Metallisches Schlagen nach langer Fahrt - viel getauscht - Auflösung Antriebswelle -

  • https://vimeo.com/137479980


    Hallo,


    ich habe ein lautes schlagendes Geräusch aus dem Antriebsbereich. (siehe Video, auf einer Autobahnauffahrt bei 60km/h.)
    Das Unangenehme - es geht und kommt.


    Wann kommt es:
    Beladen, also hohe Last. Nach 5 Std. Fahrt mit Tempomat z. B. auf der A7 an leichter Steigung Richtung Alpen. Dann ist es plötzlich da, laut und heftig. Bei Zug schlimm, und in Tonlage leicht schwächer bei Schub. In jedem Gang, auch Rückwärts. Bei jedem Tempo mit anderer Frequenz, selbst beim Anfahren und Einkuppeln. Gefühlt etwas langsamer als die Radumdrehung... Leicht hörbar bleibts es auch beim Auskuppeln auf der AB, mit einem langsamen Auslauf von "Klong Klong".


    Wann ist es weg:
    Manchmal für viele Stunden weg nach reichlich Kurvenfahrt, wie z.B. Serpentinen. Dann könnte ich ihn z.B. selbst schwerbeladen auf der Autobahn treten wie ich wollte.


    Heute war es weg, nachdem es auf dem Weg in die Werkstatt sehr schlimm war, selbst im Schrittempo, nachdem der Bus auf der Bühne war und bei eingelegtem Gang mal gegenläufig von Hand am Rad gedreht wurde, oder mal erfolglos unreproduzierbar mit eingelegten Gang gleichzeitig Gas und Bremse betätigt wurden. Zum Glück hat erstmals der Mechaniker selbst das Geräusch auf einer kleinen Probefahrt feststellen können.


    Auf dem Rückweg von der Werkstatt war der Schaden wieder völlig weg. Ich kenne das schon. Könnte jetzt monatelang in der Stadt rum oder auf der Autobahn mit Vollgas 160-170 fahren, ohne das der Defekt irgendwie auftritt. :wall:


    Es ist also ein Teil, dass unter Last allmählich ( paar hundert Km) aus seiner Führung rutscht und dann unmittelbar laut metallisch schlägt und rüttelt.
    Genauso kann es offenbar wieder reinrutschen und wochenlang schweigen.

    Was ist das??


    Der Mechaniker, früher VW, tippt jetzt Richtung Differential... Es sprach vom abgebrochenen Zahn...
    Ich meine aber, wenn es das Getriebe wäre, dann ist es wie eine Welle, die aus einem Lager rutscht und dann schlägt... Kann ich mir andererseits auch nicht vorstellen, dass sich das von selbst wieder einrenkt. und in jedem Gang, das geht also Richtung Differential.


    Neu sind bereits (wegen dieses Defektes, aber waren sowieso dran):
    - Zweimassenschwungrad und Kupplung
    - rechts äußeres und inneres Gelenk
    - links Antriebswelle komplett
    - Steckwelle usw.
    - Radlager
    Das schlimme ist: Der Bus war 4x wegen dieses Defektes in zwei Werkstätten. Immer wenn ein Teil am Antrieb getauscht wurde, war der Defekt weg. Also nach der Kupplung, nach Gelenkwellen r, nach Steckwell, nach Antriebswelle l. Man denkt dann, "das war es jetzt endlich". Und bei der nächsten Urlaubsfahrt fängt die Sch... wieder an.


    Ich werde noch arm bei der Karre.
    Die Art des Fehlers nervt völlig, weil nur im Urlaub auftretend und dann meist erst im Ausland.


    Jetzt auf Verdacht das Getriebe zerlegen lassen?


    Wer hat eine Idee beim Stand von 420.000 km mit dem ACV, Schalter?


