Abnutzung im AXG (Lagerschalen, Vakuumpumpe etc.)

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      Abnutzung im AXG (Lagerschalen, Vakuumpumpe etc.)

      Hallo Leute,

      ich bin seit letztem Sommer stolzer AXG-Besitzer (2.5 TDI; 111kW) in einem 2001er Multivan Atlantis. Seit dem bin ich mittlerweile 20.000 km gefahren, hatte aber auch ein paar Reparaturen. Der Bus gehörte vorher einem guten Bekannten von mir, der Erstbesitzer ist, kann also alle nötigen Infos bekommen. Er hatte recht wenig Probleme (außer mit dem Turbolader, da ist aktuell der vierte drin!) damit gehabt. Ich hab ein wenig das Gefühl, dass die jetzt bei mir auftreten, aber andererseits bin ich mit den Kosten-Pro-Kilometer ziemlich genau in den ADAC-Prognose-Grenzen ...

      Lange Rede kurzer Sinn, ich würde gern mal ein umfassendes Check-Up machen, damit ich noch eine Weile Spaß an meinem Auto hab, und da kommt jetzt ihr Experten ins Spiel! Ich hab mir die Gebrauchtwagen-Checkliste durchgesehen und bin auch ein paar Dinge gestoßen, die mich etwas nachdenklich und/oder mir etwas Angst machen ...

      Zunächst aber eine kurze Liste mit Infos:

      - KM-Stand: 258.000
      - 186.000 km: letzter Zahnriemenwechsel
      - 237.000 km: Kauf!
      - 240.000 km: Zahnriemen neu überprüft und neu eingestellt, da Förderbeginn zu spät!
      - 246.000 km: Spurstange vorne links neu, da der Kopf zuviel Spiel hat
      - 258.000 km: Schwingungsdämpfer und Keilrippenriemen neu

      Jetzt meine Fragen zum Bus, werd versuchen mit möglichst kurz zu halten. Bin super dankbar für jeden Tipp, Hinweis etc. soll auch so gedacht sein, dass andere Fahrer, die auch nen Checkup machen, hier mithilfe der Suche nützliche Infos finden.

      1) Stoßdämpfer: Wie kann ich die gut/einfach "testen"? Ich hab teilweise das Gefühl, dass der Bus etwas "schaukelt", zB wenn ein großer LKW an mir vorbeifährt (Schaukeln aufgrund des Luftzuges) ...
      2) Lagerschalen der Kurbelwelle: Hier steht in der Gebrauchtwagenliste, dass diese bei unter Last klackern können. Hat da jemand erfahrung, wie sich das Klackern genau anhört und könnte das näher charakterisieren? Bei mir ist es nämlich so, dass sich das "generelle Geräusch" schon etwas verändert, beim "durchtreten". Der Bus ist mein erster Diesel, deswegen bin ich da etwas unerfahren, denn im Vergleich zum Benziner "tuckert" der Diesel ja schon ein wenig ... und da man den "Schaden", sollte er denn existieren, nur durch öffnen des Motors diagnostizieren kann, würd ich das ungern aufgrund nur meines Bauchgefühls "anordnen"...
      3) Riemenspanner: Wie zu lesen ist, wurden gerade Schwingungsdämpfer und Keilrippenriemen gewechselt. Kann ich davon ausgehen, dass die Werkstatt dann die Spannrolle gecheckt hat? Und falls nicht, kann ich das irgendwie checken?
      4) Klimakompressor: Bei einer der oben genannten Reparaturen wurde im Fehlerspeicher gefunden, dass da irgendwas mit der Climatronic nicht mehr ganz rund läuft. Laut Protokoll der Werkstatt sei auch der Klimakompressor undicht. Wie ich der Check-Liste entnehme, ist das wohl auch ein bekanntes Problem. Wie "gefährlich" ist das? Oder fällt da schlimmstenfalls nur die Klimaanlage aus? Die nutze ich nämlich eh kaum... und was könnte man da im Zweifel machen? Hab was von "ab ca. 1100 Euro" gelesen, was ich doch recht teuer finde ...
      5) Zuheizer: Wenn ich das richtig sehe, funktioniert das Ding garnicht mehr. Im vergangenen Winter konnte ich zu keiner Zeit oder Temperatur definitiv belegen, dass er läuft. Der Motor wurde auch nicht sehr schnell warm, hatte aber ansonsten auch bei deutlichen Minustemperaturen kein Problem, anzuspringen oder zu laufen ... hier bin ich etwas ratlos, was ich machen soll ...

      So, das war es erstmal! :) Ich weiß, dass dies sicher der etwas andere Thread ist und doch auch recht oportunistisch, da ich ja schließlich euer Fachwissen zu meinen "persönlichen Zwecken" anzapfe. Aber vielleicht hat ja doch der ein oder andere von euch einen guten Tipp für mich!

      Freue mich schon, eure Antworten zu lesen!
      Schöne Grüße,
      Erik
      VW T4 Multivan II Atlantis - 2.5 TDI - 111 kW (AXG) - BJ2001 - 335t km -
      Moin,

      das sind doch mal vernünftige Infos zu den Fragen :ok:

      jeschliep schrieb:


      1) Stoßdämpfer: Wie kann ich die gut/einfach "testen"? Ich hab teilweise das Gefühl, dass der Bus etwas "schaukelt", zB wenn ein großer LKW an mir vorbeifährt (Schaukeln aufgrund des Luftzuges) ...

