Solar auf dem Dach.

  • Tag Leute.

    Ich beschäftige mich gerade mit dem Thema „Solar“


    Mit ein bisschen Geduld kann man alle fragen nachlesen. Aber eine Antwort konnte ich noch nicht finden.


    Die einen sind voll begeistert von Solar und die anderen sagen das sie lieber im Schatten parken.

    Jetzt meine Frage: wieviel Prozent habe ich denn Verlust wenn ich im Schatten parke?

    Genau kann man das ja nicht sagen. Aber so ne Richtlinie.

    Mal angenommen ich habe ein 100 Watt Panel. Wieviel Watt bekomme ich denn noch raus wenn ich zum Beispiel unter einem Baum stehe?



    Danke

  • Interessante Frage. Wollte auf meinen Anhänger auch welche bauen. Aber im Moment gefallen mir die mobilen Taschen zum nebenan aufstellen besser.

    Oder auch nicht wegen leichterem Diebstahl??? Zumindest könnte man damit im Schatten parken und volle Sonne für die Batterie haben


    Ich schätze mal (hörensagen) die Hälfte geht im Schatten verloren

  • Ich würde sagen bei völliger Verschattung wird die Leistung gegen Null gehen.

    Auch Teilverschattungen wirken sich negativ aus.

    https://photovoltaikbuero.de/p…i-solarmodulen-messungen/


    Bei meinem letzten Urlaub mit 42 Grad und mehr im Schatten, haben wir natürlich versucht immer im Schatten zu stehen, auch bei Ausflügen auf den Parkplätzen.


    Insofern hielte sich der Wert einer festen Dachinstallation bei solchem Wetter in Grenzen.

    Und das soll es jetzt ja häufiger geben.

  • Mit der Hälfte könnte man ja noch leben. Aber egen null ist blöd. Das macht kein Spaß.


    An diese Taschen hab ich auch schon gedacht. Aber wenn man auf nem Campingplatz nur so viel Platz für sein Auto bekommt kann man das Ding ja schlecht zum Nachbarn stellen.

  • Ist nicht einfach, dieses Thema. Fragst du 4 Leute, hast du 5 Antworten, was gut ist oder schlecht, was auf keinen Fall geht und natürlich das einzig wahre. Wenn die 4 dann zusammenstehen kloppen se sich wahrscheinlich. Das ist nicht hilfreich.

    Ich hab ja zum Glück noch ne Weile mit dem Ausbau zu tun. Danach werd ich vermutlich so eine Tasche kaufen, wie ich sie in Losheim auf dem Treffen gesehen habe. Schnell betriebsbereit, kompakt verpackt und kein großer Bauaufwand für den Anfang.

  • Solar oder nicht hängt m.E. vom typischen (Camping-)Nutzerprofil ab.


    Ich persönlich stehe selten bis nie außerhalb von Campingplätzen ohne Landstromanschluss.

    Selbst bei Notübernachtungen außerhalb hält die Versorgerbatterie bis 3 Tage.

    Bei Wildcampern sieht das natürlich anders aus.


    Wer keine Mlglichkeit hat, die Batterien bei Standzeiten (zu Hause) ans Ladegerät zu hängen, der könnte auch von Solar auf dem Dach profitieren.


    Charme hätte auch eine solarbetriebene Lüftung/Kühlung des Busses. Aber mit Türen und Fenster auf ist die Hitze auch wieder schnell raus.


    Grüße,

    Robert

  • Warum ich bisher noch zögere (und die Taschen finde ich teuer):

    - am Campingplatz habe ich quasi immer Strom und brauche die Solarzelle nicht

    - wo es keine Strom gab, z.B. Stadtcamping, war dann auch in de Regel immer Schatten

    - Beim Wildcampen habe ich im Cali 3-4 Tage Strom, länger stehe ich normal dann nicht


    Was bleibt für das viele Geld:

    - Erhaltungsladung im Winter hinter der Windschutzscheibe

    - Möglicherweise mal andere Locations in Skandinavien o.ä.

    - Campe ich wild, dann sitz ich nicht den ganzen Tag im Auto. Externe Lösung wird also schwierig, man kann die Solarzelle ja schlecht anketten. Windschutzscheibe ist nett, aber eigentlich müsste ich die Schnauze dann nach Süden ausrichten. Bezüglich einer Zelle auf dem Dach, ist es uns wichtiger im Schatten zu stehen. Die Temperaturen letzt im Juni waren mörderisch, da hat man schon Angst um Teile, wie die Reifen oder auch die Leistungsfähigkeit des Kühlschranks.

    - Einzige denkbare mobile Lösung beim Wild stehen: Ich schmeiß die Zelle auf das Dach (habe Glashubdach im Aufstelldach) und lasse das Kabel durch das aufgestellte Hubdach laufen. (Garantiert vergesse ich die dann mal beim Losfahren). Dazu dann noch eine Batterie-Klimaanlage betreiben (ca. 2000,-) :-)

    - E-Lüftung über Solarzelle hätte sich im letzten Urlaub als sinnlos erwiesen. Wer lüftete schon bei Lufttemperaturen wie in der Sahara?

  • Hallo!


    Bei Bewölkung oder im Schatten kann man mit max. 10% der normalen Modulleistung rechnen.


    In Skandinavien habe ich im Sommer wochenlang ohne Strom gestanden, das 130W-Modul auf dem Dach hat für die kleinen Verbraucher wie LED-Beleuchtung, Handy-Ladestecker, Wasserpumpe, Luftpumpe für Matratzen, kleine Kühlbox usw. gereicht. Allerdings scheint im Sommer die Sonne auch ziemlich lange in Skandinavien.

    Das Schöne an einer fest installierten und ständig betriebsbereiten Solaranlage ist, dass alle Batterien immer voll geladen sind, auch, wenn das Fahrzeug längere Zeit steht, und ohne Strippen und Überwachung und egal, wo. Beim Überwintern in einer Halle funktioniert das natürlich nicht!


    Ich habe an meinem Camper ein fest installiertes Modul und es kommt noch ein "loses" hinzu. Dies wird entnehmbar ebenfalls auf dem Dach montiert, daher brauche ich auch keine Faltlösung. Nur meinen Regler muss ich dann verstärken, den habe ich passen um mein Modul herum konstruiert.


    Über Diebstahl habe ich mir da noch garkeine Gedanken gemacht. ist aber natürlich eine berechtigte Sorge. Wahrscheinlich niete ich eine Öse an das Modul, so dass man es mit einem Fahrradschloss sichern kann, wenn es lose in der Landschaft steht. Wenn Jemand es drauf anlegt, bekommt er es sowieso und vor Vandalismus ist man nie ganz sicher...


    Die oben genannte Tasche macht keinen schlechten Eindruck, allerdings finde ich es etwas nervig, dass der MPPT-Regler nicht in der Tasche integriert ist (gibt es auch), sondern man noch den blauen Klotz verdrahten muss.


    Gruß,

    Tiemo