Nach längerer Standzeit Schwarzrauch und Leistungsverlust.

  • Jack GT

    Danke auch für deine Rückmeldung und Einschätzung.

    Als Neuling in diesem, aber durchaus langjähriger alter Hase in andren Foren rund um die Mobilität muss ich mich mit den hiesigen Gepflogenheiten erst noch synchronisieren. Ist in dem einen eine gewisse bärbeißige Satire und politische Seitenhiebe durchaus Usus, kann es in dem andren nicht zur Forumsetikette und zum Austausch gewünscht sein.

    Ich habe dahingehend die Passsagen mit politischem Bezug des Beitrages editiert und gelobe künftig, politikfreie Kommunikation zu pflegen.

    Möchte daher dieses Thema abschließen und einem zerreden/-schreiben des Threads durch mea culpa vorbeugen.


    Nun zu den Inhalten. Die Problematik ist, das der Meister keine Arbeiten an dem Fahrzeug durchführen will, ohne vorher den Motor vollumfänglich zu prüfen. Er könne ja nichts reparieren und ich von ihm keine Garantie auf Arbeiten erwarten, wenn er nicht wisse, ob die von Ihm geleistete Instandsetzungsarbeit dann durch andre Mängel gestört werde. Die sich schwierig gestaltende Konversation dauert diesbezüglich noch an.

  • Schade eigentlich...

    Ich würde dann noch den Versuch machen, einfach den Dieselfilter zu tauschen und nochmals eine Probefahrt, auch mit höherer Drehzahl, zu machen.

    Vielleicht vorher wenigstens einen Blick auf den Zahnriemen werfen, ob dieser schon dabei ist, sich zu zerlegen (Risse im Rücken, ausgebrochene Zähne, verschlissener Rand, mangelhafte Riemenspannung).


    Wenn du nicht so weit weg wohnen würdest, hätte ich gesagt, komm mal vorbei, dann machen wir den Zahnriemen zusammen.

  • Californier : Nachdem was du von der Werkstatt schreibst, erscheint diese immer mehr entweder sehr gewinnorientiert oder sehr pedantisch.


    Ein Teil ist ja verständlich (wenn wir als Beispiel nehmen, dass du einen Motorschaden nach ZR-Wechsel hättest und dann die Werkstatt in Haftung nehmen willst). Wenn du aber da schon länger Kunde bist und er dich kennt, kann er das ja über eine entsprechende Ergänzung auf der Rechnung kenntlich machen („Fahrzeug weist Defekt xy auf, ein dadurch entstehender Folgeschaden …“ - etc., pp.) sowie durch eine Dokumentation korrekten Arbeitens.


    Es hört sich jedoch eher danach an, als wenn die Werkstatt und du in Zukunft getrennte Wege gehen werden. In diesem Fall brauchst du eine Werkstatt, die zumindest ZR, DF & Co. macht, damit du einen Freifahrversuch machen kannst.


    Du kannst ja sonst das PLZ-Gebiet bzw. deinen Einzugsbereich hier mal schreiben, vielleicht kennt jemand einen Betrieb in der Nähe, mit dem Erfahrungen vorliegen. Und bei einem neuen Betrieb kann man natürlich auch einen Griff in‘s Klo machen, ist mir damals just beim ZR-Wechsel passiert.


    Erst einmal: alle Daumen gedrückt - ärgerlich, dass dir ein eigentlich einfaches Unterfangen so schwer gemacht wird.

  • tiemo :

    Genau das ist mein Pronlem, der Zahnriemen hat am Rücken schon bedenkliche Rissbildung, seitlich an den Flanken sieht er noch ggar nicht mal so mitgenommen aus. Im übrigen Danke für das Angebot,den Zahnriemen zusammen( bei einem Bierchen;-) zu wechseln. Wäre bestimmt ein netter Austausch über das Fahrzeug und dem T4 im allgemeinen. Vielleicht läuft man sich mal bei einem Bulli-Treffem über den Weg.

    Aber: noch nicht einmal den DIFi will der wechseln. O-Ton beim Versuch der Beauftragung: ( #18 Besuchte heute meinen KFZ-Magister. Zahnriemenwechsel mit Spannrollen,Wechsel Keilrippenriemen WaPu,Öl-mit Filterwechsel, Dieselfilterwechsel sowie mit in diesem Zusammenhang leicht zu erledigende Arbeiten wie Ventildeckel-und Ölwannendichtung wechseln. ) Das bringt alles nichts und ändert nichts am Problem, glauben sie mir doch endlich, wir müssen da tiefer einsteigen Die berechtigte Frage meinerseits, was er denn dann als Fehlerquelle vermute oder zu finden hoffte, konnte und wollte er mir nicht beantworten und wies darauf hin , das bei dem "tieferen Einsteigen" seiner gepriesenen Dienstleistung Motordiagnostik so mancher Defekt sichtbar wird, den man überhaupt nicht mit dem Problem in Verbindung bringen würde aber sich letztendlich doch als ursächlich erweist.