    Schönen Gruß


    RalphCC2




    Gesendet von iPhone mit Tapatalk

  • Kann mich da mit in die Schlange stellen am Ideen- Schalter:
    Ich hatte schon im Frühjahr das Gefühl einer Unwucht, daher habe ich die Vorderräder auswuchten lassen. Zu Pfingsten hatte ich das Gefühl, rechts kündigt sich ein Radlager an (bei 280TKm eher erwartbar...) und jetzt auf der Norwegentour meinte ich, die Reifen wären sehr laut (Michelin Agilis 51 aus 2009)... Nun war diese Saison bisher nicht gerade "materialschonend": Übele Straßen in Italien, Schlaglöcher und Spurrillen so tief wie Alpentäler und in Norwegen auch zwei Schotterstrecken zu 20 und 50 Km... Ich vermute mittlerweile abgenutze Gummilager in der Achse... Meine Reisebegleitung hat noch eine Beobachtung gemacht: Manchmal, nicht immer und nicht reproduzierbar fühlte sie ein Schlagen oder Stoßen im Bereich vor dem Beifahrersitz am linken Sitzfuß leicht in Richtung Schaltknüppelfuß. (Da wo man als Beifahrer auch schon mal den Fuß hinstellt) Das Schlagen war lautlos und nicht Drehzahl- bzw. Geschwindigkeitsabhängig...
    Ach so. Die Vorderachse wurde explizit im Rahmen der Zahnriemenprüfung im Februar15 mit überprüft. Mit der Vorgabe "Verschleiß und Spiel, Geräusche". Nach Auskunft der Werkstatt alles in Ordnung.
    Gruß
    TobiasABL

    Multivan I ACV Typ: 7DCMK2 Modelljahr 1999 Produktionsdatum 09.09.1998 seit 01/2018 Kastenwagen Wohnmobil Pössl 2WinVario auf 2,0 HDI Citroen Jumper EZ 08/2017 Euro6 SCR Filter

  • ...Die Art des Fehlers nervt völlig, weil nur im Urlaub auftretend und dann meist erst im Ausland...


    das Patentrezept wäre also "keinen Urlaub mehr mit dem Auto machen" ... ;)

    Gruß
    MiKo
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    Caravelle 11/98 AHY+, 550940 km;
    (17.06.1999 bis 01.03.2018 - 6833 Tage)

    mittlerweile 36 Monate "auf Entzug" - der Caddy ist seit 85Tkm eine brauchbare "Ersatzdroge"

  • So ein Cali ist halt für die Reise. Und Reise geht so nicht mehr.


    Es ist ja nicht nur ein schlagendes Geräusch. Es ist direkt auch als Unwucht oder Klopfen zu spüren. Es ist derart laut und heftig, dass man meint einem fliegen gleich die Teile um die Ohren.
    Also geht man mit dem Tempo runter. Ich bin schon mit 60 Km/h auf der Autobahn die Abruzzen hochgekrochen, weil es bei der Last Bergauf besonders schlimm war. Die Lastwagen haben mich hupend überholt...


    Sonst keiner eine Idee?


    In einem anderen Forum habe ich einen Hinweis auf "Kegelrollenlager" gefunden, die beim Wechsel der Kupplung mit getauscht wurden.
    Ein Lagerproblem scheint mir plausibler, weil da unter Last quasi ein Bauteil aus seiner Führung rutscht und schlägt. Erstaunlicherweise ist das Klopfen jetzt die Tage dann leer bestehen geblieben, in jedem Gang, bei jedem Tempo Tock Tock. Im Rythmus Geschwindigkeitsabhängig, aber nach meinem Schrauber nicht wirklich synchron mit der Radumdrehung, ich bin da nicht so sicher, aber bei langsamer Fahrt im 1. Gang wohl tatsächlich so.
    Wenn man dann auf der Bühne bei eingelegtem Gang am Differential dreht ist es erstmal weg. Auch gerade noch bei 170 Km/h auf der AB. Daher gehe ich nicht von einem Zahnradproblem aus...