      Wohl nur auf einem Prüfstand. Alles andere, abgesehen von einer Sichtprüfung (Öl), dürfte zu subjektiv sein.

      jeschliep schrieb:


      2) Lagerschalen der Kurbelwelle: Hier steht in der Gebrauchtwagenliste, dass diese bei unter Last klackern können. Hat da jemand erfahrung, wie sich das Klackern genau anhört und könnte das näher charakterisieren? Bei mir ist es nämlich so, dass sich das "generelle Geräusch" schon etwas verändert, beim "durchtreten". Der Bus ist mein erster Diesel, deswegen bin ich da etwas unerfahren, denn im Vergleich zum Benziner "tuckert" der Diesel ja schon ein wenig ... und da man den "Schaden", sollte er denn existieren, nur durch öffnen des Motors diagnostizieren kann, würd ich das ungern aufgrund nur meines Bauchgefühls "anordnen"...

      Leider gibt es davon keine Sounddatei, weswegen sich das wohl nur sehr schlecht beschreiben/vermitteln lässt.

      jeschliep schrieb:


      3) Riemenspanner: Wie zu lesen ist, wurden gerade Schwingungsdämpfer und Keilrippenriemen gewechselt. Kann ich davon ausgehen, dass die Werkstatt dann die Spannrolle gecheckt hat? Und falls nicht, kann ich das irgendwie checken?

      Nein. Hast Du Dir mal die Infos von Klaus-TDI in T4-Wiki Riemenspanner angeschaut? Vielleicht ergibt sich daraus etwas.

      jeschliep schrieb:


      4) Klimakompressor: Bei einer der oben genannten Reparaturen wurde im Fehlerspeicher gefunden, dass da irgendwas mit der Climatronic nicht mehr ganz rund läuft. Laut Protokoll der Werkstatt sei auch der Klimakompressor undicht.

      Hmm, eine Klimaanlage verliert im Laufe der Zeit immer Kältemittel. Wie hat die Werkstatt das geprüft? Beim Klimaservice?
      Bezüglich der Climatronic wäre die Fehlernummer/-beschreibung hilfreich.

      jeschliep schrieb:


      Wie ich der Check-Liste entnehme, ist das wohl auch ein bekanntes Problem. Wie "gefährlich" ist das? Oder fällt da schlimmstenfalls nur die Klimaanlage aus? Die nutze ich nämlich eh kaum... und was könnte man da im Zweifel machen? Hab was von "ab ca. 1100 Euro" gelesen, was ich doch recht teuer finde ...

      Das sind VW-Preise ;)
      Bei Kältemittelverlust schalten die Sicherheitseinrichtungen (Druckschalter) den Kompressor ab; zumindest das sollte er überleben. Der häufige Kompressortod der 2000er/2001er-Klimakompressoren hatte andere Gründe. Und ich würde vermuten, dass Dein Bus schon einen Ersatzkompressor hat.
      Solange die Klimaanlage vernünftig kühlt (ca. 8 Grad am mittleren Ausströmer, bei diesen niedrigen Außentemperaturen aber schlecht zu testen), würde ich mir keine Gedanken machen; es ist genug Kältemittel im Kreislauf. Nimmt die Kühlleistung ab, hat das meist seine Ursache in einem Kältemittelverlust.
      Wirklich belastbare Aussagen erhält man allerdings erst über einen Drucktest.

      jeschliep schrieb:


      5) Zuheizer: Wenn ich das richtig sehe, funktioniert das Ding garnicht mehr. Im vergangenen Winter konnte ich zu keiner Zeit oder Temperatur definitiv belegen, dass er läuft. Der Motor wurde auch nicht sehr schnell warm, hatte aber ansonsten auch bei deutlichen Minustemperaturen kein Problem, anzuspringen oder zu laufen ... hier bin ich etwas ratlos, was ich machen soll ...

      Fehlersuche gemäß T4-Wiki. Anfangen würde ich mit einem Überbrücken des Thermoschalters, um auszuschließen, dass es daran liegt. Und dann wird man den Fehlerspeicher auslesen müssen.
      Mein Tipp, wenn sich gar nichts tut und die Sicherungen in Ordnung sind (!): Glühkerze defekt.

      jeschliep schrieb:


      So, das war es erstmal! :) Ich weiß, dass dies sicher der etwas andere Thread ist und doch auch recht oportunistisch, da ich ja schließlich euer Fachwissen zu meinen "persönlichen Zwecken" anzapfe.

      Dafür ist das Forum doch da.
      Gruß, UdoZ

      ----------------------------------
      Besuch macht kluch:
      www.t4-wiki.de
      Ich sag schonmal DANKE UdoZ! Werd mir die verlinkten Artikel gleich morgen alle mal durchlesen und mir weitere Gedanken machen. Auch die Anregungen, die du angebracht hast, werde ich bei Gelegenheit überprüfen! ;)

      Danke und Schöne Grüße!
      Erik
      VW T4 Multivan II Atlantis - 2.5 TDI - 111 kW (AXG) - BJ2001 - 335t km -

      jeschliep schrieb:

      Hallo Leute,

      ich bin seit letztem Sommer stolzer AXG-Besitzer (2.5 TDI; 111kW) in einem 2001er Multivan Atlantis. Seit dem bin ich mittlerweile 20.000 km gefahren, hatte aber auch ein paar Reparaturen. Der Bus gehörte vorher einem guten Bekannten von mir, der Erstbesitzer ist, kann also alle nötigen Infos bekommen. Er hatte recht wenig Probleme (außer mit dem Turbolader, da ist aktuell der vierte drin!) damit gehabt. Ich hab ein wenig das Gefühl, dass die jetzt bei mir auftreten, aber andererseits bin ich mit den Kosten-Pro-Kilometer ziemlich genau in den ADAC-Prognose-Grenzen ...