    Jack GT

    Ja, die Vorgehensweise, wie du sie schilderst, ist auch eiine Vorgehensweise, mit der ich dàccord gehen würde. Ich weiß auch nicht, weshalb sich der Mann so sträubt, einfach nur die beauftragten Arbeiten zu machen und sich mit entsprechendem Passus abzusichern.

    So langsam wird offensichtlich, das er sich wohl das große und ganze ( ca 2800-3300 veranschlagte Euronen für "notwendige" Reparaturen für die HU, neben beschriebenen Motorreparaturen für den bis dato 1700 Euronen bei nach oben offenen Preisrahmen ) nicht entgehen lassen will, obwohl er betont, das er nicht darauf angewiesen wäre, mein Auto zu reparieren. So allmählich verliere ich sämtliches Vertrauen in das Schrauberhandwerk. Ich muss dazu schreiben, das der Bus nun bereits seit zwei Wochen beim jetzigen Schrauber steht und davor 3 Wochen in , besser vor einer
    andern Werkstatt stand, und der dann plötzlich die Lust verlor und mir nach Einbau eines von mir gefertigten AGR-Blechs ohne Besserung sagte er habe keine Ahnung, warum der Bus so raucht, ginge jetzt erst mal in Urlaub und ich können den Bus abholen und woanders hinbringen. An dieser Stelle seien auch mal die Gelben Engel gepriesen, die mich völlig unkompliziert zur jetzigen Werkstatt schleppten.


    Ja, und nun überlege ich tatsächlich, das Auto dort auch wieder wegzuholen und mir erneut eine Werkstatt zu suchen. Hierzu mal mein Einzugsgebiet,(71229 Leonberg). Wenn also jemand jemanden kennt der jemanden.......... Es kann doch tatsächlich nicht mehr sein, das sich die Schrauber schon alle richtung saubere Elektrowägelchen orientiert haben und anachrinistische Verbrenner nur noch als Beifang sehen.


    PS Deine verlinkte Story zum Zahnriemen weistt viele Parallelen zu meinen im letzten Jahrzehnt erlebten Vorkommnissen auf. Wirklich traurig, was heutzutage so abgeht.

  • also:


    EIN FAHRZEUG AN DEM DER ZAHNRIEMEN EINE IRGENWIE GEARTETE RISSBILDUNG HAT WÜRDE ICH NICHT EINMAL MEHR STARTEN:


    DER KÄME AUF NEM HÄNGER ZUM ZAHNRIEMENWECHSEL.

    alla dann - Fridi 1.9D(1X) 12/91 LR, LKW (03/1994 bis 07/2010) von 20 500 bis 610 000 2.5D(ACV-ABT)05/00 LR, PKW, Syncro (seit 10/2009) von 238 000 bis jetzt 541000 Verbrauch zur Zeit: 6,7 l / 100 km :)

  • Also, abgesehen davon, dass Fridi recht hat, …


    Die Werkstatt finde ich teuer. Meiner nimmt für den TDI so 400,-, wenn ich den Reparatursatz aus Rollen und Riemen mitbringe.

    Und er kündigt ja schon an, dass er als nächstes mal den Turbo auf Verdacht tauscht und untersucht, ob der Motor Öl verbrennt…


    Was ja alles sein kann… Turbo durch Stand fest sitzend usw.

  • Hallo,

    Mach den ZR selber oder eventuell mit etwas Hilfe in einer Selbsthilfewerkstatt. Das ist beim 1,9er wirklich kein Hexenwerk, Bühne brauchst du auch nicht dafür. Normales Werkzeug, Absteckvorrichtungen günstig aus dem Netz oder selbst gebastelt, eine Meßuhr+ Adapter. Dann bist du erst einmal wieder mobil und kannst weiter sehen. Es gibt einen guten Wikiartikel, VW RLF und hier eine Menge Hilfe aus der Ferne.