    Die Frage ist, welche Werkstatt sich da jetzt so auskennt um ein defektes Lager zu finden? Ich vermute mal, wenn es jetzt in der Fahrt nicht zu hören ist, dann ist da auch durch Wackeln mit der Hand wenig festzustellen? Vielleicht sieht man ja Verschleiß...
    Weiß jemand ob der Marc in Duisburg so was macht? Oder muss ich mir hier in Dortmund einen Getriebeinstandsetzer suchen?

  • Hallo,
    Wenn ein Getriebe solche Geräusche machen würde, hätte es sich garantiert schon verabschiedet. Ich tippe ganz stark auf Halbwellenlager.
    Ganz einschlagen die Lenkung ,1 Gang rein und eventuell etwas die Handbremse anziehen und langsam anfahren, wenn es die äußeren Gelenke sind hörst du das Geräusch .
    Wenn es die Inneren sein sollten - einseitig hoch bocken , Gang einlegen und mit Gefühl das Rad hin und her bewegen. Alles am besten zu zweit Vier Ohren hören auch mehr wie zwei ;)
    Angeblich ist ja alles neu wie beschrieben , aber wenn dir Getriebeseitig eine Gelenkwelle weg fliegt , gibt es eine riesen Sauerrei im nahen Umfeld .
    Wenn du Stahlfelgen drauf hast , schau dir mal den Schraubenkonus an.....das hört sich blöt an hab ich aber schon selbst erlebt bei einem anderen Auto. Da waren die Felgenlöcher Oval.
    Du wolltest Ideen haben :/ Viel glück
    Michel

    Männer werden nicht älter , nur das Spielzeug wird Größer. Natürlich habe ich zugenommen - ich habe mal 3340 Gramm gewogen.

  • Halbwellenlager??


    Du meinst das getriebeseitige innere Gelenk der Antriebswelle?


    Also links neu. Von mir selbst bestellt, ein glänzendes SKS. Rechts noch die alte Antriebswelle, eine Schrauberwerktstatt hat inneres und äußeres Gelenk gemacht, gesehen hab ich die Teile nicht...


    Also, ich habe schon mal kein Knacken beim einlenken. Die äußeren sind ok.
    Wir hatten den Bus auf der Bühne und haben bei eingelektem Gang hin und her gedreht. Da war nichts zu höhren.
    Motor angelassen und der Mechaniker hat unter dem Bus die Räder mit zwei Lappen in der Hand abgebremst, nichts zu hören.
    Das gleiche von mir auf der Bühne mit der Bremse und gleichzeitigem Gas, nichts zu hören.
    Schraubenkonus...also ich hatte schonmal ein loses Rad und kenne des Geräusch. Ähnlich, aber noch durchdringender im ganzen Fahrzeug zu spüren... werden wir trotzdem mal nach schauen.


    Interessante finde ich immer die Frage, wie ist es wieder weggegangen:
    Den Bus mit Klong Klong auf die Bühne gefahren. Und auch die 100km vorher war es immer da.
    Dann dreht man auf der Bühne von Hand am Differential, in dem ein Rad gedreht wurde. Oder stoppt ein Rad ab usw.
    Fährst du runter ist alles weg und immer noch weg, bleibend inzwischen 100Km später.
    Doof.


    Hab schon mal geschaut. Da gibt es Getriebeangebote überholt mit 1 Jahr Garantie von etwa 750-850,- €. Beschissen viel Geld für ein Problem, dass nicht richtig erkannt wurde.


    Heute fahre ich nochmal zu einem Getriebeinstandsetzer, Rosenkranz in Dortmund, und spiele denene das Geräusch vom iPhone vor. Der Bus ziert sich ja gerade...


    Ich könnte ja jetzt nochmal selbst einseitig hochbocken und drehen. Oder wir machen das auf der Bühne. Gang rein, halte ein Rad fest und der andere dreht.

