h) die Wirbelkammer des zweiten Zylinders gebrochen ist, lief der Motor auch weiter, nur eben sehr laut.
      Ich bin damit noch 10 km bis zur nächsten Abfahrt und dann bis in den nächsten Ort gefahren ud habe ihn an der zentralen Bushaltestelle abgestellt.
      Danach habe ich ihn nicht mehr gestartet bekommen,. aber durchgedreht mit dem Anlasser hat er schon noch, auch mit dem im Kolben steckenden Wirbelkammerteil.
      alla dann - Fridi 1.9D(1X) 12/91 LR, LKW (03/1994 bis 07/2010) von 20 500 bis 610 000 2.5D(ACV-ABT)05/00 LR, PKW, Syncro (seit 10/2009) von 238 000 bis jetzt 333 333 Verbrauch zur Zeit: 7,4 l / 100 km :)
      Hallo Morty!

      morty schrieb:

      Naja ZKD kostet mit schrauben 55€.
      Der Kopf ist wegen Zahnriemenarbeiten schon gut zugänglich. Muss doch jetzt nur Kerzen, Düsen raus, Hosenrohr ab und dann Kopfschrauben raus, oder stelle ich mir das zu einfach vor?


      Nee, das passt schon so, halt noch ein paar Kabel und Kühlwasserschläuche sowie die Zahnriemen abbauen, Luftzufuhr abziehen, Schraube der ESP.Konsole entfernen.

      Gruß,
      Tiemo
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