      Lange Rede kurzer Sinn, ich würde gern mal ein umfassendes Check-Up machen, damit ich noch eine Weile Spaß an meinem Auto hab, und da kommt jetzt ihr Experten ins Spiel! Ich hab mir die Gebrauchtwagen-Checkliste durchgesehen und bin auch ein paar Dinge gestoßen, die mich etwas nachdenklich und/oder mir etwas Angst machen ...

      Zunächst aber eine kurze Liste mit Infos:

      - KM-Stand: 258.000
      - 186.000 km: letzter Zahnriemenwechsel
      - 237.000 km: Kauf!
      - 240.000 km: Zahnriemen neu überprüft und neu eingestellt, da Förderbeginn zu spät!
      - 246.000 km: Spurstange vorne links neu, da der Kopf zuviel Spiel hat
      - 258.000 km: Schwingungsdämpfer und Keilrippenriemen neu

      Jetzt meine Fragen zum Bus, werd versuchen mit möglichst kurz zu halten. Bin super dankbar für jeden Tipp, Hinweis etc. soll auch so gedacht sein, dass andere Fahrer, die auch nen Checkup machen, hier mithilfe der Suche nützliche Infos finden.

      1) Stoßdämpfer: Wie kann ich die gut/einfach "testen"? Ich hab teilweise das Gefühl, dass der Bus etwas "schaukelt", zB wenn ein großer LKW an mir vorbeifährt (Schaukeln aufgrund des Luftzuges) ...

      Wie schon gesagt, Prüfstand.
      Falls es noch die Originalauslieferungsstoßdämpfer sind und der T4 noch länger laufen soll:
      Stoßdämpfer wechseln, aus technischen und betriebswirtschaftlichen Gründen.


      2) Lagerschalen der Kurbelwelle: Hier steht in der Gebrauchtwagenliste, dass diese bei unter Last klackern können. Hat da jemand erfahrung, wie sich das Klackern genau anhört und könnte das näher charakterisieren? Bei mir ist es nämlich so, dass sich das "generelle Geräusch" schon etwas verändert, beim "durchtreten". Der Bus ist mein erster Diesel, deswegen bin ich da etwas unerfahren, denn im Vergleich zum Benziner "tuckert" der Diesel ja schon ein wenig ... und da man den "Schaden", sollte er denn existieren, nur durch öffnen des Motors diagnostizieren kann, würd ich das ungern aufgrund nur meines Bauchgefühls "anordnen"...

      Den Verursacher von Geräuschen zu erraten ist oft extrem schwierig und fehlerbehaftet.
      Da solltest Du keine belastbare Aussage erwarten. Wer sollte in diesem, ev. doch sehr teuren Fall die "Verantwortung" übernehmen ?
      Außerdem hört man als Nichtinhaber nur den derzeitigen Istzustand, aber nicht die laufende Veränderung der letzten Monate ....
      Meine Vorgehensweise in Deinem Fall wäre:
      1. Frag den Vorbesitzer, ob er eine deutliche Veränderung hört. Ev. kann er eine Aussage machen. Er kennt den T4.
      2. 1 Liter mineralisches 2-Takt-Öl (billigste Sorte) in den nächsten (vollen) Tank. Normalerweise ändert sich das Verbrennungsgeräusch. Ist das "Klackern" weg, sollte es nicht an der Kurbelwellenlagerung liegen.
      3. Vakuumpumpe als Geräuschquelle ausgeschlossen ? Würde jetzt nicht direkt zu den beschriebenen Symtomen passen, aber wäre vielleicht doch als Verursacher möglich ?



      3) Riemenspanner: Wie zu lesen ist, wurden gerade Schwingungsdämpfer und Keilrippenriemen gewechselt. Kann ich davon ausgehen, dass die Werkstatt dann die Spannrolle gecheckt hat? Und falls nicht, kann ich das irgendwie checken?

      Auf Grund der Erfahrungswerte in diesem Forum über die letzten Jahre wäre bei der vorliegenden Laufleistung ein Wechsel des Halters + Schraube (meist incl. Spannrolle) angeraten.
      Die Spannrolle selbst ist nicht problembehaftet, wohl aber die Beweglichkeit der Drehbuchse in deren Halter.
      Die Beweglichkeit der Buchse muss gegeben sein, sonst bricht die berühmte Schraube.
      Diese Funktion wurde gerade geprüft - durch den Riemenwechsel.
      Beim 111er muss man kräftig am Riemen nach unten ziehen, dadurch wird die Spannrollenmimik i.d.R. bis an den Endanschlag "bewegt". Wäre die Schraube bereits abgebrochen, hätte es der Monteur (mit Erfahrung) bemerkt. Außerdem würde man die gebrochene Schraube im laufenden Betrieb i.d.R. hören.

      Das eigentliche Problem scheint die Alterung der Fettfüllung in der Drehbuchsenlagerung zu sein.
      Das Fett wird alt, verliert die Schmierfähigkeit (wird bröselig), die Buchse "frisst" in der Lagerung, die Schraube muss das Drehmoment übernehmen, die Aufgabe mag die Schraube aber gar nicht - knack.
      Wieder mein Vorschlag:
      Beim nächsten ZR-Wechsel den Halter + Schraube wechseln lassen. Riemen kann man weiternutzen.