  • Ein Rad am Boden lassen und Gang einlegen , wenn einer gegenhält spürt man es nicht.
    Gemeint sind die Gelenke die sich unter der Staub - Manschette befinden , hast du neue Wellen bekommen oder nur neue Gummis weil die alten das Fett rausgeschmissen haben ?
    Michel

    Männer werden nicht älter , nur das Spielzeug wird Größer. Natürlich habe ich zugenommen - ich habe mal 3340 Gramm gewogen.

  • Links neue Welle tutti completti.
    Rechts zwei neue Gelenke und Gummis mit alter Welle.


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    Komme gerade vom Getriebeinstandsetzer:
    Er: "Komisch, das Schlagen geht also wieder weg?"
    Ich: "Ja, wenn man mit eingelegtem Gang am Rad dreht oder viel Kurven fährt." "Wollen sie es auf dem Smartphone hören?"
    Er: Hört die Akustikdatei an. Tja, Zweimassenschwungrad..., Zahnkranz im Getriebe an der Flanschwelle, ...
    Ich: "ist alles neu"
    Er: "Tja, da können wir nichts machen. Kommen sie wieder wenn das Geräusch da ist."
    :wall:
    Das hieße also, Bus bis zum Rand vollpacken. Auf die AB und 3-5 Std fahren. Mit etwas Glück wäre es dann da, und geht dann auch nicht mehr weg, bzw. verstärkt sich laufend, bis man nicht mehr weiterfahren möchte.
    Da rutscht unter ständiger Last und Erwärmung ein Bauteil aus seiner verschlissenen Führung, würde ich sagen. Das macht dann relativ viel Radau. Neuerdings erstmals bleibt es auch nach Tagen Standzeit und im Stadtverkehr, verschlimmert sich also m.e. Bis er jetzt nur einfach auf der Bühne war....


    Ich könnte mir auch im Urlaub einen guten Wagenheber mitnehmen und bei Eintritt des Schadens einfach mal aufbocken und am Diff drehen. Sollte dann ja weg sein... ?(:thumbsup:

  • Du denkst immer an die teure und schwierige Seite des Problems , vielleicht ist es nur der Sch... in der Kurve . Lass dich nicht verrückt machen und in einer Werkstatt muss man nicht unbedingt eine passende Auskunft bekommen ! Du suchst schon lange und die sollen eine Diagnose feststellen wo es auch der Fehler ist . den wirst du nicht bekommen .
    Und ich sage es nochmal .... wenn dein Getriebe diese Geräusche macht , fährst du keine 170 km/h mehr ohne das es dir um die Ohren fliegt. Leider passt die Entfernung nicht , würd dir gern helfen oder beim suchen helfen schon alleine aus eigenem Interesse .
    Schönes WE Michel

    Männer werden nicht älter , nur das Spielzeug wird Größer. Natürlich habe ich zugenommen - ich habe mal 3340 Gramm gewogen.

  • Jetzt im Moment ist mein Problem gerade die Reproduzierbarkeit.


    Das Erzeugen des Defektes braucht hunderte Km schwere Fahrt. Das Stoppen nur ein wenig Drehen am Rad auf der Bühne... :side:


    Ich werde also mal schwer beladen oder das mit einer Fahrt nach Holland verbinden. Nur wenn es Eintritt wird die Rückfahrt echt haarig... Man kriecht nur noch über die Autobahn.

  • Hi,


    ich habe mir die Datei angehört und alles gelesen und komme zu dem Schluss, dass es nicht das Getriebe selbst ist. Das kann so nicht schlagen und wieder weg gehen.


    Ich würde hier viel mehr in der unmittelbaren Umgebung suchen. Auch wenn alles neu ist, heisst das nicht automatisch, das es auch richtig geht.


