Reseverad überflüssig

  • Hallo Zusammen,
    fahre 225er Sommerreifen auf Alufelgen. Im Winter 205er auf Stahl.
    Das Reservererad ist ein 225er auf Stahl.l
    Ist es korrekt das man Stahl und ALU nicht mischen darf, und auch keine unterschiedlichen Reifengröße montieren darf
    ( ausgenommen vielleicht sog. Notrad)?
    Demzufolge paßt mein Reseverad für keinen Pannenfall und wird daher beim Sommerreifenwechsel demontiert und eingelagert, oder zu Kiesow gebracht.
    Der Halter ist ja hoffentlich auch leer festzuschrauben?
    Eure Meinung zu dem Thema?
    Was ist von sog. Pannensets zu halten?


    Grüße
    Graphit

  • Wie kommst Du denn auf die Idee?


    Wenn das Rad ok ist lass es drunter.
    Mit einem 205er kommst Du definitiv weiter als mit einem Pannenset.
    Die sind nur für den schnellsten Weg zum nächsten Reifenhandel gedacht.
    Nicht um weiter damit herumzufahren. Ausserdem lassen sich Reifen, die einmal mit dem Zeugs versaut sind nicht mehr flicken.

  • Moin,


    die Zeiten, in denen der T4 mit 5 Stück Alu-Felgen ausgeliefert wurde, haben nicht lange angehalten.
    Irgendwann hatten das nämlich auch die "Teilebeschaffer" gemerkt, daß sie da ganz günstig an neuwertige Räder kommen konnten, ganz ohne Wagenheber und nur durch Lösen zweier Schrauben ...
    Dann hat VW auf 4 Alus mit Stahl-Reserverad umgerüstet.


    Ich habe allerdings schon seit Jahren den leeren Halter unter dem Bus.

    Gruß
    MiKo
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    Caravelle 11/98 AHY+, 550940 km;
    (17.06.1999 bis 01.03.2018 - 6833 Tage)

  • Hi,


    mal was aus der Praxis:


    Vor 6 Wochen auf der fahrt in den Urlaub hats beim Bus dem vorderen re. Reifen gekostet, weil die spanische Polizei an einer Mautstelle eine Nagelsperre liegen gelassen hat. OK, wem das spanisch vorkommt, der hat recht, es war echt so. Also um genau 5:00 Uhr war der Reifen von 0 auf 100 platt. Glatter Durchstich.
    Ich also erst den Wagenheber rausgekramt, dann Wagen hinten hoch, damit ich an den Ersatzreifen komme, dann vorne hoch zum wechseln udn anschließend wieder hinten hoch zum verstauen des def. Reifens. Ich bin anschließend die restlichen 270 km mit 3 Alus und einer Stahlfelge gefahren und es war kein Problem. Wenn ich es richtig beobachtet habe, ist die Stahl-Ersatzradfelge größer als die 6J Winterstahlfege. Denn der Ersatzreifen war in etwa so wie die Alufelge im Radkasten, also ET etc..


    Ich würde NIE ohne Ersatzrad rumfahren. Ich habe zwar noch nicht oft einen Reifenschaden gehabt, aber wenn, dann hätte so ein "Ersatzset" in keinem Fall geholfen. Dann lieber mir etwas Einschränkungen weiter fahren können.


    Gruß, Uwe

    Carvelle LR mit 2 Schiebetüren 111kw AHY + Box Vernünftige Leute fahren mit dem Bus zur Arbeit T2 Bj. '72 mit Umbau auf 1,7 Liter Doppelversager T4 MV Allstar TD Bj. '95 mit ABL T4 MV Topstar TDI ACV Bj. '98 T4 Caravelle TDI ACV Bj. '98

  • Falls das Ersatzrad andere Dimensionen als die übrigen Räder hat, sollte man es bei Bedarf hinten montieren.
    Im Fall einer Notbremsung wäre damit sichergestellt, das die beiden gleichwertigen Vorderräder annähernd gleiche Verzögerungswerte haben.
    Das ABS kann sich nämlich während der Fahrt abschalten, wenn die Drehzahlen einzelner Räder zu stark voneinander abweichen.
    In dem Fall wird man zwar von der ABS-Leuchte gewarnt, kann dann aber nur noch ohne ABS bremsen. Bei unterschiedlicher Bereifung an der Vorderachse könnte das im Notfall fatale Folgen haben.


    Da die Hinterachse nur einen geringen Teil zur Verzögerung beträgt, spielen geringfügig unterschiedliche Radgrößen dort eine weniger große Rolle. Bei schneller Kurvenfahrt kann das Heck allerdings früher als gewohnt ausbrechen.

  • Bei ungleichen Rädern sehe ich eher nicht die Notbremsung als Problem, sondern eher die Belastung den Differenzials.
    Falls vorne unterschiedlich Grössen drauf kommen.


    Deshalb möglichst hinten ungleich.


    Ich mag auch nicht ohne Reserverad/Notrad fahren.

  • Hallo Klaus-TDI,


    Wer ist Kiesow ?


    http://kiesow.de/


    Größter Auto-Schrotthändler Deutschlands und immer eine Nachfrage wert. In Norderstedt.


    Danke für die Hinweise an alle, werde das Ding nur noch auf Langstrecken mitnehmen.


    Grüße
    Graphit

    Grüße Graphit MV Generation AXG EZ 9/2000 310 000 km DPF grün, 7,5 l/100km,

    Edited once, last by graphit ().

  • Was du sagst ist richtig.
    Achsenweise darfst Du die selbe Reifengröße fahren. 205 und 225 auf einer Achse geht nicht.
    Felgenmäßig müßte ich mich mal schlau machen. Ist ne gute Frage. Eigentlich darf man ja alles aufziehn was eingetragen ist. Aber diese Kombination?
    Als ich Müll Aus Nürnberg gefahren habe hatte ich Alus drauf. Das Reserverad war Stahl. Durfte aber nicht auf die Vorderachse gesteckt werden. Da mußte unser Vertragspartner rauskommen und an Ort und Stelle wechseln.
    Vorschlag! Ich ruf mal jemanden an dem ich seit 1990 in solchen Fragen vertraue, KFZ-Ingeneur und sebstständiger TÜV-Prüfer und Gutachter.
    Was der sagt ist für mich Gesetz. Hat auch immer gestimmt.
    Und dann melde ich mich hier nochmal. O ke?
    Gruß, Otto1992!

  • Achsenweise darfst Du die selbe Reifengröße fahren. 205 und 225 auf einer Achse geht nicht.


    Hi,


    205 und 225 auf verschiedenen Achsen geht bei ABS auch nicht. Das Teil merkt den unterschiedlichen Abrollumfang und die Funzel blinkt.


    Gruß, Uwe

    Carvelle LR mit 2 Schiebetüren 111kw AHY + Box Vernünftige Leute fahren mit dem Bus zur Arbeit T2 Bj. '72 mit Umbau auf 1,7 Liter Doppelversager T4 MV Allstar TD Bj. '95 mit ABL T4 MV Topstar TDI ACV Bj. '98 T4 Caravelle TDI ACV Bj. '98