      4) Klimakompressor: Bei einer der oben genannten Reparaturen wurde im Fehlerspeicher gefunden, dass da irgendwas mit der Climatronic nicht mehr ganz rund läuft. Laut Protokoll der Werkstatt sei auch der Klimakompressor undicht. Wie ich der Check-Liste entnehme, ist das wohl auch ein bekanntes Problem. Wie "gefährlich" ist das? Oder fällt da schlimmstenfalls nur die Klimaanlage aus? Die nutze ich nämlich eh kaum... und was könnte man da im Zweifel machen? Hab was von "ab ca. 1100 Euro" gelesen, was ich doch recht teuer finde ...
      5) Zuheizer: Wenn ich das richtig sehe, funktioniert das Ding garnicht mehr. Im vergangenen Winter konnte ich zu keiner Zeit oder Temperatur definitiv belegen, dass er läuft. Der Motor wurde auch nicht sehr schnell warm, hatte aber ansonsten auch bei deutlichen Minustemperaturen kein Problem, anzuspringen oder zu laufen ... hier bin ich etwas ratlos, was ich machen soll ...

      So, das war es erstmal! :) Ich weiß, dass dies sicher der etwas andere Thread ist und doch auch recht oportunistisch, da ich ja schließlich euer Fachwissen zu meinen "persönlichen Zwecken" anzapfe. Aber vielleicht hat ja doch der ein oder andere von euch einen guten Tipp für mich!

      Freue mich schon, eure Antworten zu lesen!
      Schöne Grüße,
      Erik


      Ein wirklich detaillierte Fragestellung, da sollte Dir gut geholfen werden können. ;)
      Noch eine Frage: Gibt es im Leerlauf kurzzeitig , unmittelbar nach dem Motorstart, ebenfalls "Geräusche" ?
      Grüße Klaus-TDI

      Dieser Beitrag wurde bereits 1 mal editiert, zuletzt von „Klaus-TDI“ ()

      Moin,

      den Zuheizer habe ich bei meinem AHY schon vor mehreren Jahren ausgebaut, um zu überprüfen, warum er nicht mehr ansprang. Da ich beim Zerlegen aufgrund verrotteter Schrauben nicht wirklich weit gekommen bin, liegt er immer noch im Keller ...

      Der Klimakompressor kostet im Zubehör etwa 400€, dazu kommt nochmal ein Hunderter für den Trockner. Für die restlichen 500€ kann die Werkstatt 'ne Menge Drucktests machen, um die Undichtigkeit im Leitungssystem zu finden ...
      Ich finde, ein Bus ohne Klimaanlage ist nur ein halber Bus ;)
      Gruß
      MiKo
      ----------------------------------------
      Caravelle 11/98 AHY+ 548000 (Motor neu gemacht nach Kolbenplatzer bei 362922) km
      Hallo Leute,

      danke danke für die ausführlichen und schnellen Antworten! Ich werd das mal kurz zusammenfassen und meinen Senf dazugeben! :)

      Zunächst: Ich wohne in Freising bei München, also Großraum München wäre kein Thema. Alternativ bin ich auch regelmäßig in Göttingen (Süd-Niedersachsen plus umgebende Bundesländer; hier wohnen meine Eltern ich selber bin Student in München) und in Magdeburg (hier studiert meine Freundin) unterwegs.

      Zu den Punkten:

      1) War letzten November beim DEKRA für den Stempel. Da werden die Stoßdämpfer doch getestet? Der gute Mann hatte was an meinen Reifen (Lastenindex zu niedrig, 98 statt 99 bzw. 100, hatte der Vorbesitzer noch gekauft) und am Lenkgestänge (mittlerweile repariert) auszusetzten. Ich weiß, dass die vom TÜV immer nur auf ihre speziellen Dinge gucken, aber wenn die Stoßdämpfer "total im Eimer" wären, hätte man mich sicher darauf hingewiesen ... werde mal die Rechnungen und Serviceunterlagen durchforsten um rauszufinden, ob die Stroßdämpfer schonmal getauscht wurden.
      Gibt es ansonsten eine Marke/Hersteller, die man empfehlen kann? Gibt es unterschiedliche "Härtegrade"? Kenn mich da kaum aus ...

      2) Werde den Vorbesitzer mal mit dem Auto fahren lassen bei Gelegenheit. Habe heute mal auf den Motor geachtet, beim Fahren zur Arbeit: Es ist eigentlich kein wirkliches Klappern. Es ist mehr dieses "Diesel-Tuckern". Wenn ich zB Untertourig fahre (zB mit 50 im 4ten Gang bei 1200 U/min) und dann Gas gebe, dann "tuckert" er ein wenig los. Ich merke das dann auch leicht im Gaspedal. Es ist jetzt nicht so, dass er unruhig läuft. Die Drehzahl ist super konstant und er zieht auch sauber an und das tuckern ist auch in sich "regelmäßig und gleichförmig" würde ich sagen ... ist das dann einfach das normale Verbrennungsverhalten des Dieselmotors, vor allem, wenn er noch nicht ganz warm ist? Ich hab nämlich auch das gefühl, dass das mit warmem Motor etwas besser/weniger wird ...