    Mein heisser, total subjektiver Tipp aus eigener, über 20-jähriger Bus-Erfahrung sind die Antriebswellen. Diese können zwischen den inneren und äusseren Gelenke hin und her schlagen. Genau so wie in der Aufnahme. Und spreziell unter Last.
    Und wenn man dann das Fahrzeug auf die Bühne nimmt hört man nichts mehr, weil durch das völlige Ausfedern der Achsen die Antriebswellen ihre Lage verändern.


    Also, wenns wieder klappert nicht auf die Bühen damit.


    Gruß, Uwe

    Carvelle LR mit 2 Schiebetüren 111kw AHY + Box Vernünftige Leute fahren mit dem Bus zur Arbeit T2 Bj. '72 mit Umbau auf 1,7 Liter Doppelversager T4 MV Allstar TD Bj. '95 mit ABL T4 MV Topstar TDI ACV Bj. '98 T4 Caravelle TDI ACV Bj. '98

  • Danke für den Hinweis!


    In der Tat war der Plan diesmal bei vorliegen des Geräusches nicht auf die Bühne zu gehen, sonder auf einen Rollenstand mit Grube...


    Leider konnte ich es nicht reproduzieren. Dazu hatte ich immerhin eine WE Fahrt nach Hamburg gemacht mit 300 km eine Strecke. Zurück fast Vollgasfahrt, inbesondere die Berge hoch. Gar nichts.


    Nächste Woche geht es an den Gardasee. Dann ist das Auto wieder richtig voll und ich mache jede Wette, so nach 600km Richtung Alpen kommt es wieder auf der A7. Dann unfahrbar auf der Autobahn. Ich habe vor mir diesmal einen besseren Wagenheben mitzunehmen um wenigsten das Teil möglichst schnell wieder durch drehen an einem Rad einzurenken. Was ja offenbar geht.


    Dieser Einrenkmechanismus, der so stark mit Dauervollgas belastbar ist, der ist mir überhaupt nicht klar. Ich habe den nebulösen Verdacht, dass es auch mit der Lage des Fahrwerks zu tun hat. Also wenn er tief eingefedert ist und dann belastet wird. Würde vielleicht auch eher Richtung Antriebswelle sprechen, dem Gebtriebe sollte es ja egal sein wie tief man schwer auf der Straße liegt.
    Dem widerspricht allerdings, dass es das letzte mal nach dem entladen des T4 auch im Stadtverkehr bis zur Werkstatt bei jedem Tempo in jedem Gang bestehen geblieben war. Vielleicht eine sukzessive Verschlechterung. Aber drehen am Rad auf der Bühne hilft ja offenbar... :D;(

  • Moin Ralph,


    hast du mal kontrolliert, ob nicht der Auspuff an den Stabi anschlägt?
    Das gibt eklige metallisch schlagende Geräusche.
    Besonders bei niedrigen Drehzahlen bei kaltem Motor oder auch bei manchen Kurvenfahrten oder unebener Strecke.
    So gut wie nie bei ebener Strasse und beliebiger Geschwindigkeit.
    Das hatte ich auch mal und hab mir den Wolf gesucht weil es nur sporadisch auftrat.
    Grund ist das Auseinenderrutschen einer Verbindungsschelle, so dass sich der der erste Auspuffbogen nach dem Krümmer immer mehr dem Stabi nähert und dann anfängt sporadisch anzuklopfen :-)

    LG, Screwi nun erstmal OHNE Bulli :-(

  • Danke für den Tipp. Aber das ist es mit ziemlicher Sicherheit nicht.


    Es tritt eben erste bei völlig durchgewärmten Motor-Antrieb auf. Will sagen nach mehreren Stunden Autobahnfahrt. Und dann auf gerader Strecke. Man spürt auch klopfen am Fuss...


  • Es tritt eben erste bei völlig durchgewärmten Motor-Antrieb auf. Will sagen nach mehreren Stunden Autobahnfahrt. Und dann auf gerader Strecke. Man spürt auch klopfen am Fuss...