    Grüße

    • • ->2017 : T4 ABL - 1.9 TD MV Westfalia MJ: '93
    • • 2017-> : T4 AAB - 2.4 D MV Westfalia MJ: '93
  • Ein Laderschaden würde zwar die Minderleistung erklären, jedoch nicht den Schwarzrauch und den unruhigen Lauf. Ohne Ladedruck wird nämlich einfach weniger eingespritzt und der Motor läuft als Saugdiesel.

  • beim 1.9er ist das wirklich kein Hexenwerk.

    Das habe ich auch schon gemacht.

    Wichtig ist die Diamantscheibe .


    Der Schwarzrauch und der Leistungsverlust könnten auch auf einen gelängten oder einen Zahn übergesprungenen Zahnriemen hinweisen.

    Nen schlechten Förderbeginn also.


    Und RalphCC2 hat auch recht.

    Diese Werkstatt hätte nicht mein Vertrauen.

    alla dann - Fridi 1.9D(1X) 12/91 LR, LKW (03/1994 bis 07/2010) von 20 500 bis 610 000 2.5D(ACV-ABT)05/00 LR, PKW, Syncro (seit 10/2009) von 238 000 bis jetzt 541000 Verbrauch zur Zeit: 6,7 l / 100 km :)

  • Ich hatte ein Wochenende Zeit zum nachdenken. Heute das Fahrzeug aus den Klauen der Werkstatt befreit. 115 Euros hat mich das Motororakel mit Ab-und Anschrauben der Unterbodenverkleidung des Motors und der Zahnriemenabdeckung gekostet. Seis drum. Start bei der Werkstatt wie gewohnt ohne Glühen gefühlte drei Kurbelwellenumdrehungen und der Motor lief ohne Rauchzeichen und tuckerte gemächlich in bekannter Tonlage ohne Auffäligkeiten im Lauf vor sich hin. 1,5 Km nach Hause gefahren zwischenzeuitlich mal etwas mehr Gas gegeben, natürlich gleich ein Wölckchen, aber auch ein leicht sägendes Geräusch bei höherer Drehzahl. das ich vorher nicht wahrgenommen hatte. Zuhause nach ersten Blick in den Motorraum als erstes das Unterdruckventil zur Ansteuerung der AGR neben dem Kühlwasserausgleichsbehälter wieder mit dem Strom verbunden und nach dem von mir beigestellten 2 mm Blech aus feinstem V2A in edler Machart gesucht. Das Blech zur Stillegung der AGR war zwar aufindbar, aber zwischen dem unteren AGR-Flansch zur Ansaugbrücke verbaut und nicht oben am Flexrohr. Also auseinandergebaut und siehe da ein komplett verzogenes billigste Blech mit Langlöchern( mit den Flanschschrauben;-) nachgebohrt und mit der Handschere zugenagt. Da das Ventil aber nur leichte Russspuren aufwies und geschlossen war, schloss ich die AGR jetzt mal aus und baute das ganze wieder zusammen. Startversuch, sofortiges Anspringen, mehr Gas erzeugt mehr Rauch, aber leider ab höherer Drehzahl diese sägende, sich nicth gesund anhörendes Geräusch. Nun, warten wir mal ab was der nächste Meister zu berichten weis. Habe dann doch noch eine Werkstatt aufgetan, der sich am Telefon sehr kompetent anhörte und keinerlei Probleme darin sieht, die verlangten Arbeiten anzubieten und auch durchzuführen. Die ca 5 KM dorthin dürften zu Schleppen kein Problem sein. Ja und auch das Thema Mietwerkstatt ist mir schon in den Sinn gekommen.

    Schade nur das man Geräusche nicht (be)schreiiben kann. Hat jemand eine Idee, was das sein könnte? Wie gesagt motor läuft bis zu geschätzten 1800-2000 Umdrehungen im Stand ( Beim fahren so ca 60-kmh im 5ten Gang mit nur geringer Last) relativ normal und unauffällig. Daruber beginnt dann dieses ungesunde Geräusch und gleichzeitig setzt die Rauchentwicklung und natürlich ein penetranter Abgasgestank ein.

    @ Fridi : Diamantscheibe????

  • Hallo Californier,


    nach deiner Beschreibung des Riemenzustands würde ich nicht zu viel experimentieren, nicht dass der Riemen sich auf seine alten Tage überlegt, doch noch den Motor zu zerstören.

    Lass das mal machen, bau nen neuen Filter ein und dann probiere weiter.


    Gruß,

    Tiemo

  • Nachtrag RalphCC2: Mitgebrachte Teile baut diese Werkstatt grundsätzlich nicht ein. Darauf weisen mehrere Plakate und Schriftstücke an der Eingangstür hin.