      Was passiert genau, wenn ich das 2-takt-öl reinfülle? Nich, dass ich euch nich vertraue oder mir sorgen mache. Werd mich da auch nochmal in der Wiki schlau lesen. Aber mich interessiert natürlich auch immer, was da eigentlich passiert! :)

      3) Werde gleich nochmal heute die Werkstatt anrufen, der Schwingungsdämpfer wurde erst Anfang der Woche gewechselt. Ich hatte ihn mir auch angeschaut: Das Gumme hatte sich komplett aufgelöst. Es hat auch ziemlich geklappert, weswegen ich überhaupt zur Werkstatt gefahren (bzw. vom ADAC gezogen) wurde ... Die sagen, sie haben die Kurbelwelle angeschaut, der gehe es soweit was man sehen kann gut und auch der Zahnriemen ist in Form. Lediglich das Schutzblech zwischen dem Schwingungsdämpfer in zum Zahnriemen ist etwas verzogen gewesen, weil der Schwingugnsdämpfer wohl mal dagegen geschlagen hat. Sie haben es wieder gerichtet. Über den Rollenspanner haben wir aber nicht gesprochen. Da Sie aber auch vorsorglich den Riemen gewechselt haben, gehe ich mal stark davon aus, dass sie eine gebrochene Schraube erkannt hätten.

      Wie sinnvoll ist der vorzeitige Wechsel? Den Zahnriemen wollte ich eignetlich erst in 20-30.000 km machen, weil der (siehe oben) noch etwas Lebenszeit vor sich hat. Kann man bis dahin noch warten? Oder wäre ein kapitaler Schaden zu erwarten, der böse ausgehen kann? Ich könnte das Ding auch selber Wechseln. Ein bisschen Erfahrung mit sowas hab ich schon, hab letztes Sommer ne neue Lichtmaschine eingebaut. Ist der Riemenspanner "von außen" (ähnlicher Aufwand wie Lichtmaschine) wechselbar?

      4) Verstehe ich dich, miko, richtig, wenn du sagst dass man bei den Kosten für einen neuen Kompressor erstmal chekcne sollte, ob nicht einfach das Leitungssystem undicht ist? Wenn ja, werde ich erstmal selber gucken, ob ich was sehe, ansonten geh ich mal die Experten fragen. Was mich wundert ist, dass in einem Werkstattbericht von ner VW-Werkstatt aus dem letzten Jahr drinsteht: "Klimakompressor undicht; Fehler Klimaanlage im Fehlerspeicher". Leider hab ich damals vergessen, da genauer nachzufragen. Eigentlich läuft die Klimaanlage und es wird auch kühl im Auto. bin aber noch nicht mit Thermometer rumgesprungen ... Wie gut kann man den Klimakompressor über den Fehlerspeicher diagnostizieren?

      5) Hier werde ich mal die vorgeschlagene Fehlersuche (siehe Wikieintrag) abarbeiten und gucken, woran es liegt. Wie gesagt konnte ich bisher auch immer ohne fahren. Aber wenn ich ihn schon hab, kann er ja auch ruhig gehen und vielleicht liegts ja wirklich nur am Thermoschalter! :)

      Vielen Dank und schöne Grüße!
      Werde bei Gelegenheit mal eine knappe Zusammenfassung zu den Punkten oben in meinen Thread reineditieren, damit ein Suchender sofort die Antworten findet, die Ihr hier so gebt! :)

      Nochmals DANKE!!
      Erik
      VW T4 Multivan II Atlantis - 2.5 TDI - 111 kW (AXG) - BJ2001 - 335t km -
      Moin nochmal,

      ach so, die Undichtigkeit ist nicht so groß, daß das System schnell leer ist?
      Zur Dichtigkeitsprüfung wird dem Kältemittel ein Farbstoff beigemischt (Klima-Fachmann), so daß man einen Austritt auch in "homöopathischen" Dosen nachverfolgen kann.
      Vielleicht meinte der VW-Mann ja auch einfach, daß nicht mehr genug Kältemittel drin ist; nach 10 Jahren aber normal ...
      VAGcom hat ein diagnosemodul für die climatronic, aber was da wirklich abgelegt wird, weiß ich nicht.
      Gruß
      MiKo
      ----------------------------------------
      Caravelle 11/98 AHY+ 548000 (Motor neu gemacht nach Kolbenplatzer bei 362922) km

      Bullytreter schrieb:

      Kommst Du nicht auf dem Rückweg von Göttingen Richtung München in Duisburg vorbei ???
      Dann könntest Du bei Marc1005 deinen Bus mal anschauen lassen.


      Hej Bullytreter,

      das könnt er sicherlich. Wäre aber eher so als würde er über Berlin fahren.....
      obwohl, lohnen würd sichs in dem Fall eventuell schon.


      alla dann Fridi
      alla dann - Fridi 1.9D(1X) 12/91 LR, LKW (03/1994 bis 07/2010) von 20 500 bis 610 000 2.5D(ACV-ABT)05/00 LR, PKW, Syncro (seit 10/2009) von 238 000 bis jetzt 333 333 Verbrauch zur Zeit: 7,4 l / 100 km :)

      jeschliep schrieb:


      .....

      3) Werde gleich nochmal heute die Werkstatt anrufen, der Schwingungsdämpfer wurde erst Anfang der Woche gewechselt. Ich hatte ihn mir auch angeschaut: Das Gumme hatte sich komplett aufgelöst. Es hat auch ziemlich geklappert, weswegen ich überhaupt zur Werkstatt gefahren (bzw. vom ADAC gezogen) wurde ... Die sagen, sie haben die Kurbelwelle angeschaut, der gehe es soweit was man sehen kann gut und auch der Zahnriemen ist in Form. Lediglich das Schutzblech zwischen dem Schwingungsdämpfer in zum Zahnriemen ist etwas verzogen gewesen, weil der Schwingugnsdämpfer wohl mal dagegen geschlagen hat. Sie haben es wieder gerichtet. Über den Rollenspanner haben wir aber nicht gesprochen. Da Sie aber auch vorsorglich den Riemen gewechselt haben, gehe ich mal stark davon aus, dass sie eine gebrochene Schraube erkannt hätten.