    Dann kann es m.E. nur was mit der Lenkung, den Achswellen, den Domlagern oder den Motorlagern zu tun haben.
    Und zwar so, dass Metall auf Metall irgendwo anschlägt.
    Ich meine im Video "unebene Fahrbahn" erkannt zu haben.

    LG, Screwi nun erstmal OHNE Bulli :-(

  • Mein Bus hat auch Domlager? 8o?(


    Motorlage wurden im Zuge von Zweimassenschwungrad und Kupplung bereits im Zusammenhang mit "Klong Klong" erneuert.
    Stossdämpfer vorn habe ich auch mal machen lassen.


    Gestern habe ich mich kurzfrsitig entschlossen eine Antriebswelle zu ordern. Die ist für rechts. Da sollten zwar die beiden Gelenke erst 10.000 km alt sein...aber wer weiß, was die Schrauber dort eingebaut hatten. Ist ein besseres Gefühl, wenn man das neue Ersatzteil selbst in der Hand hatte...


    Ende der Woche geht es dann schwer bepackt an den Gardasee. Danach bin ich schlauer. Entweder bleibt es weg, oder es bleibt nur noch was am Getriebe....

  • Auflösung:


    Das Problem war ein lautes schlagendes Geräuch aus dem Motorraum nach ca. 600km gleichförmiger Autobahnfahrt und unter Last (Urlaubsfahrt). Dieses blieb, machte den T4 nur noch bis ca 60 Km/h fahrbar und versaute ca. 1 Jahr jeden Urlaub. Bei längerer kurviger Serpentinenfahrt konnte es verschwinden, ebenso unbeladen im Stadtverkehr und leer auf der Autobahn.


    Vorweg erneuert wurde wegen typischem Gelenkwellenknacken recht das innere und äußere Gelenk. Später links auch eine komplette Gelenkwelle. Als nun das metallische Schlagen in o.g. Zuständen auftrat wurden diese Bauteile als Ursache ausgeschlossen. Es folgten eine viel zu frühe Erneuerung von Zweimassenschwungrad und Kupplung und die wohl fällige Steck- / Flanschwelle. Ohne Besserung. Jetzt standen Getriebe bzw. Differenzial auf der Tagesordnung....


    Motiviert duch Taxman (Danke 8) ) habe ich mich nochmal entschlossen rechts die neuen Gelenke rauszuschmeißen und eine komplette neue Gelenkwelle von SKS einbauen zu lassen. Mein jetziger sehr zuverlässiger und erfahrener Mechaniker von ABK in Dortmund hatte auch Ruhe bewahrt und war nicht in teueres Teiletauschen verfallen. Auf seiner Bühne konnte ich in einem Fall mit dem lauten Schlagen fahren und nach dem Anheben und etwa Spielen mit dem Differential war es weg. In Verbindung mit Taxman's Hinweis reifte da nochmal die Idee, dass allein das Anheben des Busses und die Laufprobe mit eingelegtem Gang und herabhängendem Fahrwerk den Defekt für Wochen behoben hatten. Eine Antriebswelle könnte sich wieder eingerenkt haben!?


    Mit der neuen SKS Welle rechts sind wird schwerst beladen an den Gardasee und zurück gefahren. Keine Probleme mehr. An der ausgebauten alten Welle und den neuen Gelenke war optisch nichts zu erkennen.


    Mein Rat daher: Immer die komplette Welle tauschen und nicht sparsam nur die Gelenke. Ist bei einer entsprechenden Laufleistung die Antriebswelle auf einer Seite kaputt, folgt bestimmt bald die andere Seite. Die leider nur beim Freundlichen zu beziehende Steck-/Flanschwelle war recht teuer, aber ebenfalls bei 420.000 Laufleistung hin. Man wird also oft in den sauren Apfel beißen und ggf. den gesamten Antriebsstrang erneuern müssen.