    Turbo läss sich im übrigen leicht und ohne mekliches Axial und Radialspiel bewegen.

  • Hi,

    Meines Wissens gibt es die Diamantscheibe beim AAB, nicht aber beim ABL. Jedenfalls laut 7zap-Etka: AAB ABL. In meiner Erinnerung auch, habe beim ABL sicher keine eingebaut, beim AAB glaube ich schon.

    Californier : Das ist so eine Art Unterlegscheibe, die am Kurbelwellenrad eingesetzt wird. Diamantbeschichtet um Schlupf / Reibung zu verhindern. Fühlt sich an wie ganz feines Schleifpapier.

    Grüße

    • • ->2017 : T4 ABL - 1.9 TD MV Westfalia MJ: '93
    • • 2017-> : T4 AAB - 2.4 D MV Westfalia MJ: '93
  • Äh, Moment, beim ABL bleibt doch das Zahnrad mit der Zentralschraube montiert, da man den Schwingungsdämpfer davor auch so abnehmen kann, um den ZR zu tauschen?

    Das Zahnrad muss doch nur runter, wenn man den Kurbelwellensimmerring dahinter tauschen möchte (was ja durchaus Sinn haben kann)?

    Die Diamantscheibe war ursprünglich nur für bestimmte Motortypen (AXG?) vorgesehen, passt aber überall und hat wohl eine positive Wirkung überall, indem sie das übertragbare Moment erhöht. Da sie auch nur 1/10mm stark ist, liegt normalerweise alles weiterhin in der Toleranz.

    Beim AAB ist sie ab Werk nicht verbaut, in meinem AAB mittlerweile allerdings schon.


    Gruß,

    Tiemo

  • Hi,

    beim ABL bleibt doch das Zahnrad mit der Zentralschraube montiert, da man den Schwingungsdämpfer davor auch so abnehmen kann, um den ZR zu tauschen?

    Das Zahnrad muss doch nur runter, wenn man den Kurbelwellensimmerring dahinter tauschen möchte

    Hast natürlich recht tiemo ... oder wenn das Killerschraubenproblem vorliegt, wie bei mir damals.

    daher muss sie beim ABL zwischen Kurbelwellenzahnriemenrad und Kurbelwellenstumpf kommen.

    Paßt die da? Da ist doch die Nase am Rad / Nut an der KW?

    Ich würde jedenfalls das Zahnrad/ Zentralschraube beim ABL nicht ohne Grund abmachen!

    Auch wurscht, will hier mal nicht rumspammen, hier geht es ja eigentlich um schwarze Wolken. Der Mensch der den Riemen machen wird wird schon wissen was er tut.

    • • ->2017 : T4 ABL - 1.9 TD MV Westfalia MJ: '93
    • • 2017-> : T4 AAB - 2.4 D MV Westfalia MJ: '93
  • Bei meinem 1X haben wir diese Scheibe oben an der Nockenwelle des Zylinderkopfes verbaut.

    Sicher, wenn man den nicht abnehmen muss......

    alla dann - Fridi 1.9D(1X) 12/91 LR, LKW (03/1994 bis 07/2010) von 20 500 bis 610 000 2.5D(ACV-ABT)05/00 LR, PKW, Syncro (seit 10/2009) von 238 000 bis jetzt 541000 Verbrauch zur Zeit: 6,7 l / 100 km :)

  • Die Story geht weiter. Nachdem ich nun eine Werkstatt gefunden habe die mir die vorerst notwendigen Arbeiten durchführt, stand das Fahrzeug erstmal wieder 5 Wochen. Nachdem ich heute morgen den Motor ( ohne Propleme ) gestartet hatte, um das Fahrzeug zur Werkstatt zu bringen, kam ich noch aus der Grundstücksausfahrt und nach ca 100 m an der ersten kleineren Steigung blieb das Fahrzeug stehen. Keinerlei Leistung mehr.und schwarzer Qualm, Da der Motor nach dem zurückfahren auf den Stellplatz nach mehreren Startversuchen erst normal im Standgas lief und dann nach ca 15-20 Sekunden bei abfallender Drehzahl ausging, sich nach kurzer Zeit aber anstandslos wieder starten lies, habe ich zwischenzeitlich den Verdacht, das Motor seine Abgase nicht mehr los wird und durch einen zu hohen Gegendruck auch keine genügend hohe Abgasströmung zum Antrieb des Turbos vorhasnden ist . Ist die Theorie eines weitgehend verstopften Oxikats durch die starke Qualmerei abwegig??