      .......


      :woohoo:

      und nochmal

      :woohoo:

      Wenn die Unwucht des Schwingungsdämpfers derart stark ausgeprägt war, der AXG wohl längere Zeit mit der zunehmenden Unwucht gefahren wurde, dann sind die angesprochenen Lagerschalen der Kurbelwelle durchaus extrem belastet worden.
      Von "außen" kann man aber nur den Kurbelwellenzapfen beurteilen, der kann durchaus i.O. sein.

      Meine persönliche Zusammenfassung:
      Laufleistung 260.000km + extremer Schwingungsdämpferschaden + AXG (111er) = Zahnriemenwechsel + Lagerschalenprüfung in nächster Zeit.
      Grüße Klaus-TDI

      Klaus-TDI schrieb:



      Meine persönliche Zusammenfassung:
      Laufleistung 260.000km + extremer Schwingungsdämpferschaden + AXG (111er) = Zahnriemenwechsel + Lagerschalenprüfung in nächster Zeit.


      Okay! Seh ich absolut ein. Scheue mich zwar etwas vor den Kosten, aber lieber jetzt, als dann hinterher nen neuen Motor. Hab nochmal wegen des Klapperns "gehorcht" und bin mir ziemlich sicher, dass da nix klappert und es "nur" das normale "nageln" des Dieselmotors ist ... deswegen die Frage, wenn er (noch) nicht klappert und der Zahnriemen eigentlich erst 70.000 km drin ist ... trotzdem jetzt reparieren bzw. "wieviel Zeit" bleibt mir noch? Wenns wieder anfangen sollte zu klappern, klar, dann ist absolut hörchste Eisenbahn! :P

      Rufe gleich mal die Werkstatt wegen eines Kostenvoranschlages an, was wäre in euren Augen da realistisch?
      VW T4 Multivan II Atlantis - 2.5 TDI - 111 kW (AXG) - BJ2001 - 335t km -
      Moin,

      wenn der Schwingungsdämpfer defekt ist, sollte er schnellstmöglich ersetzt werden. Zerlegt er sich, kann er (muss aber nicht) den Motor killen. Der Schwingungsdämpfer kann ausgetauscht werden, ohne den Zahnriementrieb anzufassen; es muss auch nichts eingestellt werden. Die Kosten dafür liegen bei meiner VW-Werkstatt (Ostfriesland) bei unter 300 Euro.

      Typisches Kurbelwellenlager-Schadensbild beim AXG ist ein Lösen der Lagerverschraubung; wohl beginnend an der Schwingungsdämpferseite. Das betroffene Lager ist nicht mehr fest, die Schrauben fallen irgendwann raus und der Motor stirbt. An diese Schrauben kommt man gut von unten ran, wenn die Ölwanne ausgebaut ist. Man könnte also auch in Erwägung ziehen, das Anzugsmoment der Schrauben zu kontrollieren. Anbei ein Bild, das die Lager zeigt (die Pfeile sind für eine andere Sache ;-))

      Gruß, UdoZ

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      Hallo Leute,

      nochmal vielen Dank für die vielen Infos. Nur bin ich leider kein KfZ-Meister und hab von der ganzen Technik nur rudimentäre Ahnung. Bin zwar Handwerklich und Physikalisch geschickt und kann auf den gebieten auch schnell "verstehen worums geht". Aber denoch fehlen mir ein paar entscheidende Infos...

      Ums kurz zu erwähnen: Der Schwingungsdämpfer (wohl auch Riemenscheibe) genannt, ist getauscht worden. Der alte sah nicht mehr wirklich gut aus, waren im Prinzip zwei Teile. Das Auto hat aber bis vor kurzem super gearbeitet und ich hatte überhaupt keine Geräusche bis halt plötzlich eines Morgens ein lautes unüberhörbares Klappern losging -> Der Schwingungsdämpfer ... In der freien Werkstatt, in der ich war, haben sie 420 Euro berechnet, es wurde aber auch der Rippenriemen gewechselt (kostet alleine ca. 50 euro) und sie mussten das Blech (so sagte man mir), das den Zahnriemen vor dem Schwingungsdämpfer abschirmt, wieder etwas richten und mal alles sauber machen ...

      Die wichtige Info: Dem Kurbelwellenzapfen (bzw. allem, was man von außen von der Kurbelwelle sehen kann!) gehts gut. Auch der Zahnriemen hat nix abbekommen, alles im grünen Bereich (laut Werkstatt! 2,5 Stunden Arbeit insgesamt).

      Der Grund meiner Verwirrung:
      Ich habe gerade bei einer anderen Werkstatt, zu der ich auch ein hohes Vertrauen habe, angerufen und die Situation geschildert. Wollte wissen, womit ich rechnen muss, wenn ich den Zahnriemen machen lasse (500-600 Euro inkl. Wasserpumpe) und wie es mit den Kurbelwellenlagern aussieht. Der dortige Meister ist zwar kein "ausgewiesener T4-Experte", aber hat doch eine ganze Menge Erfahrung. Er sagte mir allerdings, dass er mir nicht dazu raten würde, den Motor aufzumachen. Er meint, wenn man den Schaden an der Riemenscheibe rechtzeitig gemerkt hat und es dem Kurbelwellenzapfen gut geht, dann sei auch nicht unbedingt Handlungsbedarf (der Motor läuft ja auch grundsätzlich rund und ohne klappern), denn er rät absolut davon ab, den Motor zu öffnen. Und die Lagerschalen zu wechseln wäre vom (Kosten-)aufwand nicht viel weniger als einfach einen neuen (gebrauchten) Motor einzubauen ...

      So, wie ihr euch vorstellen könnt, bin ich als laie da nun total überfordert. Ich würd den Bus gern noch ein weilchen fahren und bin ja auch bereit, präventive Reparaturen durchführen zu lassen, damit er mir nicht plötzlich eines Tages stirbt. Aber andererseits muss man ja auch nicht umbedingt den Motor öffnen, um dann festzustellen, dass "eigentlich alles in Ordnung" ist. Denn auch ich kann mir vorstellen, dass das sau aufwendig und den Motor natürlich auch nich besser macht.

      Könnt ihr mir helfen,
      a) ein wenig mehr Verständis und Durchblick wegen der ganzen Sache zu bekommen
      und
      b) was kann ich der Werkstatt sagen, damit sie Versteht, was ich von ihr will?

      Bin euch wirklich dankbar!
      Erik


      Nachtrag: Die Werkstatt hat vorgeschlagen, beim nächsten Ölwechsel mal das alte Öl anzuschauen, ob Metallspähne erkennbar sind, die auf einen sich auflösenden Motor hindeuten könnten.
      VW T4 Multivan II Atlantis - 2.5 TDI - 111 kW (AXG) - BJ2001 - 335t km -

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      jeschliep schrieb:

      Hallo Leute,

      nochmal vielen Dank für die vielen Infos. Nur bin ich leider kein KfZ-Meister und hab von der ganzen Technik nur rudimentäre Ahnung. Bin zwar Handwerklich und Physikalisch geschickt und kann auf den gebieten auch schnell "verstehen worums geht". Aber denoch fehlen mir ein paar entscheidende Infos...

      Ums kurz zu erwähnen: Der Schwingungsdämpfer (wohl auch Riemenscheibe) genannt, ist getauscht worden. Der alte sah nicht mehr wirklich gut aus, waren im Prinzip zwei Teile. Das Auto hat aber bis vor kurzem super gearbeitet und ich hatte überhaupt keine Geräusche bis halt plötzlich eines Morgens ein lautes unüberhörbares Klappern losging -> Der Schwingungsdämpfer ... In der freien Werkstatt, in der ich war, haben sie 420 Euro berechnet, es wurde aber auch der Rippenriemen gewechselt (kostet alleine ca. 50 euro) und sie mussten das Blech (so sagte man mir), das den Zahnriemen vor dem Schwingungsdämpfer abschirmt, wieder etwas richten und mal alles sauber machen ...

      Der Schwingungsdämpfer zerfällt nicht von heute auf morgen. Er muss aber auch nicht zwingend sein Ableben geräuschvoll begleiten. Deshalb wurde die Kurbelwellenlagerung sicherlich schon länger belastet, ohne das der Fahrer es bemerkt.

      Die wichtige Info: Dem Kurbelwellenzapfen (bzw. allem, was man von außen von der Kurbelwelle sehen kann!) gehts gut. Auch der Zahnriemen hat nix abbekommen, alles im grünen Bereich (laut Werkstatt! 2,5 Stunden Arbeit insgesamt).

      Das ist durchaus nicht ungewöhnlich.

      Der Grund meiner Verwirrung:
      Ich habe gerade bei einer anderen Werkstatt, zu der ich auch ein hohes Vertrauen habe, angerufen und die Situation geschildert. Wollte wissen, womit ich rechnen muss, wenn ich den Zahnriemen machen lasse (500-600 Euro inkl. Wasserpumpe) und wie es mit den Kurbelwellenlagern aussieht. Der dortige Meister ist zwar kein "ausgewiesener T4-Experte", aber hat doch eine ganze Menge Erfahrung. Er sagte mir allerdings, dass er mir nicht dazu raten würde, den Motor aufzumachen. Er meint, wenn man den Schaden an der Riemenscheibe rechtzeitig gemerkt hat und es dem Kurbelwellenzapfen gut geht, dann sei auch nicht unbedingt Handlungsbedarf (der Motor läuft ja auch grundsätzlich rund und ohne klappern), denn er rät absolut davon ab, den Motor zu öffnen. Und die Lagerschalen zu wechseln wäre vom (Kosten-)aufwand nicht viel weniger als einfach einen neuen (gebrauchten) Motor einzubauen ...


      Den letzten Satz wage ich zu bezweifeln.
      Zumindest bis zu dem Punkt an dem die Lagerschale in der Ölwanne liegt. Ab dann hat er sicherlich recht.
      Aber prinzipiell kann man auch nach seinem Rat vorgehen. Der Zauberwort in der Argumentation heißt "RECHTZEITIG".


      So, wie ihr euch vorstellen könnt, bin ich als laie da nun total überfordert. Ich würd den Bus gern noch ein weilchen fahren und bin ja auch bereit, präventive Reparaturen durchführen zu lassen, damit er mir nicht plötzlich eines Tages stirbt. Aber andererseits muss man ja auch nicht umbedingt den Motor öffnen, um dann festzustellen, dass "eigentlich alles in Ordnung" ist. Denn auch ich kann mir vorstellen, dass das sau aufwendig und den Motor natürlich auch nich besser macht.

      Damit bist Du im üblichen Dilemma. Wenn man "in" den Motor schauen könnte, ohne Demontange, das wäre ja dann wirklich einfach. Aber auch hier gilt auch die Regel: Hinterher ist man immer schlauer.


      Könnt ihr mir helfen,
      a) ein wenig mehr Verständis und Durchblick wegen der ganzen Sache zu bekommen
      und
      b) was kann ich der Werkstatt sagen, damit sie Versteht, was ich von ihr will?

      Bin euch wirklich dankbar!
      Erik


      Nachtrag: Die Werkstatt hat vorgeschlagen, beim nächsten Ölwechsel mal das alte Öl anzuschauen, ob Metallspähne erkennbar sind, die auf einen sich auflösenden Motor hindeuten könnten.

      Späne im Öl - das wäre dann eigentlich zu spät.



      Ein "Panikaktion" ist jetzt auch nicht wirklich nötig.
      Lass den letzten Besitzer mal hören, versuch das Verbrennungsgeräusch per 2-Takt-Öl zu verbessern bzw. zu verändern und beobachte erstmal weiter das Verhalten des AXGs.
      Ev. mal den Öldruck messen lassen, bei Betriebstemperatur. Sollten sich sich Lagerschalen "lockern", sollte der Öldruck im Leerlauf geringer sein.
      Grüße Klaus-TDI

      Dieser Beitrag wurde bereits 1 mal editiert, zuletzt von „Klaus-TDI“ ()

      Hallo Leute,

      und eine, mal in ne komplett andere Richtung deutende, Frage zu meinem Bus hätte ich noch:

      Als 2.5L TDI hat er ja die Öl-Norm 506 00. Kann ich stattdessen auch zB "Castrol SLX Performance Powerflow LongLife III 507 00" reinschütten? Ein Anruf bei VW hatte nämlich gebracht, dass die neuere Norm für den Motor nicht eingetragen ist. Das könnte aber auch daran liegen, dass das Longlife 3 ja neuer ist? Irgendwo in der Wiki steht aber, dass die 50700 die ältere 50600 ersetzt ...

      Also, Nummer sicher und 50600 nehmen? Oder geht auch 50700? An das 50700 komm ich nämlich günstiger ran! :P

      Schöne Grüße und Danke!
      Erik
      VW T4 Multivan II Atlantis - 2.5 TDI - 111 kW (AXG) - BJ2001 - 335t km -

      UdoZ schrieb:

      Moin,

      es kann bedenkenlos 50700 genutzt werden. Die Aussage gemäß Anruf bei VW ist falsch. Wahrscheinlich hat man R5-Dieselmotoren mal wieder fälschlicherweise auf den T4-TDI bezogen. Siehe T4-Wiki - Motoröl.

      Servus,

      genau den Artikel hatte ich im Kopf. Beim Anruf hab ich die Fahrgestellnummer durchgegeben und die Dame am Telefon sagte (sinngemäß): "Ne, hier im System ist nur 506 00 als Motoröl-Norm eingetragen!" ... liegt aber wohl daran, dass das neuere 507 00 nicht extra für alle "alten" Fahrzeuge nachgetragen wurde und die Frau keine Ahnung von Abwertskompatibilitäten der Ölnormen hat ...

      Danke für die Auskunft! :)
      Erik
      VW T4 Multivan II Atlantis - 2.5 TDI - 111 kW (AXG) - BJ2001 - 335t km -
      Hallo Erik!
      Ich verstehe deine Sorge um den Motor! Aber als Dieselmotor-Neuling bist du evtl. auch etwas hypersensibel was die Motorgeräusch-Kulisse angeht! Besonders 5-Zylinder Motoren laufen konstruktionsbedingt rauher als 4-Zylinder. Die VW TDI sind sowieso keine Leisetreter und dein Motor ist auch nicht mehr neu.
      Deshalb halte ich es für am sinnvollsten jemand der den gleichen Motor hat mal horchen zu lassen. Obwohl jedes Auto geringfügig anders klingt fällt so am leichtesten eine Geräuschabweichung auf.
      Es gibt auch die Möglichkeit einer Motoröl-Analyse. Dabei können insbesondere Lagerschäden festgestellt werden.
      Gruß Jens
      70XA Kasten mit 2,5 TDI AJT, Bj.2002, 215 000 eigene km

      Dieser Beitrag wurde bereits 1 mal editiert, zuletzt von „Warmduscher“ ()

      Warmduscher schrieb:

      Hallo Erik!
      Deshalb halte ich es für am sinnvollsten jemand der den gleichen Motor hat mal horchen zu lassen. Obwohl jedes Auto geringfügig anders klingt fällt so am leichtesten eine Geräuschabweichung auf.
      Es gibt auch die Möglichkeit einer Motoröl-Analyse. Dabei können insbesondere Lagerschäden festgestellt werden.

      Ist richtig, bin Diesel-Anfänger und mein Bus is auch "mein ganzer Stolz", deswegen bin ich da dafinitiv hypersensibel. Und ich bin ihn ja jetzt auch schon rund 21.000 km gefahren. In diesem Zeitraum kann ich eigentlich keine nennenswerte veränderung der Laufgeräusche erkennen ... werde trotzdem mal nen anderen Fahrer hören lassen ...

      Zu der Motorölanalyse: Wo und wie kann man sowas machen lassen? Und wird da nicht einfach nur geschaut, ob Metalspähne im Öl sind oder sowas? Wobei dann ist es doch eigentlich eh zu spät ... naja, würd mich interessieren, wenns nich zu teuer is, kann man das ja mal machen ...
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